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jueti

Trainee

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Location: Großenhain

Societies: AMF

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1

Monday, March 31st 2003, 12:37am

Anschreiben von Personen mit gleichem Familiennamen

Hallo

ich möchte alle Träger eines Familiennamens anschreiben und für sie den Familiennamen zurückverfolgen!

Wie macht man das am günstigst?

Die Personen sind einem ja alle fremd und man möchte ja auch Antwort erhalten!
Gibt es da Vordrucke oder so was? Hat jemand schon so etwas gemacht? Welche Erfahrungen hat Ihr?

Bin für jede Hilfe sehr dankbar!
Neumark: Jüterbock, Heyer
Niederlausitz: Schötz,Kupsch,Jurk,Fulisch,Twarog
TH: Franke,Sachse,Götze,Dittrich,Porsch,Büttner,Große
HH: Mohr,Glade
Sachsen: Kästner,Kockel,Zenker,Mittag
Pasewalk: Marquardt, Mahnke
NSL: Liebchen,Gorisch,Baranke

BeyerBerlin

Unregistered

2

Sunday, November 16th 2003, 11:27pm

Quoted

Original von jueti
Hallo

ich möchte alle Träger eines Familiennamens anschreiben und für sie den Familiennamen zurückverfolgen!

Wie macht man das am günstigst?

Die Personen sind einem ja alle fremd und man möchte ja auch Antwort erhalten!
Gibt es da Vordrucke oder so was? Hat jemand schon so etwas gemacht? Welche Erfahrungen hat Ihr?

Bin für jede Hilfe sehr dankbar!


Hallo!
Wenn Du einen wirklich seltenen Namen hast, such Dir die Adressen aus einer Telefonauskunft-CD_ROM heraus. Ansonsten dürfte das Anschreiben aller Namensträger ein teuers Vergnügen werden.
Ich habe mal alle 16 bundesweit im Telefonverzeichnis zu findenden Remmelts angeschrieben, etwa ein Drittel hat geantwortet, davon allerdings einer für mehrere Verwandte. - Porto beilegen erhöht natürlich die Chance auf eine Antwort.
Ich habe schon verschiedentlich auf "Verdacht" fremde Leute oder auch mutmaßliche Verwandte angeschrieben. Die resonanz war sehr unterschiedlich. Selbst bei Personen, die definitiv verwandt waren, kam teilweise nichts zurück, andererseits haben Personen Hilfe angeboten, obwohl sie nicht verwandt waren.
Da der Hintergrund der Anfrage für den Empfänger des Briefes zunächst nicht ersichtlich ist, bin ich zunächst immer recht ausführlich darauf eingegangen, dass ich aus rein persönlichem Interesse meine Familie erforsche und deshalb nach Nachkommen von XY (natürlich möglichst präzise, mit allen bereits bekannten Nachkommen) suche.
Einmal habe ich an verschiedene Stuttgarter "Allgayer" geschrieben, hier ging es um Vorfahren. Auch hier habe ich natürlich meine bekannten Allgayer Vorfahren aufgeführt. - Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass die Chance auf eine Antwort größer ist, wenn der Empfänger erkennt, dass man sich Mühe macht. Also jedes Schreiben einzeln mit Adresse ausdrucken und nicht kopierte Blätter mit handschriftlicher Adresse. Info rüberbringen, um Verständnis bitten, Dank bereits im Voraus. - Das wichtigste ist natürlich, dass man GLÜCK HAT. Aber daruf hast Du ziemlich wenig Einfluss;-)).

Herzliche Grüße

Dietmar

ASchillhorst

Unregistered

3

Tuesday, November 18th 2003, 5:20pm

Also, ich habe auch mal Namensträger in einem bestimmten Raum angeschrieben. Genau, wie Dietmar es beschrieben hat, habe ich erst mal begründet, warum ich sie anschreibe, dass ich ein rein persönliches Interesse an der Familienforschung habe etc. - alles handschriftlich... war zwar ganz schön mühsam, aber das wirkt meiner Meinung nach persönlicher und die Empfänger machen sich wenigstens die Mühe, das Schreiben zu lesen :-) Dann habe ich meine bisherigen "Forschungen" in Form einer Stammliste ausgedruckt und sie dem Schreiben beigefügt. Weiterhin habe ich ein Formular erstellt, in dem ich alle erwünschten Angaben etc. abgefragt habe - dann brauch der Empfänger nur noch die Felder ausfüllen (erhöht die Chance auf eine Antwort) und darum gebeten, falls zusätzliche Informationen zu Vorfahren/Nachkommen verfügbar sind, diese auf der Rückseite zu vermerken.
Und natürlich einen frankierten Rückumschlag beilegen!!
Das kostet natürlich, aber wer antwortet schon auf eigene Kosten?
Von 18 verschickten Schreiben sind 16 ausgefüllt zurückgekommen - 1 Empfänger war verstorben, 1 hat nicht geantwortet... das lässt sich sehen, oder?

Viel Erfolg!
Anja Schillhorst

jueti

Trainee

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4

Tuesday, March 8th 2005, 2:12pm

Hallo,

bei mir sind es ca. 80 Einträge im Telefonbuch deutschlandweit, in verschiednen Schreibweisen.

Nimmt man zuerst am Besten die gleiche Schreibweise und später dann vielleicht noch die anderen?

Sollte man nacheinander die Regionen abgehen oder alle auf einmal?

Gruß
Andreas
Neumark: Jüterbock, Heyer
Niederlausitz: Schötz,Kupsch,Jurk,Fulisch,Twarog
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Michaela Ellguth

Unregistered

5

Tuesday, March 8th 2005, 2:24pm

Hi Andreas,

erst die gleiche Schreibweise in der gesuchten Region und dann ausweiten, wenn das nichts bringt, dann die anderen Schreibweise abarbeiten.

Ich habe so die besten Erfahrungen gemacht.

Gruß
Michi

Gerolsteiner

Unregistered

6

Tuesday, March 8th 2005, 2:58pm

Hallo jueti,

habe es genauso wie Michi gemacht. Habe zwar bisher nur 4 Leute angeschrieben (hehe), aber davon war
1 Empfänger nicht zu ermitteln
1 mal noch keine Antwort (ist erst eine Woche her)
1 mal keine Verwandtschaft (telefonische Rückmeldung)
1 mal höchstwahrscheinlich mein Ururgroßonkel oder sowas in der Richtung;
genaue Verwandtschaft steht noch nicht fest;


Das hat mir Mut gegeben. Ich habe noch eine direkte Namenslinie, wo es nur 15 Personen mit diesem Namen in Deutschland gibt. Alle in meinem Forschungsgebiet.
Die werde ich mal anschreiben, da muss doch was dabei sein :D


Stefan

Marlies

Unregistered

7

Tuesday, March 8th 2005, 3:03pm

Hallo,

ich hab das schon ein paar Mal gemacht, mit mehr oder weniger großem Erfolg, das letzte Schreiben hat mir eine CD mit diesem Namen gebracht, die hat mir jemand sogar kostenlos zugeschickt.

Also: nur Mut, mehr wie nicht antworten kann der andere nicht, und keine Antwort ist ja bekanntlich auch eine Antwort.

Gruß Marlies

Bernd Zeisberg

Unregistered

8

Wednesday, March 9th 2005, 8:36pm

Hallo,

ich habe vor Jahren auch schon einmal so eine Aktion gemacht und alle Zeisbergs in Deutschland angeschrieben.

Die Resonanz war sehr positiv und ich war wirklich erstaunt das fast alle geantwortet haben. Durch dieses Rundschreiben konnte ich dann feststellen, aus welcher Gegend in Schlesien die meisten Namensträger ursprünglich kamen.

Einige haben mir sogar ihr gesamtes Stammbuch kopiert und so ist ein ganzer Ordner an Forschungsmaterial zusammengekommen.

Gruß,
Bernd

Uschi

Trainee

Location: Kreis Euskirchen /D

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9

Thursday, March 10th 2005, 8:37pm

Hallo zusammen,

mein Großvater hat vor 25 Jahren eine Erbschaft gemacht. Laut den Unterlagen, die ich nach seinem Tod (voriges Jahr) bekommen habe, waren auf der Liste 36 Erben angegeben. Es lag auch eine Nachfahrentafel dabei.

Aus meine Linie sind mittlerweile 5 Verstorben (von denen ich weiß).

Habe im telefonbuch nachgeschaut, und siehe da , einen habe ich jetzt gefunden und angeschrieben.

ich habe dieser Personen mitgeteilt, daß ich diese Unterlagen gefunden habe und ihn gefragt ob diese Person(mit Geburtsdatum)sei. Dann habe ich ihn auf mein Hobby aufmerkam gemacht.

Und siehe da nch 2 Wochen bekam ich einen Anruf. Dieser Herr war sehr überrascht (nch 25 Jahren), aber sehr freundlich. Er meinte wir sollen in Kontakt bleiben.


Gruß
Uschi

Uschi

Trainee

Location: Kreis Euskirchen /D

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10

Thursday, March 10th 2005, 8:41pm

Da fällt mir noch etwas ein.

Der Herr rief Montags (vorige Woche) an. Im Laufe des Gespräch hat er mich nach meinem Alter gefragt. Und ich antwortete ihm, daß ich Donnerstag 39 würde.

Und siehe da. Von Wem bekam ich einen Anruf um mir zu gratulieren?

Jetzt darf ich seinen nicht vergessen, diese ist im April.


Uschi

BeyerBerlin

Unregistered

11

Thursday, July 14th 2005, 2:46pm

RE: Anschreiben von Personen mit gleichem Familiennamen

Noch ein Nachtrag hinsichtlich eines Erfolges, der vielleicht Mut machen sollte:

Vor ein paar Jahren habe ich etwa 10 Mosers in Portugal (aus dem Internet-Telefonverzeichnis) angeschrieben, weil ich wusste, dass eine Linie der Familie meiner Mutter dorthin ausgewandert ist. Etwa 4 Briefe kamen als unzustellbar zurück. Für mehrere andere antwortete ein älterer Herr, der aber - wie ich zwischenzeitlich erfahren habe - bald darauf verstorben ist.
Letztes Jahr erhielt ich eine Mail von einem in London lebenden Moser der portugiesischen Linie, der sich einen Kindheitstraum erfüllen und hierzu am folgenden Wochenende mit seiner Frau Berlin besuchen wollte. Wir haben uns in seinem Hotel getroffen und am Samstag gemeinsam die Stadt besichtigt. Am Sonntag hatten wir einen sehr gemütlichen Abend bei uns. Seither schreiben wir uns unregelmäßig. - Obwohl die "Verwandschaft" sehr entfernt ist (ich glaube, er ist ein Onkel 8. oder 9. Grades) ist es sehr nett.

MfG

Dietmar