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  • »Ahnensucher39« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 26. Februar 2011, 11:27

Hof in Sanitz?

Hallo Mecklenburg-Kenner!
In einem Pateneintrag 1814 in Sanitz steht:
Knecht auf dem Hof in Sanitz.
Gibt es Hinweise, was damit für eine Art "Hof" gemeint sein kann?
Vielen Dank.
Gruß Ahnensucher39

pedi2005

Moderatorin

Wohnort: Niedersachsen

Vereine: SGGEE, AGOFF

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2

Samstag, 26. Februar 2011, 14:35

Hallo Ahnensucher39,

mein erster Gedanke (vielleicht zu naiv gedacht?):
Lebten die Kindseltern auf einem Bauernhof in Sanitz und der Pate war dort Knecht?
Viele Grüße von
Petra


www.serwaty.de

Dobine

Mitglied

Wohnort: Flensburg

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3

Samstag, 26. Februar 2011, 15:44

Hallo Ahnensucher39,

mit "Hof" ist wahrscheinlich der Gutshof gemeint, wo die Knechte gearbeitet haben.

Viele Grüße
Margret

  • »Ahnensucher39« ist der Autor dieses Themas

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4

Samstag, 26. Februar 2011, 20:43

Danke Petra und Margret!
Habe auch schon in dieser Richtung gedacht, aber mir ist nicht bekannt, ob es ein größeres Gut in Sanitz gegeben hat.
Darum meine Nachfrage. Eventuell gibt es entsprechende Hinweise.
Beste Grüße Ahnensucher39

Wohnort: Bayreuth

Vereine: Gesellschaft für Familienforschung in Franken

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5

Samstag, 26. Februar 2011, 21:52

1835 gab es eine aus 9 Häusern bestehende Kolonie Sanitz, Kreis Anklam. Zuständige Kirchspiel ist Blesewitz. Daneben gab es eine aus 1 Haus bestehende Holländerei [= eine Viehzucht auf holländische Art betreibende Landwirtschaft] Sanitz.
Mit freundlichen Grüßen
Friedhard Pfeiffer

Lupus

Mitglied

Wohnort: Schwerin

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6

Samstag, 26. Februar 2011, 22:52

Hallo Friedhard,
du hast immer wieder exellene Übersichten und meinen Respekt.
Eine auf holländische Art betriebene Landwirtschaft, ist es nicht. Holländer ist eine Berufsbezeichnung wie Schuster und Schneider. Es ist ein Käse- und Buttermacher.
Eine Holländerei war zu dieser Zeitpunkt nicht in jedem Dorf. Es waren die Vorläufer der heutigen Molkereien oder Meierreien. Knechte gab es bei jedem Bauern. Manchmal auch bei Kleinbauern/ Büttnern/ Kossaten.

Wenn man die Zeit betrachtet und Friedhards Hinweise (wichtig) zeitbezogen richtig einordnet, könnte der Gevatter als Knecht auf einem größeren Hof gearbeitet haben, der sich später als Holländerei entwickelt hat. Um das genau zu klären, hilft nur das Archiv. Dort wird man sicher etwas finden aber ob der gewaltige Zeitaufwand lohnt, muss jeder selbst entscheiden.

Viele Grüße Lupus
Nicht Gold hat die Welt verändert, es war das Blei.
Nicht das Blei aus der Flinte, eher das Blei aus dem Setzkasten (Willi)

Greinert

Mitglied

Wohnort: Rostock

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7

Sonntag, 27. Februar 2011, 10:14

Guten morgen,

Es gibt noch ein Sanitz bei Rostock.





mfg

Hans - Herbert

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8

Sonntag, 27. Februar 2011, 15:55

Hallo Hans -Herbert,Lupus und Herr Pfeiffer!
Besten Dank für die informativen Hinweise.
Es handelt sich um 18190 Sanitz mit den OT Gr. Freienholz, Reppelin, Oberhof, Wendorf und anderen.
Die Holländerei könnte durchaus möglich sein, da es zur gleichen Zeit mehrere Knechte auf dem Hof zu Sanitz gab.
Ich denke, mit dieser Lösung kann ich leben.
Beste Grüße
Ahnensucher39