Suche im Forum



Unsere Magazine

[gelöst] 1886 Semlow Geburt

1

Montag, 4. Dezember 2017, 20:04

1886 Semlow Geburt

Hallo,

ich habe mal wieder ein Dokument, für das ich gerne auf Eure Lesehilfe zurückgreifen würde. Leider kann ich nicht alles entziffern.

Folgendes meine ich da zu lesen:

Nr. 2
Semlow am 16ten? Januar 1886

Vor dem unterzeichneten Standesbeamten erschien heute, der Persön-
lichkeit nach
bekannt,
die Hebamme Caroline Brothagen?,
geborene ...?
wohnhaft zu Semlow
evangelischer Religion, und zeigte an, daß von der
Ida Caroline Luise Holz geborene Möller,
Ehefrau des Statthalters Friedrich Wilhelm Christian Johann
Holz, beide evangelischer Religion
wohnhaft bei ihrem Ehemann zu Plennin

zu Plennin in der Wohnung ihres Ehemannes
am dreizehnten Januar des Jahres
tausend acht hundert achtzig und sechs Vormittags
um zehn Uhr ein Kind männlichen
Geschlechts geboren worden sei, welches die Vornamen
Hermann Wilhelm Carl
erhalten habe. Die Hebamme Brothagen erklärte,
daß sie bei der Niederkunft der Ehefrau
Holz zugegen gewesen sei.

Vorgelesen, genehmigt und unterschrieben
Caroline Brothagen

Der Standesbeamte
Pieritz

„H“ verstorben am 18.12.1955
St. Bentwisch 15/1955



Kann jemand den Rest an den markierten Stellen lesen?
Und kann mir jemand sagen was das "H" in der Randnotiz bedeutet?

Viele Grüße
Ronald
»Websnake75« hat folgende Datei angehängt:
  • Unbenannt-4.jpg (121,5 kB - 17 mal heruntergeladen - zuletzt: 10. Dezember 2017, 12:01)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Websnake75« (5. Dezember 2017, 21:03)


Wohnort: Weserbergland

  • Nachricht senden

2

Montag, 4. Dezember 2017, 20:09

Und kann mir jemand sagen was das "H" in der Randnotiz bedeutet?


Das ist kein H, sondern ein "#", also bloß ein Einfügezeichen.
Viele Grüße
h :) nry

_____________________________________________________________________________________________________
"Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns immer wieder gepredigt wird." J. W. v. Goethe
_____________________________
geschichte-hessisch-oldendorf.de

Henriette52

Moderatorin

Wohnort: Im Lauenburgischen

  • Nachricht senden

3

Montag, 4. Dezember 2017, 20:17

Hallo Henry

das ist so nicht ganz korrekt. Das H bedeutet "Hinweis".
Viele Grüße
Henriette :)

4

Montag, 4. Dezember 2017, 21:55

16 ten Januar,
Die Hebamme immer Brodhagen, geb. Wiedbusch.

Ich sag mal meine Meinung zum Zwist mit dem Zeichen:
Für mich sieht es eher wie ein # aus, das „H“ wäre mir zu schief, und warum in Gänsefüßchen, und nicht so H./H:
Aber ich bin gespannt auf die Lösung, falls es eine gibt.

Schönen Abend
Viele Grüße :) Ursula

Henriette52

Moderatorin

Wohnort: Im Lauenburgischen

  • Nachricht senden

5

Montag, 4. Dezember 2017, 22:14

Zugegeben, dieses H ist sehr eng geschrieben, soll aber eindeutig ein H für Hinweis sein.

Ich bin im Besitz der Heiratsurkunde eines Urgroßeltern-Paares, auf der es insgesamt zehn Randvermerke gibt.
Vor jedem einzelnen Randvermerk steht ein H für Hinweis.

Unser Scanner hängt am PC meines Mannes, und der PC ist leider bereits heruntergefahren. Morgen kann das
Dokument aber gescannt und hier vorgezeigt werden.
Viele Grüße
Henriette :)

Wohnort: Weserbergland

  • Nachricht senden

6

Montag, 4. Dezember 2017, 23:23

Liebe Henriette,

natürlich warten wir bis morgen. Es ist ja auch letztlich nicht so wichtig, weil es von der Bedeutung doch auf fast dasselbe hinausläuft.

Mir scheinen nur die exakt parallelen Striche und der Querstrich insgesamt für ein "H" Ende der 80er Jahre des 19. Jh. nicht passend zu sein.
Ein Einfügezeichen der Form "#" ist hingegen schon sehr alt.
Viele Grüße
h :) nry

_____________________________________________________________________________________________________
"Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns immer wieder gepredigt wird." J. W. v. Goethe
_____________________________
geschichte-hessisch-oldendorf.de

7

Dienstag, 5. Dezember 2017, 08:01

Ich danke Euch sehr für Eure Hilfe.

Zum H oder # Problem habe ich hier nochmal einen größeren Screenshot. Es wird ein H sein, das ist relativ gut zu erkennen.

Liebe Grüße
Ronald
»Websnake75« hat folgende Datei angehängt:
  • Unbenannt-5.jpg (26,52 kB - 9 mal heruntergeladen - zuletzt: 10. Dezember 2017, 12:06)

Wohnort: Weserbergland

  • Nachricht senden

8

Dienstag, 5. Dezember 2017, 08:51

Es wird ein H sein, das ist relativ gut zu erkennen.


Da bin ich - bis auf weiteres - ganz anderer Ansicht.
Viele Grüße
h :) nry

_____________________________________________________________________________________________________
"Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns immer wieder gepredigt wird." J. W. v. Goethe
_____________________________
geschichte-hessisch-oldendorf.de

Henriette52

Moderatorin

Wohnort: Im Lauenburgischen

  • Nachricht senden

9

Dienstag, 5. Dezember 2017, 11:11

Guten Morgen, Henry,

hier nun die angekündigten Randvermerke, auf denen die H sogar in lateinischer Schrift geschrieben sind. Damit
dürften Deine Zweifel ausgeräumt sein. ^^

https://abload.de/img/randvermerkey7s27.jpg
Viele Grüße
Henriette :)

10

Dienstag, 5. Dezember 2017, 11:44

Hallo Ronald,
leider muss ich mal auf diesem Wege eine Frage an Dich richten. Ich interessiere mich für die Eltern von Wilhelmine Johanne Caroline Schmidt,
die 1875 den Adolph Christian Carl Holz heiratet. Da meine Schmidts in dem Umkreis stark vertreten sind, würde ich gern wissen, ob Du
evtl. mehr Infos zu ihren Eltern hättest.
Auf Deine Antwort freue ich mich sehr.
Viele Grüße
Doris
Dauersuche:
Vorpommern: Schmidt-Metzling-Penz-Schwerin-Labahn-Schimmelmann-Sund-Mester-Reussler/Reusler-Lange-Hagemann
Pommern: Tonn in Köslin - Marx in Köslin-Gadow(Stargard)
Mecklenburg: Hadrath/Hardrath-Lüdcke/Lüthke-Osterland-Kittendorf-Paarmann-Kremer-Speerbrecher-Walje
Memel: Lüthke/Liedtke
Sachsen: Schirmer-Müller-Kreutziger-Kürbs-Fohrwerk-Heberer-Richter-Kühn-Fiedler

Wohnort: Weserbergland

  • Nachricht senden

11

Dienstag, 5. Dezember 2017, 13:44

Guten Morgen, Henry,

hier nun die angekündigten Randvermerke, auf denen die H sogar in lateinischer Schrift geschrieben sind. Damit
dürften Deine Zweifel ausgeräumt sein. ^^

https://abload.de/img/randvermerkey7s27.jpg


Hallo, Henriette,

vielen Dank. :thumbup:
Damit ist auch mir klar, dass im fraglichen Scan ein ""H"" steht. (Ich hatte fälschlicherweise auch nicht beachtet, dass das Zeichen in den 50er Jahren des 20. Jh. gesetzt wurde und nicht im 19.; deshalb hatte mich die moderne Druckform gestört.)

Die Interpretation als "Hinweis" würde ich abwandeln und "Hinzufügung" vorschlagen.
Viele Grüße
h :) nry

_____________________________________________________________________________________________________
"Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns immer wieder gepredigt wird." J. W. v. Goethe
_____________________________
geschichte-hessisch-oldendorf.de

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »henrywilhelm« (5. Dezember 2017, 13:47)


12

Dienstag, 5. Dezember 2017, 16:52

hier nun die angekündigten Randvermerke, auf denen die H sogar in lateinischer Schrift geschrieben sind.
Liebe Henriette,

danke für den Scan.
Daraufhin habe ich meine KB-Kopien aus dieser Zeit nach ebensolchen H´s untersucht.
Leider ohne Ergebnis. Bei mir sind Randbemerkungen ganz unspektakulär mit *, oo (liegender Acht) und + markiert.
Viele Grüße :) Ursula

13

Dienstag, 5. Dezember 2017, 21:02

Nochmal an alle Helfer einen lieben Dank.

Noch als Anmeerkung: das H finde ich auf einem weiteren Dokument auch als Stempel.

Aber nun schließe ich das Thema mal als gelöst.

Viele Grüße
Ronald