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JPS

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Freitag, 5. Januar 2018, 20:01

Dauersuche: Johann Baptist Witz, Amtsverwalter aus der Pfalz im 18. Jahrhundert (Totpunkt)

Kurz vorweg: Ich hoffe, dass ich hier im richtigen Unterforum bin, ansonsten möge es ein Admin bitte verschieben. Zur Suchmaschinenoptimierung habe ich bewusst einige Begriffe/Wörter mit unterschiedlichen Schreibweisen angegeben.



Hallo zusammen,

In einer Ahnenlinie bin ich seit geraumer Zeit an einem Totpunkt angelangt. Mit diesem Beitrag hoffe ich, dass vielleicht irgendwann in Zukunft jemand über diese Person stolpert und mich anschreibt :)
Ich suche die folgende Person mit den folgenden mit bekannten Eckdaten:

Name: Johann Baptist Witz
Alternativnamen: Johann Baptiste Witz / Johann Baptista Witz / Johann Witz / u.ä.
Geburtsdatum: Vor 1750, wahrscheinlicher um oder noch vor 1740
Religion: Vermutlich Römisch-Katholisch (RK)
Beruf: "Amtsverwalter"
Beruf-Alternativbezeichnungen: Möglicherweise Vitztum/Viztum/Vitzthum/Vitzthumamtsmann/Vizedom/Vicedominus oder auch Amtsmann u.ä.
Berufs-Ort: "Pfalz" (Möglich sind hier sämtliche mit Bayern konnotierte Pfalzen des 18. Jahrhunderts, also alle Pfalzen im Gebiet der heutigen Oberpfalz, sowie alle Pfalzen der Rheinpfalz. Wahrscheinlicher sind aber die oberpfälzischen)
Berufs-Datum: um/vor 1790


Woher ich von diesem Mann weiß / zu diesen Daten und Schätzungen komme?
Durch den Hochzeitseintrag seines Sohnes in einem Pfarrbuch!

Der Sohn des J.B. Witz, der Ferdinand Michael Witz, wurde 1767/1768 geboren. Laut Pfarrmatrikel-Sterbeeintrag war er katholischer Religion und verstarb am 03.06.1831 in Kleinziegenfeld bei Weismain (Oberfranken). Das Geburtsdatum ist aus dem Todesalter von 63 Jahren berechnet. Im Jahr 1790 heiratete er die evangelische (!) Kunigunda Margaretha Schmeißer in Thurnau (Oberfranken). Die Transkription des Traueintrags (evangelische Hochzeits-Pfarrmatrikel des Dekanats Thurnau, 1790, Nr. 10) liest sich (als Auszug) wie folgt:

"Ferdinand Michael Witz ein Jäger und dermaliger Bedienter bey dem
H. von Oberland zu Bayreuth, H. Johann Baptista Witz Amtsverwalters zu
[_______leer_______] in der Pfalz ehelicher Herr Sohn
wurde mit Jgfr. Kunigunda Margaretha Schmeißerin H. Paullus Schmeißers
Hochgräfl. Giech. Laquais alhier, [...]"

Leider ist darin tatsächlich für den Aufenthaltsort seines Vaters nur eine Lücke enthalten. Aufgrund des typisch bayerischen Vornamens "Ferdinand" sowie der Nähe von Bayreuth zur Oberpfalz halte ich eine Gleichsetzung von Pfalz = Oberpfalz (woher genau auch immer) für wahrscheinlich. Leider konnte ich bisher keinerlei weiteren Dokumente oder Hinweise auf den J.B. Witz finden.

Meine Bitte daher: Wer und wann auch immer eine Person finden möge, auf welche die von mir erstellte Beschreibung zu einem J.B. Witz passen könnte, der möge mich doch bitte kontaktieren. Ich würde mich darüber und über einen Informationsaustausch sehr freuen! Für sonstige Anregungen/Meinungen/Kommentare zu meiner Suchanfrage bin ich natürlich auch dankbar! :) :danke:
Lg, JPS - Die Toten sind nicht tot, sie gehen mit, unsichtbar sind sie nur, unhörbar ist ihr Schritt. (Gorch Fock 1880 - 1916)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JPS« (10. Januar 2018, 12:47)


2

Samstag, 6. Januar 2018, 11:57

Über den Feldwebel aus Waldeck bzw. Kemnath bist Du vielleicht auch schon gestolpert.
Könnte ja, wenn nicht der Vater, vielleicht ein Bruder des Ferdinand sein.
»animei« hat folgende Dateien angehängt:
  • 1809.jpg (33,7 kB - 7 mal heruntergeladen - zuletzt: 7. Januar 2018, 17:07)
  • 1819.jpg (43,06 kB - 4 mal heruntergeladen - zuletzt: 6. Januar 2018, 16:40)
Gruß
Anita

JPS

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3

Samstag, 6. Januar 2018, 16:38

Hallo Anita,

Danke für den Hinweis! Ja, den habe ich auch schon entdeckt, hatte ihn aber schon wieder "vergessen". Möglich ist das sicherlich - wenn auch natürlich nur reine Spekulation.
Aber Ich pack mal mit auf meine ToDo-Liste, dass ich bei Zeiten mal das Diözesanarchiv in Regensburg aufsuche :)

Nachtrag: Insgeheim hoffe ich ja fast, dass meine Witz nicht von Waldeck stammen, denn, wie ich gerade gesehen habe, sind die Kirchenbüchervon Waldeck, aus der Zeit zwischen 1672 bis 1787, im Jahr 1794 verbrannt ;(
Lg, JPS - Die Toten sind nicht tot, sie gehen mit, unsichtbar sind sie nur, unhörbar ist ihr Schritt. (Gorch Fock 1880 - 1916)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JPS« (6. Januar 2018, 16:45)