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Hina

Moderatorin

Wohnort: Skive, Danmark

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21

Sonntag, 16. Oktober 2011, 15:25

Hallo JZielinski ,

herzlich willkommen im Forum.

Leider ist das alles andere als eine seriöse Seite. Das sind Wappenhändler, die sich überhaupt nicht dafür interessieren, wessen Wappen sie da wem andrehen.

Ich werde im vorherigen Beitrag den Link mal dort rausnehmen, damit nicht noch jemand auf solche Geschäftemacher reinfällt. Wir warnen ja immer wieder davor.

Viele Grüße
Hina
"Der Mensch kennt sich selbst nicht genügend, wenn er nichts von seiner Vergangenheit weiß." Karl Hörmann

22

Sonntag, 16. Oktober 2011, 17:25

Es gab einen Edelmann der hieß Przelawski, aber ich meine der kam aus Russland. Müsste da nochmal schauen. Aber sicherlich hat dieser nichts mit uns zu tun.
Die auf "...lawski" endenden Namen sind häufig und beziehen sich auf Orte mit "..law" am Ende
Da ich Immer-noch-fehlende sammle wäre ich an diesem "Russen" interessiert, er kommt bisher nirgends vor.
mfG

23

Sonntag, 16. Oktober 2011, 22:10

Hallo Summel,

ich bin rein zufällig auf folgende Internetseite gestoßen:

[Link editiert von Moderation, da unseriöse Geschäftsseite]


Dort sind folgende Einträge zu finden: Fridriscik, Fridrisczyk und Friedriszik



Vielleicht kann man Ihnen dort bzgl. des Wappens weiterhelfen.

Die Seriosität der Seite kann ich jedoch nicht beurteilen.


Da ich z.Zt. selber zu o.g Familiennamen forsche, waren die Informationen von Herrn v. Roy

auch für mich sehr aufschlussreich. Auch von mir hierfür herzlichen Dank.



Hallo @ JZielinski,

Vielen Dank, aber bei Herr v. Roy und den anderen seriösen Heraldikern fühle ich mich gut mit den Fragen und Antworten aufgehoben.
Wappen besassen diese Familien nicht, bzw. Freiherr, aber dafür gibt es die Heraldiker ja auch um diese 'Fehler' zu beheben und auch wenn neuere Erkenntnisse in schriftlicher Form erlangt werden, kann man diese denen sicherlich vorlegen um zu sehen, ob diese denn 'echt' sind.

Da sie selber Fridriszik erforschen, könnten wir uns ggf. austauschen per PN oder Email?



Liebe Grüße,

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »summsel« (16. Oktober 2011, 22:49)


JZielinski

unregistriert

24

Dienstag, 18. Oktober 2011, 19:58

Hallo Summsel,


die Idee mit den Austauch finde ich gut.
Meine Vorfahren stammen aus dem Kreis Johannisburg (Poseggen, Lissuhmen) -
(z.B. Wilhelm Friedriszik *03 NOV 1831 Poseggen, Ostpreussen, Preussen / + 21 JUN 1886)

Ich bin z.Zt. dabei einfach alles was ich so im Netz finde zusammenzutragen.
Es wird wohl noch etwas dauern... Ich komme dann mal mit via PN auf Sie zu.

Die polnischen Bibliotheken scheinen derzeit auch sehr viel Material Online zu stellen.
http://dlibra.bibliotekaelblaska.pl/dlibra

VG

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JZielinski« (19. Oktober 2011, 17:42)


25

Dienstag, 29. November 2011, 11:30

Hallo @JZielinski,



Variationen der Namen in derselben Familie und bei den Geburten der Kinder jeweils unterschiedlich geschrieben: Friedriszik, Fridriszik, Fidriszik, Frydryscik, Fridriscig, Fridryscik, Fidriscik, Fidrich.


Viele Grüße

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »summsel« (7. Dezember 2011, 17:43)


Magistri

Mitglied

Wohnort: Wedemark OT Meitze

Vereine: Compgen, NLF, HfF

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26

Mittwoch, 7. Dezember 2011, 13:19

Auch in Niedersachsen gibt es die sogenannten Freien; sie waren unabhängige freie Bauern, also nicht abhängig vom Adel und somit Bürgerliche.

Magistri

Fürchte nicht Deine Feinde, sondern fürchte die, denen Du vertraust.

27

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 16:42

Freie

In Ergänzung zu dem Beitrag von Magistri ist noch anzumerken:
auch diese freien Bauern besaßen das Fehderecht und übten
es auch aus. So z.B. im Leinegau (Südniedersachsen).

Der Topfhelm in dem als Avatar gezeigten Wappen dokumentiert dieses,
ist also nicht nur reine Zierde.

Kastan

Hina

Moderatorin

Wohnort: Skive, Danmark

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28

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 21:41

Hallo Kastan,

es kann möglich sein, dass ich das auf dem Avatar nicht so richtig erkennen kann, weil es so klein ist aber ich sehe da eigentlich einen Stechhelm und keinen Topfhelm ?

Ja, auch die Freibauern hatten ein Waffenrecht. Sie mussten aufgrund dessen, dass sie nicht abhängig vom Grundbesitzer waren, sich auch selbst verteidigen, denn für ihren Schutz war niemand anderes verantwortlich. Allerdings habe ich noch nie gelesen, dass sie auch zu ritterlichen Kriegsdiensten herangezogen wurden. Insofern wäre eine solche kostspielige Ritterrüstung doch sehr ungewöhnlich. Dass es nicht immer ganz brav und sittsam zuging, ist aber unbestritten. Es gab auch einiges an Streit zum Waffenrecht der Freibauern, weil eine ganze Reihe Freibauern z.B. ihrem stärksten Knecht zum Schutz des Gutes die Waffengewalt übertrugen. Das war im Grunde nicht gestattet aber manch ein Feibauer war schlicht und einfach zu alt, selbst für seinen Schutz zu sorgen. Interessant ist übrigens auch das Aslyrecht der Freibauerngüter.

Viele Grüße
Hina
"Der Mensch kennt sich selbst nicht genügend, wenn er nichts von seiner Vergangenheit weiß." Karl Hörmann