1899 gab es schon ein sehr gutes Eisenbahnnetz - siehe Karte. Es ist also am Landweg ALLES möglich gewesen. Ob du also rausfindest welche Strecke genau deine Ahnen genommen haben, falls sie den Landweg gewählt haben, wage ich zu bezweifeln. Aber ob das so von Wichtigkeit ist? Allerdings kann ich mir vorstellen, daß es dich trotzdem interessiert. Wie schon erwähnt auch der Seeweg nach Le Havre könnte möglich gewesen sein.....
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/co…chland_1899.jpg
http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Eisenbahn
http://www.zauberspiegel-online.de/index…sk=view&id=4378
http://www.frenchlines.com/passager_index_fr.php
http://www.forum-auswanderung.de/ueberfahrt1.html
http://www.ahnen.bettina-meister.de/inde…id=57&Itemid=68
Interessanter Link zur Auswanderung aus der Schweiz wohin es von den Dolomiten her nicht so weit ist und war. Enthält viel Info zur damaligen Zeit:
"Le Havre in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts
Im gesamten 19. Jahrhundert war Le Havre der wichtigste Einschiffungsort für Auswanderer aus der Schweiz. Die Reise dorthin erfolgte bis in die 1840er-Jahre auf grossen Pferdewagen, die für die Reise rund 30 Tage brauchten. Später wurden Eilpostkurse eingerichtet, was die Fahrt auf eine Woche verkürzte.
Le Havre war aber immer noch weit weg vom Glück. Oft mussten die Flüchtlinge nach ihrer Ankunft noch tage-, manchmal sogar wochenlang warten, bis sie ein Schiff besteigen konnten. Dies verteuerte die Reise enorm. Die Unterkünfte in der Hafenstadt waren überteuert und überall lauerten Geschäftemacher und Bauernfänger, die versuchten, den Auswanderern das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Le Havre in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts
Ab etwa 1850 wurde die Reise von Basel nach Le Havre mit der Eisenbahn zurückgelegt. Das war zwar teurer als per Pferdewagen, dauerte aber nur wenige Tage und ersparte den Reisenden die Kosten für Unterkunft und Verpflegung unterwegs. Jetzt zeigte sich, dass vertrauenswürdige Reiseagenturen die Auswanderung doch sehr erleichterten. Die Agenten übernahmen den Transport des Reisegepäcks und betreuten die Auswanderer vom Zeitpunkt der Abreise bis zur Einschiffung. In Le Havre wurden sie vom Zug abgeholt und in ein Hotel oder direkt zu ihrem Schiff gebracht. Vor ihrer Einschiffung nach New York hatten die Auswanderer noch Gelegenheit, sich mit Suppe und Brot zu stärken."
http://www.moneymuseum.com/moneymuseum/l…p?lang=de&ix=54