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Lars_Heidrich

Unregistered

1

Monday, April 10th 2006, 7:51pm

Suche - wie weit in die Breite ???

Liebe Forschergemeinde,

bisher habe ich bei meiner Suche nach Vorfahren auch immer die unmittelbaren Seitenlinien berücksichtigt. Jetzt nach intensiver Forschung habe ich eine Seitenlinie "aufgerissen", die nicht den Anspruch der Unmittelbarkeit mehr besitzt. Die Person, um die es sich handelt, wurde durch eine Seitenlinie eingeheiratet, also eine Seitenlinie der Seitenlinie.

Nach dem von mir genutzten PC-Programm werden diese Personen nicht nummerisch erfaßt, d. h. sie erhalten beim Kekulé-Nummerierungs-Start keinerlei Nummern.

Meine Frage nun an Euch, wie verfahrt Ihr in so einem Fall???? Listet Ihr die Personen trotzdem im PC-Programm oder laßt Ihr die Personen außen vor??

Auf Eure Antworten und Meinungen bin ich gespannt!

Gruß! Lars

Michaela Ellguth

Unregistered

2

Monday, April 10th 2006, 7:56pm

RE: Suche - wie weit in die Breite ???

Hallo Lars,

ich gebe auch diese Personen in den PC ein und verbinde diese.
Auf diese Weise habe ich auch die Eltern von Angeheirateten, weitere Geschwisten und Vorfahren, ansonsten würde ich ja auch nie auf so eine Größenordnung kommen und zu diesen Personen besteht ja auch ein Verwandtschaftsverhältnis und da ich ja nicht nur in gerader Linie forsche, gehören diese Personen einfach mit dazu.

Viele Grüße
Michi

Ninetales

Moderator

Location: Berlin

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3

Monday, April 10th 2006, 8:06pm

Hi Lars,

ich habe es mir seit ungefähr 2 Monaten angewöhnt, auch die Neben- und Seitenlinien zu erfassen. Das kann auch viel Spaß machen.
Versuche einfach, alle Personen zu verknüpfen. Bei mir im Programm geht das. Was nutzt Du denn für ein Programm?

Liebe Grüße, Ninetales
Viele Grüße,
Kolonistenforscher

"Von Natur aus sind die Menschen fast gleich; erst die Gewohnheiten entfernen sie voneinander."
(Konfuzius, verm. 551-479 v. Chr.)

Lars_Heidrich

Unregistered

4

Monday, April 10th 2006, 8:13pm

RE: Suche - wie weit in die Breite ???

Quoted

Original von Michi
Hallo Lars,

ich gebe auch diese Personen in den PC ein und verbinde diese.
Auf diese Weise habe ich auch die Eltern von Angeheirateten, weitere Geschwisten und Vorfahren, ansonsten würde ich ja auch nie auf so eine Größenordnung kommen und zu diesen Personen besteht ja auch ein Verwandtschaftsverhältnis und da ich ja nicht nur in gerader Linie forsche, gehören diese Personen einfach mit dazu.

Viele Grüße
Michi


Hallo Michi,

auch ich forsche nicht nur in gerader Linie, sondern nehme auch die Geschwisterlinien mit auf, mit dem Erfolg, etwa 3500 Perosnen gelistet zu haben, damit bin ich aber noch ein Weißenknabe.

Um die Person, die ich meine, könnte etwa die Seitenlinie der Seitenlinie der 8. oder 9. Generation sein. Eine Verwandschaft dürfte unter diesen Umständen kaum nach zu weisen sein, Urgroßtante in 7. Generation ist es eh nicht.

Wenn ich die Person ins Programm aufnehme, habe ich zwar neue Personen zu entfernt verwandten Vorfahren, schöne damit meine Statistik etwas auf, aber direkte Vorfahren bzw. deren Seitenlinie sind es nicht.

Gruß! Lars

Michaela Ellguth

Unregistered

5

Monday, April 10th 2006, 8:22pm

RE: Suche - wie weit in die Breite ???

Hallo Lars,

ich habe eine Hauptdatei, ausgehend von " Schippmann ", die geht zurück bis 1400. In dieser ist die gerade Linie aufgeführt + alle Kinder + die angeheirateten Partner.
Dann habe ich einige Dateien für die Vor- und Nachfahren der Angeheirateten, die von Mitforschern immer weiter ergänzt werden. Auf diese Weise bin ich bald mit allen Forschern aus der FamNord-Liste verwandt und meine Infos gehen immer mehr in die Breite und das vor und zurück. Auf diese Weise konnte ich dann auch feststellen, das ich mit einigen Personen mehrfach verwandt bin ( in gerader Linie und dann auch noch in Nebenlinien ).

Viele Grüße
Michi

Lars_Heidrich

Unregistered

6

Monday, April 10th 2006, 8:24pm

Quoted

Original von Ninetales
Hi Lars,

ich habe es mir seit ungefähr 2 Monaten angewöhnt, auch die Neben- und Seitenlinien zu erfassen. Das kann auch viel Spaß machen.
Versuche einfach, alle Personen zu verknüpfen. Bei mir im Programm geht das. Was nutzt Du denn für ein Programm?

Liebe Grüße, Ninetales


Hi Ninetales,

das Eintragen der Personen ist ja nicht das Problem, dass kann ich meinem win.ahnen auch, auch bis sonst wie weit in die Nebenlinien, nur sehe ich da das Problem der Statistikschönfärberei, denn was nützen mir bekannte Verwandte, die dann doch nicht unmittelbar verwandt sind, sondern in der 7. oder 8. Seitenlinie eine Seitenlinie sind und dann noch eingeheiratet worden.

Gruß! Lars

Ninetales

Moderator

Location: Berlin

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7

Monday, April 10th 2006, 8:35pm

Ich versuche das ab jetzt folgendermaßen zu "sehen":

Meine Ahnen haben mit der Heirat einer fremden Person beschlossen, verschwägert zu werden. Alle Verwandten des oder der Ehegatten zählen jetzt auch zu den Verwandten, auch wenn sie vorher mit dem Wort "Schwieger" gekennzeichnet sind.

Und da gehört meines Erachtens auch dazu, dass die richtige Schwiegerurgroßmutter verstirbt und der Schwiegerurgroßvater seine 2. Ehefrau heiratet und dadurch sie auch in seiner Sippe eingliedert und "verschwägert".

Das Prinzip an sich ist schwammig, doch ich finde schon, dass es vorteilshaft ist, soviele Personen wie möglich in seiner GEDCOM-Datei festzumachen, denn dadurch entstehen ja schon wieder Berührungspunkte mit anderen Forschern!
Viele Grüße,
Kolonistenforscher

"Von Natur aus sind die Menschen fast gleich; erst die Gewohnheiten entfernen sie voneinander."
(Konfuzius, verm. 551-479 v. Chr.)

Lars_Heidrich

Unregistered

8

Monday, April 10th 2006, 8:45pm

Quoted

Original von Ninetales
Ich versuche das ab jetzt folgendermaßen zu "sehen":

Meine Ahnen haben mit der Heirat einer fremden Person beschlossen, verschwägert zu werden. Alle Verwandten des oder der Ehegatten zählen jetzt auch zu den Verwandten, auch wenn sie vorher mit dem Wort "Schwieger" gekennzeichnet sind.

Und da gehört meines Erachtens auch dazu, dass die richtige Schwiegerurgroßmutter verstirbt und der Schwiegerurgroßvater seine 2. Ehefrau heiratet und dadurch sie auch in seiner Sippe eingliedert und "verschwägert".

Das Prinzip an sich ist schwammig, doch ich finde schon, dass es vorteilshaft ist, soviele Personen wie möglich in seiner GEDCOM-Datei festzumachen, denn dadurch entstehen ja schon wieder Berührungspunkte mit anderen Forschern!


Hi Ninetales,

es geht ja hier nicht um Ahnen, sondern um Personen die in der x-Generation mit Vorfahren einer y-Linie eine Verbindung eingegangen sind, also sagen wir mal, mit Dir über zehn Ecken verwandt sind.
Das in den direkten Linien alle Personen gelistet werden ist ja normal, aber die zehnte Ecke???

Michaela Ellguth

Unregistered

9

Monday, April 10th 2006, 8:50pm

Hallo Lars,

wie ist das mit der Schwester Deiner Schwiegermutter ? Wenn Du auf dem Geburtstag Deiner Schwiegermutter bist und ihre Schwester würde kommen, wäre das dann eine gänzlich Fremde oder gehört diese mit zur Familie da sie ja an der Familienfeier teilnimmt ?
Wie ist das, wenn dann auch noch der Sohn, seine Ehefrau und die Kinder der Schwester erscheinen ?



Viele Grüße
Michi

Ninetales

Moderator

Location: Berlin

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10

Monday, April 10th 2006, 8:51pm

Hey Lars,

ich verstehe Dich, da es für Dich unnütz erscheint.
Ich persönlich würde diese Personen auch eingliedern. Aber wenn es für Dich unbrauchbar ist, muss Du es auch nicht.
Damals habe ich mich auch nur mit meinen direkten Ahnen befasst. Geschwister und so habe ich ausgelassen und jetzt sammle ich alles, was ich bekommen kann, auch wenn weitere Personen über 10 Ecken miteinander verwandt sind.

Schließlich sind wir ja alle miteinander verwandt, oder? Du könntest vielleicht mein Urgroßonkel n. Grades sein? Wer weiß das schon??? =)
Viele Grüße,
Kolonistenforscher

"Von Natur aus sind die Menschen fast gleich; erst die Gewohnheiten entfernen sie voneinander."
(Konfuzius, verm. 551-479 v. Chr.)

Location: Neu Wulmstorf

Societies: GGHH

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11

Monday, April 10th 2006, 8:52pm

Hallo Lars,

ich nehme alle Seitenlinien mit, auch diejenigen, die nur über weite Verzweigungen erreichbar sind. Keine Kekulé-Nummer? Macht nichts.

Ich habe auf diese Weise nämlich schon viele Verbindungen gefunden, die dann doch wieder meine direkten Vorfahren betreffen. Wen ein Vorfahr in zweiter Ehe jemanden heiratet, der dann überraschenderweise doch über einige Ecken mit ihm verwandt ist, finde ich das interessant genug, diese Daten aufzunehmen.

Lars_Heidrich

Unregistered

12

Monday, April 10th 2006, 9:04pm

Quoted

Original von Ninetales
Hey Lars,

ich verstehe Dich, da es für Dich unnütz erscheint.
Ich persönlich würde diese Personen auch eingliedern. Aber wenn es für Dich unbrauchbar ist, muss Du es auch nicht.
quote]

Hallo,

es mag zwar im Moment so erscheinen, das mir Eure Infos als unnütz erscheinen, aber in der Realität geht es mir um die Zuordnung von Personen, die keinen direkten Zusammenhang zwischen. sagen wir mal von 1780 und heute, darstellen, da diese nur irgendwann eingeheiratet wurden und Nebenlinie in xy-Generation darstellen.

Gruß! Lars

Rossi

Administrator

Location: Bad Dürkheim

Societies: VFWKWB, VFFOW

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13

Wednesday, April 12th 2006, 1:11am

Offen gesagt, habe ich zu Beginn meiner Forschungen so ziemlich alles an entferntesten Verwandten, Taufpaten, Trauzeugen etc. aufgenommen, auch um meine Ahnenlisten ein bisschen "aufzupeppen". War mir irgendwie zu mickrig gerade mal mit 32-36 Leuten dazustehen.
Objektiv betrachtet war das damals völlig überflüssig, im nachhinein bin ich aber froh, dass ich das gemacht habe. Meine verschiedenen Zweige haben sich teilweise jahrhundertelang im selben Ort aufgehalten, damit habe ich einen recht großen Ahnenschwund. Auch ist es mir mehr als einmal passiert, dass ich einen Ahnen dadurch schon in meinen Daten hatte, da er auch unter den entfernten Verwandten zu finden war. Hat mir letztendlich viel Arbeit erspart.

Die Zuordnung solcher Personen (ausser grob zum Familienstamm) erspare ich mir allerdings. Darin sehe ich auch keinen wirklichen Nutzen.
Wie ich die numerisch einordnen sollte, wüsste ich auch nicht.
Ein Numerierungssystem benutze ich allerdings ohnehin nur, um einigermaßen Ordnung in meinen Daten zu halten. Hinsichtlich irgendeiner Aussagekraft halte ich ohnehin nicht viel davon.

Rossi

anno2005

Trainee

Location: Deutschland - Thüringen

Societies: nein

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14

Sunday, April 16th 2006, 10:12am

Hallo Leute,

wenn ich die Diskussion so verfolge, dann mache ich es wohl doch auch richtig, dass ich bei meinen (sporadischen) Nachforschungen in die Breite gehe. Bisher habe ich gezweifelt, ob ich das so machen kann.

Bisher bin ich ja fast nur "stiller Teilhaber" im Forum, aber vielleicht ändert sich das doch mal.

Übrigens - ich wünsche nochmals allen zwei erholsame Osterfeiertage. Der erste ist bei uns verregnet.
Viele Grüße
anno2005
___________
Suche im Sudetenland

Andreas57

Unregistered

15

Wednesday, April 19th 2006, 5:24am

Hi Lars,

ohne Berücksichtigung und konsequente Einbeziehung der verschiedenen Seitenlinien hätte ich niemals mitbekommen, daß im Verlauf der letzten fünf Jahrhunderte mehrfach "innerfamiliär" geheiratet wurde.
Der weiteste Abstand (bisher) ist 235 Jahre.
All dies hängt vermutlich mit einer sonderbaren Ortstreue meiner Familie zusammen.
Natürlich wußten die Jungs und Mädels absolut nichts von ihrer Verwandschaft. Ebenso hatte die weibliche Linie schon diverse Familiennamen durchlaufen.

Michaela Ellguth

Unregistered

16

Wednesday, April 19th 2006, 10:16am

Hallo,

mal ein Beispiel : Beginnend mit Schippmann hab ich 4 Linien Böttcher, 5 Linien Meyer, 3 Linien Marquardt, 2 Linien Maack, usw.

Es haben jeweils Verwandte geheiratet ( Böttcher heiratet Maack 1 und sein Bruder die Zwillingsschwester ( Maack 2). Hatte ich diese nicht erforscht, wäre ich nicht darauf gekommen, das dort wiederum Marquardt geheiratet haben, die dann wieder in die Hauptlinie kommen und dann bei Kracke landen, der meinen Stammvater darstellt.

Gleiches habe ich in Hinterpommern. Die Mutter meines Urgroßvaters war eine Wiese. Deren Enkeltochter heiratete einen Mix und dieser ist der Vorfahre meiner Großmutter.

Gruß
Michi

jhendric

Unregistered

17

Wednesday, April 19th 2006, 10:18am

Hallo,

ich habe aus einer alten Ausgabe des Hamburger Abendblattes was interessantes zu dem Thema: "Von welchem/r UrVater/Mutter stammen wir alle ab ?"

Hoffentlich klappt dat mit dem anhängen ...

Viele Grüße
Jörg

Location: Neu Wulmstorf

Societies: GGHH

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18

Wednesday, April 19th 2006, 11:09am

Hallo Jörg,

es hängt dran, aber winzig klein. Ich kann es nicht erkennen. Versuche doch mal, eine größere Datei mit imageshack anzuhängen. Hier erfährst Du, wie man das macht.

Michaela Ellguth

Unregistered

19

Wednesday, April 19th 2006, 11:22am

Hallo,

nun geht das Bild von Jörg :]

Viele Grüße
Michi

Location: Neu Wulmstorf

Societies: GGHH

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20

Wednesday, April 19th 2006, 12:08pm

:danke:

Dann muss die Bibel ja schon wieder umgeschrieben werden! 8o