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Tuesday, February 5th 2013, 11:04am

Kerstin,

was hat denn die WASt überhaupt für Daten geleifert? Was sind denn das für Postkarten, sind das Bildpostkarten oder normale "Feldpostkarten"? Ist da ein Poststempel vorhanden oder ist das Datum die Angabe wann die Karte geschrieben ist?.

Bekanntlich war die Situation Ende 1943 an der Ostfront nicht die beste, die Verluste waren sehr hoch und es gingen ganze Bataillone verloren. So ist es denkbar das der Großvater nach Beendigung des Urlaubs garnicht mehr nach Norwegen geschickt wurde sondern in einem Marschbataillon an die Ostfront geschickt wurde. Diese Marschbataillone wurden zwecks Auffüllung der kämpfenden Truppen zusammengestellt, hierin befanden sich Soldaten wieder die aus dem Lazarett kamen und wieder K.V. (kriegsverwendungsfähig)waren ebeso auch Urlauber die ansonsten an etwas ruhigeren Frontabschnitten im Einsatz waren.

Die EKM = Erkennungsmarke 2./I.E.B. 172/5390 bedeutet: 2. Komp./ Infanterie Ersatz Bataillon 172 (172. Infanterie-Regiment)/ persönl. Kennnummer.

Die FPNr. 15902E war ausgegeben für die 4. Komp./Grenadier Regiment 290.
Das Grenadier-Regiment 290 war der 98. Infanterie-Division unterstellt, diese wurde im Sommer 1943 aus dem Mittelabschnitt abgezogen und an die Südfront verlegt, hier war sie im Bereich "Krim" und der Halbinsel Kertsch damit beauftragt den Rückzug der Truppen zu sichern die über den "Kuban-Brückenkopf" aus dem Kaukasus-Gebiet zurück strömten.

Gruss
Harald
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VG vom Deisterrand :thumbup:
Harald

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