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21

Samstag, 14. Januar 2012, 17:15

Hallo miteinander,

ich denke schon, das die Kirchen hier Einnahmen verschenken. Wenn man sieht wie die Nachfrage beim evangelischen Zentralarchiv in Berlin die Platzmöglichkeiten weit überschreitet, wäre es bei einem Onlinezugang, der ja möglich wäre nach einer Investitionsphase, machbar ein Vielfaches der zur Zeit möglichen Gebühreneinnahmen bei gleichen Preiskonditionen wie vor Ort zu generieren. Dazu müßten interessierte Forscher nicht drei Monate oder länger warten um dann drei Termine wahrnehmen zu können.
Zumal einige der dort vorhandenen Microfitche auch schon etwas gelitten haben und die Möglichkeit diese Fitche dort auf Papier zu bannen meist durch die Nichtfunktion des vorhandenen Printers verhindert wird.
Wie man die Kirchenbücher präsentiert und welche Möglichkeiten machbar wären zeigt Ancestry und auch die Mormonen. Das auch diese Präsentationen Geld kosten steht außer Frage und kein ernsthafter Forscher wird verlangen das man alles kostenlos bekommt. Gerade weil wir doch wissen das mit unseren Gebühren auch der Erhalt für künftige Generationen bezahlt wird.
Das die Kirche kein, oder nicht ausreichend, Geld hat ist eine Binsenweisheit. Es ist schon ein Fortschritt das sich die Kirchen zusammen gefunden haben um eine Möglichkeit zu schaffen, irgendwann einmal, unsere Hoffnungen zu erfüllen und tatsächlich ein Onlineportal zur Verfügung zu stellen wie wir es wünschen.
Es gibt Kirchen die fortschrittlicher sind als andere. Man sieht das auch an der Bereitschaft Ortsfamilienbüchererstellungen zu unterstützen. Auch unser Verhalten den Kirchen gegenüber trägt dazu bei hier Vorbehalte der Kirchen uns Forschern gegenüber abzubauen. Sicherlich werden die lokalen Vereine hier auch immer wieder das Gespräch suchen. Letztlich denken die Kirchen doch in größeren Zeitrahmen als wir. Irgendwann wird es soweit sein, weil die Kirchen sich nicht auf Dauer den Möglichkeiten entgegenstellen werden um die Einnahmen nicht den kostenpflichtigen Diensten allein zu überlassen. Es wird ja immer mehr veröffentlicht, letztlich bei den Mormonen die Kirchenbücher von Bautzen.

Hoffen wir das diese Erkenntnis nicht zu lange auf sich warten läßt.

Matthias

Hans-Joachim Liedtke

unregistriert

22

Samstag, 14. Januar 2012, 21:31

Hallo aus dem Norden !

Schaut mal unseren kleinen Nachbarn Dänemark an , alles online , vom Staat , also durch Steuern finanziert , es geht also ! Unsere Administration zockt die Bürger ab wie sonst nirgendwo und verpulvert die Kohle für lauter unnützes Zeug von dem die Bürger nichts haben außer neue Kosten . Es werden wohl ein paar Milliönchen über sein um sowas zu finanzieren , aber nein , wenn sowas kommen sollte , muß der Kleine Mann wieder bluten !

Gruß , Joachim

_daniel_

Mitglied

Wohnort: Magdeburg

Vereine: AGGM; AMF; German Genealogy Group New York; Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge; CompGen

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23

Samstag, 14. Januar 2012, 23:05

Hallo Joachim, ja weil ich es unverschämt finde, wenn man verlangt, dass sowas kostenlos sein soll. Bist Du Archivgänger? Zahlst Du da auch keine Gebühren? Fragst Du bei Archiven an? Zahlst Du da auch keine Gebühren? Wieso sollen bitte Steuergelder für Dein Hobby verpulvert werden? Warum soll der Archivbesuch etwas kosten und die Onlinebenutzung nicht? Jeder, der Ahnenforschung betreibt, weiß, dass es auch mal Geld kostet.

Also: Wenn online, dann gegen richtige bezahlung (zw. 5-10 Euro am Tag) und dann ist allen geholfen. Auch jenen, die nicht ins Archiv können, weil sie ihr Heim aus den verschiedensten Gründen nicht verlassen können oder ähnliches.

Aber diese "kostenlos-Mentalität" geht mir dermaßen gegen den Strich... Es ist ein reines Nehmen. Immer nur NEHMEN, NEHMEN, NEHMEN. Von GEBEN wollen die wenigsten etwas wissen.

Daniel
"Stammgast" im Kirchenarchiv sowie Stadtarchiv Magdeburg und im LHASA (Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt)

Mitglied: AGGM; AMF; GGG (NY); Volksbund; Compgen

Meine Namensliste, interessante Geschichten rund um die Familie, sowie Biographien besonderer Vorfahren kann man meiner Homepageentnehmen.

Paladin

Mitglied

Wohnort: Südwest-Pfalz

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24

Sonntag, 15. Januar 2012, 11:53

Dass ein kostenloser Zugriff auf die Kirchenbücher möglich ist, zeigen nicht nur Dänemark, soweit ich weis auch in den Niederlanden und in Frankreich ist dies möglich.
Was spricht denn dagegen kostenlos darauf zugreifen, wie mehrere Teilnehmer hier schon anmerkten betrachte ich das auch als allgemeines Kulturgut und unsere Vorfahren haben ja auch für den Eintrag schon bezahlt.
Okay würde ich es finden wenn ich von dem Eintrag den ich gerne hätte eine Bearbeitungs oder Kopiergebühr zu entrichten hätte, was auch für eine Online-Nutzung spricht ist dass die Originalbücher geschont werden.
Schliesslich regen sich auch seriöse Ahnenforscher darüber auf, wenn in Originalbüchern, irgendwelche handschriftliche Memos hinein gekritzelt wurden.
viele Grüße
Ulrich
suche Volkemer >1720 Pfalz; Elsaß; Lothringen;
Schmidt in Syrgenstein/Bayern-Schwaben und Lothringen Raum Bitsch > 1720

louisa

Mitglied

Wohnort: NRW

Vereine: AGGM

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25

Sonntag, 15. Januar 2012, 13:36

Kirchenbücher online fände
ich gut. Wie viele von euch müssen Genealogen beauftragen und für alle wäre es
eine Erleichterung. Doch sollte der Aufwand, der vorher entsteht/entstanden
ist, bedacht werden. Der kostete nämlich Geld. Ein paar meiner Vorfahren haben
zwar Geschichte geschrieben, die kann man ohne „Gedöns“ in der betr. Region
finden. Aber, dass meine „normalen“ Ahnen Kulturgut sind, finde ich nicht. Warum
sollen alle für mein Hobby Zahlen?
^^

Die Kirchenbücher vor Ort werden nicht nur durch
Memos „verschönert“, ganz „Schlaue“ klauen auch Seiten!!!!!
:cursing: Durch laienhaftes Handtieren
mit den Unterlagen werden diese beschädigt und müssen professionell wieder Instand
gesetzt werden. (Beschmutzen, Eselsohren, ohne Handschuhe usw.)

Ich stehe einer Gebühr, wenn sie den Archiven, der Kirche, den Orten (Akteneinsicht) zu Gute
kommt (die haben den Aufwand zu leisten) positiv gegenüber.
Viele Grüße
louisa

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »louisa« (15. Januar 2012, 13:38)


26

Dienstag, 13. März 2012, 23:33

Ich habe kein Problem damit, für ein Hobby Geld auszugeben. Trotzdem nehme ich auch gerne kostenlose Angebote (z.B. dieses Forum ;-) wahr. Was mich sehr stört ist die Aussage, dass Ahnenforschung verkommt. Mein Nachbar hat das gleiche Recht, nach seiner Vergangenheit zu fragen, wie ich. Sowohl Bildung als auch Status oder Einkommensverhältnisse nehmen ihm nichts von diesem Recht.

PeterS

Mitglied

Wohnort: Österreich

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27

Freitag, 13. April 2012, 13:22

Nette Artikel im aktuellen Passauer Bistumsblatt zur kostenlosen Kirchenbuchseite Matricula:
http://home.icar-us.eu/documents/?post_type=document&p=923

Scheint sich trotzdem auch für das Archiv finanziell zu lohnen, wenn es fast keine Ahnenforscher mehr im Haus hat und sich anderen wichtigen Aufgaben widmen kann!

Vorallem die Tschechen, aber auch Österreich, die baltischen Länder, Kroaten und Polen (und wahrscheilich viele mehr, die ich noch nicht ausprobiert habe) scheinen diesbezüglich ähnlich zu denken!

Grüße, Peter

Birdie

Mitglied

Wohnort: Oberlausitz

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28

Dienstag, 31. Juli 2012, 21:48

Hallo,

ich habe nichts dagegen, etwas für die Nutzung von Kirchenbüchern zu bezahlen, egal ob vor Ort oder online.Aber die Diskussion darüber bringt nichts, finde ich.

Zur Ehrenrettung der Nicht-zahlen-Wollenden möchte ich aber anmerken, dass ich auch für Kultur und Sport, wie Theater, Museen usw. zahlen muss, obwohl ich das nicht nutze. Denn die Nutzer zahlen ja nur einen Bruchteil dessen, was es tatsächlich kostet. Das ist eben so.

Mein einziger Wunsch wäre es, dass man die Unterlagen der früheren Ostgebiete auch hier in Deutschland hätte. Das würde vieles erleichtern.

Liebe Grüße

Birdie

Doschek

Mitglied

Wohnort: Landkreis WM-SOG

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29

Dienstag, 31. Juli 2012, 22:54

Hi!

Vllt. hab ichs überlesen: es gibt ja auch welche, die durch Hartz-IV oder andere Umstände sehr wenig Geld haben und froh sind, wenn was kostenlos zur Verfügung steht. Die dürfen ja doch auch Familienforschung betreiben, oder? ;) Dann ist halt die Überlegung: Gebühr oder Theater? Egal wie, der eine kann's sich's leisten, der andere muss sparen - ein teures Hobby kann es für beide Seiten sein.

LG, Doschek
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