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Paladin

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1

Freitag, 9. November 2012, 20:44

Lastenausgleich 1935

Hey zusammen,
ich habe von meinem Urgrossvater einen Brief erhalten in welchem er 1935 eine um eine Geburtsurkunde bittet zur Benutzung beim Lastenausgleich.
Wer kann mir bitte mitteilen wofür zum damaligen Zeitpunkt ein Lastenausgleich beantragt werden konnte.+
Ich kann mir zur Zeit keinen Reim darauf machen.
viele Grüße
Ulrich
suche Volkemer >1720 Pfalz; Elsaß; Lothringen;
Schmidt in Syrgenstein/Bayern-Schwaben und Lothringen Raum Bitsch > 1720

2

Samstag, 10. November 2012, 13:27

Hallo Paladin,

die Eltern meines Mannes stammten auch aus Ostpreußen. Sie haben auch Leistungen aus dem Lastenausgleich erhalten. Es war eine Entschädigung für erlittene Verluste.

Gruß Ursula
Viele Grüße :) Ursula

Paladin

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3

Samstag, 10. November 2012, 14:23

Hallo Ursula,
danke für deine Antwort. Geh ich recht in der Annahme, dass deine Schwiegereltern nach dem II WK rüber kamen ?
Denn von daher ist mir der Lastenausgleich bekannt. Bei mir liegt dieser Fall, jedoch vor dem II WK und das ist mir ein Rätsel.
viele Grüße
Ulrich
suche Volkemer >1720 Pfalz; Elsaß; Lothringen;
Schmidt in Syrgenstein/Bayern-Schwaben und Lothringen Raum Bitsch > 1720

4

Samstag, 10. November 2012, 15:01

Hallo Ulrich,

es könnte um einen Zusammenhang zwischen dem Lastenausgleich nach dem 2. WK und dem Reichsbewertungsgesetz von 1935 gehen, wonach die Einheitswerte für Grundvermögen (speziell Land- und Forstvermögen) ermittelt wurden. Nur ein Gedanke...

http://home.snafu.de/mf/ealgforum/normen/RBewDV.htm

Viele Grüße
Simone
Viele Grüße,
Simone

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5

Samstag, 10. November 2012, 15:13

Hallo Paladin,

ja, meine Schwiegereltern sind 1945 aus Ostpreußen geflüchtet.

Ob es für den 1. Weltkrieg ein Sozialgesetz gab, dass so ähnlich wie ein Lastenausgleich funktionierte, kann ich nicht sagen. Das ist etwas für die Politik-experten.

Gruß Ursula
Viele Grüße :) Ursula

Paladin

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6

Samstag, 10. November 2012, 16:17

Hallo Simone,
das Schreiben stammt aus dem Jahre 1935. Deswegen kann kein Zusammenhang mit der Vertreibung nach dem II WK sein. Es gab vor dem II WK auch ein Lastenausgleichsgesetz, allerdings habe ich hier nur etwas gelesen bei Aufteilungen zwischen Gemeinden und Teilgemeinden nichts über Privatpersonen.
viele Grüße
Ulrich
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baer1955

unregistriert

7

Sonntag, 11. November 2012, 00:17

Hallo

mir ist ein Fall gekannt in dem der Betroffene einen Lastenausgleich fordert. Dieser Deutsche lebt in Russland und hat durch den Krieg mit Russland Schäden für den Verlust seines Betrieb usw. versucht gelten zu machen.

Ich könnte mit auch vorstellen das Schäden auf deutschen Grund durch den Krieg entstanden sind ersetzt wurden. So etwas wie heute Flurschäden. Bei einem Angriff werden im Deutschen Hinterland viele Vorbereitung getroffen, wie etwa der Bau von Unterständen, zusätzlich Bahnlinien und -Höfe. Schutzengräben in Frontnahe usw.