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1

Samstag, 24. September 2011, 10:31

Schreibweise von Vornamen

Wie nehmt ihr Vornamen auf?

Insgesamt 51 Stimmen

90%

So wie sie gefunden werden (46)

10%

Die heute übliche Form (5)

Mich würde mal interessieren wie ihr die Vornamen eurer Ahnen in eure Programme und Tabellen etc. aufnehmt.

So wie ihr sie gefunden habt oder paßt ihr die Schreibweise an die heute übliche Form an?
Macht ihr also aus Hellmut Helmut und aus Carl Karl?
Ich suche alles über die Familien
Sporn
(Vogtland), Porembski (Leipzig und Schlesien), Kaatz (Leipzig und Posen), Baumgarten (Leipzig und Chemnitz), Heinze (Leipzig), Gablenz (Leipzig), Horn (Leipzig, Gera, Plauen, Tharandt), Risch (Zeitz)

Ahrweiler

Mitglied

Wohnort: Villach/Austria

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2

Samstag, 24. September 2011, 11:27

Hallo thinktank
Ich pers.schreibe die VN so in den Stammbaum wie ich sie gefunden habe(in Klammer setze ich wenn notwendig den heutigen VN dazu)Bei den VN meiner böhmischen Ahnen mus ich dies sowieso tun.Auch bei den FN verfahre ich so.Einer meiner Ahnen hieß richtig geschrieben Tengg.Andere Schreibweisen waren Teng,Tenk,Tengk oder Dengg mit allen mögliche anderen Schreibweisen.Ich schreibe den FN wie ich ihn gefunden habe und dokumentiere in der Klammer die Schreibweise wie der echte FN ist.
LG
Franz Josef

Maiks

Mitglied

Wohnort: Pritzwalk

Vereine: VdRBw, BGG "Roter Adler"

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3

Samstag, 24. September 2011, 13:24

Ich habe momentan etwas über 5000 Namen im Stammbaum. Viele Vornamen wiederholen sich ständig, werden aber durch die Pfarrer meist verschieden wiedergegeben. Besonders ein Problem in Polen. Wenn deutsche FN und VN in polnische übertragen werden. Ich passe sie generell an den deutschen Standard an, vermerke mir aber natürlich die polnischen Schreibweisen um später Vergleiche anführen zu können. Das gleiche gilt auch für Deutschland. Wenn ich KB der VN Xtoph steht, dann schreibe ich natürlich Christoph. Nur wenn nicht eindeutig ist, ob der VN so ist wie er geschrieben wird, dann passe ich die Namen im System nicht an. Zum Beipiel bei Andres zu Andreas. Dann verbleibe ich beim Geburtseintrag. Würde ich jede Schreibweise ins System setzen, insbesondere bei den FN, würde es mir bei allen Schreibweisen, irgendwann schwer fallen, die richtigen wiederzufinden. Insbesondere das sich bei mir inzwischen viele FN ohne Zusammenhang zueinander doppeln.

Aber am Ende findet jeder für sich seine Lösung.

Grüße Maik
"Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht." (Bertolt Brecht)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Maiks« (20. Dezember 2011, 18:29)


Bonzhonzlefonz

Administrator

Wohnort: Neu Wulmstorf

Vereine: GGHH

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4

Samstag, 24. September 2011, 19:53

Ich übernehme sie so wie ich sie gefunden habe. Gerade die genannten Beispiele (Hellmut/Helmut und Carl/Karl) zeigen, dass es keine korrekte Anpassung an die „heute übliche Schreibweise” gibt: Beide Schreibweisen sind auch heute gebräuchlich (außerdem auch mit h, also Helmuth!). Und das ist beileibe kein Problem aus vergangenen Zeiten: Katharina, Catharina, Cathrin, Kathrin, jeweils auch ohne h, und bei „moderneren” Namen Jannik, Jannick, Yannik, Yannick. Für uns mag das ganz hübsch aussehen, wenn dann alle Katharinas dieselbe Schreibweise aufgesetzt bekommen, aber wenn ich da an nachfolgende Generationen denke, denen unsere Aufzeichnungen in die Hände fallen (ja, Aufzeichnungen, denn eine Daten-CD hält ja gar nicht so lange...), werden die ziemlich viel (unnütze) Arbeit haben, wenn sie Schreibweisen vorfinden, die sich zwischen denen des Ahnenforschers und denen der amtlichen Urkunden unterscheiden.

Ich erlebe es auch immer wieder, dass bei Transkriptionen (siehe Lesehilfe) nicht die Orginalschreibweise verwendet wird. Das ist jedoch nicht sehr hilfreich. Vor allem, wenn dann mal jemand die Texte vergleicht und dabei der Verdacht aufkommt, dass nicht nur die Schreibweisen, sondern vielleicht auch die verwandtschaftlichen Verhältnisse „geschönt” worden sind.

5

Sonntag, 25. September 2011, 13:47

Hallo,

die Vornamen übernehme ich auch, wie sie in den Unterlagen geschrieben sind. Aber manchmal ist zwischen Taufe, Heirat und Tod z.B. aus Thrienke die Catharina geworden, und aus z.B. Lena die Magdalena, usw. Da entscheide ich mich, welcher Vorname bei der nächsten Generation, bei der Geburt der Kinder eingetragen wurde. Da ich für jedes Ehepaar ein oder mehrere Ahnenblätter habe, und eine Familiengeschichte von jedem Vorfahr schreibe (mit Ortsangaben, besonderen Begebenheiten, Chroniken, Texten der Zeit, usw.) setze ich die andere Schreibweise in Klammern, damit jeder Leser sich sofort zurecht findet.

Ganz extrem ist es bei manchen Nachnamen aus meiner Vorfahrensliste. Da wird innerhalb von vier Generationen aus Störren, Storre schließlich Storm. Ebenso wird aus Böhlich der Name Böhlke, aus Börnisch wird Berner. Da gibt es noch mehr Beispiele.

Da schreibe ich den Namen, der als ältester auftaucht auf alle Ahnenblätter dieser Familie und setze in den folgenden Generationen die andere Schreibweise in Klammern dahinter. Ich denke, so gehen die alten Namen auch nicht verloren und die Neueren, die bis in die heutige Zeit reichen, sind ja in Klammern dahinter geschrieben.

Viele Grüße, Ursula

6

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 19:44

Danke für eure Meinungen. Ich hatte auch schon den Fall, daß in der Geburtsurkunde Carl eingetragen ist und später beim heiraten war es dann Karl. Es geht doch nichts über die freie Wahl. :D
Ich suche alles über die Familien
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Anke

Mitglied

Wohnort: San Jose, CA

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7

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 22:54

Hallo,

ich erfasse alle (Vor)Namensvarianten, die ich von der jeweiligen Person finde. Bei Legacy geht das ganz einfach als "AKA" (auch bekannt als). So kann man zu jeder Person verschiedene Kombinationen an Vornamen und Nachnamen erfassen. Und alle diese Namenskombinationen tauchen dann in der Namensliste und man kann so problemlos nach diesen Alternativnamen suchen.


Viele Grüße,
Anke

Hans-Joachim Liedtke

unregistriert

8

Freitag, 7. Oktober 2011, 15:05

Hallo aus dem Norden !

Verwende grundsätzlich die Namen so wie ich sie aus den Kirchenbüchern rausschreibe , der Originaleintrag wird so Übernommen wie ich ihn entweder abschreibe oder rauskopiere , auf dem Entsprechenden Familienblatt steht als Überschrift die heutige Schreibweise , aber darunter nur das Original .

Ist manchmal etwas verwirrend und auch manchmal lustig : Ein und dieselbe Person , 3 Originale : Taufe , Ehe , Tod da kommt manchmal sowas bei raus : * Ofried Lydke , ~ Gottfried , oo Godfried Lidke , + Gottfried Liedtke und dann noch bei der Geburt der 5 Kinder : 1.Godefrid Lydke , 2.Godfried Litke , 3.Gottfried Lidke , 4.Gottfried Liedke , 5. Gottfried Lüthke .

Das kommt in den alten KiBü sehr oft vor , die Schreibweisen der Pfarrer variert von Eintrag zu Eintrag , das hab ich vor allem in den KiBü von Grunau /Alt-Passarge erlebt , dazu kommt noch das neue Einlesen bei Pfarrerwechsel , manchmal braucht man 3-4 Seiten um die neue Schreibweise zu verstehen .

Gruß , Joachim

jubebau

Mitglied

Wohnort: D-Recklinghausen

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9

Dienstag, 11. Oktober 2011, 23:44

Schreibweise von Vornamen

Hallo thinktank,

ich übernehme die Namen so, wie ich sie im Dokument vorgefunden habe. Im "Verwandtenbericht" steht der amtlich eingetragene Vor- und Nachname. In angehängten Notizen stehen dann die Besonderheiten.

Beispielsweise schreibe ich im Einzelfall zu Gertrud (gen. Trudel). Ich bemühe mich sehr, auch die Quelle(n) zu vermerken. - Ich finde, ein "Theodor" heißt zeitlebens so, auch wenn er von allen "Theo" genannt wird.

Ein Onkel von mir wurde als "Franziskus Xaver" geboren, er heiratete als "Franziskus" und starb als "Franz", so lauten die Eintragungen in den verschiedenen Registern. Dieser Wandel gehört in den Bericht. Solche Geschichten machen den "Verwandtenbericht" doch zusätzlich spannend. So ist das Leben.

Mit besten Grüßen - Jürgen B. Bauer

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »jubebau« (4. Januar 2015, 11:23)


Rainer Baumeister

unregistriert

10

Mittwoch, 19. Oktober 2011, 20:17

Ein Onkel von mir wurde als "Franziskus Xaver" geboren, er heiratete als "Franziskus" und starb als "Franz", so die Eintragungen in die verschiedenen Register. Dieser Wandel gehört in den Bericht. Solche Geschichten machen den "Verwandtenbericht" doch zusätzlich spannend. So ist das Leben.
Genau das ist auch meine Meinung. Bei meinem Ex-Schwiegervater war die Eintragung stehst Katholisch. Erst mit dem dunklen Kapitel in Deutschland
wurde daraus ein "Gottgläubig". Das ist Geschichte für den Kopf ;)
Gruß Rainer

11

Mittwoch, 4. April 2012, 15:02

Hallo,

ich nehme die VN so auf wie ich sie gefunden habe.
Bei den FN mache ich das genauso,die Schreibweisen ändern ja manchmal
sprunghaft,kleine Noitz dahinter u. fertig.

12

Montag, 7. Mai 2012, 13:16

Ich übernehme die Schreibweisen der Vor- oder Nachnamen auch so, wie sie angegeben wurden.
Das kann einen schon manchmal zwar in den Wahnsinn treiben, weil gerade auch bei Nachnamen die Schreibweise von der Geburt zur Heirat bereits wechseln kann.

Liebe grüße
Bayouma

Doschek

Mitglied

Wohnort: Landkreis WM-SOG

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13

Donnerstag, 13. September 2012, 23:50

Hallo Zusammen,

ich übernehm auch den Namen so, wie er als erstes geschrieben wurde und dann in Klammern Veränderungen/Spitznamen. Besonders Spitznamen sind mir hilfreich, die Personen auseinander zu halten, da es wohl einige Zeit üblich war, dass der Erstgeborene den VN des Vaters erhielt.

So gibts zwar in einer Linie 3 Generationen "Angelikas", aber jede wurde anders genannt. Eine Geli, eine andere Gela. Aber standesamtlich ist Angelika. Selbst bei meinem Namen halte ich die standesamtl. Reigenfolge: 3 VN, aber der 2. ist der Rufname. Und das wiederum ist dann bei "Ahnen-Chronik" der Listenname.

LG, Doschek
Meine Sippschaft

Peiting - Chronik für Ahnenforscher

Wer irgendwas über Peiting (Obb.) hat - und wenn es nur eine Notiz ist, bitte meldet Euch. Die Chronik wird in Zusammenarbeit mit der Gemeinde veröffentlicht werden.