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Eve S.

Unregistered

1

Tuesday, April 11th 2006, 6:45pm

Haben sich durch die Ahnenforschung eure intressen verändert ?

;(Hallo!!!

Mich würde mal intressieren, ob sich durch die Ahnenforschung bei euch - das Intresse an anderen Gebieten geweckt wurde.
Bei mir war es z.B. so, dass ich immer eine Beziehung zu allen britischen hatte...
Seit dem ich mich in Sachen Ahnenforschung beschäftige und ich genau weiß, wo ein Teil der Familie her kommt finde ich Polen unheimlich intressant. Das ganze geht so weit, dass ich mir sogar einen Urlaub da vorstellen könnte.- Mit der Familie muß ich noch verhandeln... ;( 8-) - Meine Tiroler Wurzeln kenn ich geographisch ziemlich gut, da werde ich auch in 3 Wochen hinfahren... - (den Teil hab ich bei der Familie bereits durchgesetzt :banana: :banana:) Nun habe ich mein Intresse für die Weltkriege entdeckt.... - Die Amazonrechnung freut sich - Vorbestellung in der Bücherei... :rolleyes: :rolleyes: -- Wo wird das enden.... ????
Erzählt mir mal was ...

Liebe Grüße Eve
- Macht Ihr morgens auch schon vor dem Kaffee den Computer an um zu sehen was es bei den Ahnen Neues gibt, oder brauch ich nen guten Doc ??? :angel: :angel:

2

Tuesday, April 11th 2006, 6:54pm

RE: Haben sich durch die Ahnenforschung eure intressen verändert ?

Ja, auf jeden Fall.

Früher hab ich Flohmärkte gemieden, ich hasste den Geruch da und ausserdem brauche ich keine Flöhe...

Heute hechele ich von Bücherkiste zu Bücherkiste die ich mit gezielten Blick scanne, um Heimatchroniken der hiesigen Ortschaften zu ergattern, die es regulär nicht mehr zu kaufen gibt.

Montag war ich zu einer Besichtigungveranstaltung des hiesigen Kreisarchivs. Hätte mir das jemand vor einem Jahr vorhergesagt, den hätte ich für bekloppt erklärt. Ich hab letzten Sommer mit der Ahnenforschung erst angefangen...

Lieben Gruß

Nathalie

…Es ist gar kein Problem, einem wildfremden Menschen auf den Anrufbeantworter zu sprechen „Wenn Ihre Großeltern Frieda und Wilhelm hießen, dann rufen Sie mich doch bitte zurück“…

Michaela Ellguth

Unregistered

3

Tuesday, April 11th 2006, 7:12pm

RE: Haben sich durch die Ahnenforschung eure intressen verändert ?

Hallo,

bei mir nicht da ich schon immer so war, wie ich bin. Über jedes Thema, das irgendwie meine Forschungen betrifft, versuche ich so viel wie möglich zu lesen und dabei auch unterschiedliche Sichtweisen zu berücksichtigen. Ich mochte schon immer Flohmärkte, Museen und Ausstellungen. Mein Freundes - und Bekanntenkreis ist dementsprechend,......
Das Einzigste, was mich ärgert, das man keinen Partner hat, der sich dafür interessiert ( ganz andere Interessen ) und auch nicht interessieren kann.

Gruß
Michi

gudrun

Unregistered

4

Tuesday, April 11th 2006, 7:20pm

RE: Haben sich durch die Ahnenforschung eure intressen verändert ?

Hallo,

seit ich mit dem Computer arbeite, ist auch mein erster Weg zum Computer und schauen, ob es was "Neus " gibt.
Da ich schon seit 30 Jahre forsche, hat sich sonst nicht viel verändert. Natürlich versuche ich von jedem Ort, der in meiner Ahnenforschung vorkommt, soviel wie möglich zu erfahren. Meine Bücherliste ist deswegen schon ganz schön umfangreich, die Romane nehmen dagegen rapide ab.

Viele Grüße
Gudrun

akroell

Trainee

Location: Berlin, Deutschland (Germany)

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5

Tuesday, April 11th 2006, 10:55pm

RE: Haben sich durch die Ahnenforschung eure intressen verändert ?

Ich kann sehr deutlich erklären, dass sich mein Interesse an anderen Gebieten deutlich verändert, bzw erweitert hat. Geschichte, Bibliotheken, alte Landkarten und Zeichnungen/Postkarten von Orten haben mich seit vielen Jahren interessiert.

Da 3/4 meiner Vorfahren aus väterlicher und mütterlicher Linie vor 1900 aus den Gebieten des heutigen Polen kamen, habe ich auch begünstigt durch die Nähe (wohne am nördlichen Berliner Autobahnring = ca 1 1/4 Std. nach Stettin oder ca. 2 Stunden nach Nowogard/Naugard) seit Sommer letzten Jahres Polen 4x zu Tagestouren = 1x in die Stadt Stettin, 2x in den ehemaligen Kreis Naugard und 1x in die Region des ehemaligen Landsberger Holländer bei Landsberg an der Warthe unternommen. Ich freue mich schon wieder auf meine nächsten Besuche dieses Landes in denen ich Menschen verschiedenen Alters treffe von denen ich viel über die Geschichte und die Gegenwart des Ortes erfahre.

Egal ob die Vorfahren z.B. "Dragoner im Regiment Nr.4" , "Kronmeister von Stettin", "Zeugmacher", "Schiffsbauer","Mühlenmeister" oder "Colonist" waren. Ich fühle mich beim Lesen von Dokumentationen der Geschichte persönlich viel verbundener mit dem Wissen, dass eigene Vorfahren über die man nun Daten gesammelt hat an jener Schlacht, dem Bau jenen Schiffes, der ersten Besiedlung diesen oder jenen Gebietes beteiligt waren.

Besonders Stettin hat es mir angetan, da meines Vaters Vorfahren namentlich derzeit dort zurück bis 1718 verfolgbar sind und man bei dieser "Zeitreise" auch erfährt wie sich das Stadtbild verändert hat und welche Herausforderungen an die Bewohner dieser Stadt im Verlauf der Geschichte gestellt wurden. Noch vor 1 Jahr wusste ich nahezu nichts über Stettin, unterdessen scheint mir die Altstadt von Stettin mit ihren Strassennamen und Hausnummern von 1700-1945 sehr vertraut. Familiennamen und deren Wohnadressen, Aufbau & Zerstörungen von Kirchen und Wohnhäusern, die freundschaftlichen Verhältnisse zwischen vielen Familien aber auch das Leid durch Epedemien, und doch immer das Schloss von Stettin in seiner Mitte. Alles dies im Verlauf der Zeiten habe ich bereits verfolgt...doch die Reise hat gerade erst begonnen.
KROTZ,IWE/IVE,BONIN,WILLERT(Stettin);BACKHAUS(Kr.Naugard),KROTZ,
ASSMANN(Luckow/Ahlbeck,Kr.Ueckermünde);WELS,HAHN(Kr.Landsb.Warthe);ADAM,
LEHMANN(Gudzyn/Rakwitz,Posen),KRAUTHOFF(Ziegenort/Kr.Ueckermünde &Waldthurn+Tännesberg/bayr.Ob.pfalz)

This post has been edited 1 times, last edit by "akroell" (Apr 12th 2006, 9:50am)


Rossi

Administrator

Location: Bad Dürkheim

Societies: VFWKWB, VFFOW

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6

Wednesday, April 12th 2006, 12:52am

RE: Haben sich durch die Ahnenforschung eure intressen verändert ?

Quoted

Original von Michi
Das Einzigste, was mich ärgert, das man keinen Partner hat, der sich dafür interessiert ( ganz andere Interessen ) und auch nicht interessieren kann.


Das geht mir genauso. Habe sogar mal angefangen, für meine bessere Hälfte Ahnenforschung zu betreiben und ihre Vorfahren auszugraben.
Ich muss aber zugeben dass meine Motivation da stark nachgelassen hat, nachdem das auf überhaupt kein Interesse gestossen ist.

Bei mir war's eher umgekehrt, ich habe mich schon immer für Geschichte interessiert. Die Geschichte der eigenen Familie war da nur ein logischer Schritt.

Rossi

Michaela Ellguth

Unregistered

7

Wednesday, April 12th 2006, 9:13am

RE: Haben sich durch die Ahnenforschung eure intressen verändert ?

Hallo Rossi,

bei uns ist das besonders heftig da wir ja mehrfach über " Larisch " und " Ellguth" verwandt sind, die Unterlagen ja auch da sind nur eben bei einem Bruder und er sie nicht abholt und ich daher alles einzeln zusammenpuzzeln muß.

Damit geht es ja dann nicht um seine Familie sondern um die Behinderung meiner Forschungen.

Gruß
Michi

rotraud

Moderatorin

Location: Münsterland

Societies: WGGF

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8

Wednesday, April 12th 2006, 9:21am

RE: Haben sich durch die Ahnenforschung eure intressen verändert ?

Ich habe mich immer schon für Geschichte interessiert, vor allem dafür, wie Menschen gelebt haben. Die Ahnenforschung gibt mir aber irgendwie noch einen direkteren Zugang und ich finde es einfach spannend zu erleben, wer da alles in meiner Geschichte steckt (Bauer, Bürger, Edelmann - alle vertreten).
Und dann beschäftige ich mich jetzt mit Gegenden und Orten, die mich früher nicht so berührt haben. Das geht so weit, dass wir in diesem Sommer eine Reise nach Polen planen und dabei ganz bewusst die Orte ansteuern, wo meine Vorfahren gelebt haben.
Im Gegensatz zu einigen von euch teilt mein Mann dies Hobby. Er bearbeitet seine Familie und auch das ist für mich spannend. Man lernt soviel dazu, zum Beispiel über Drahtzieher im Westerwald oder die Scheren- und Messerindustrie von Solingen , Zollbeamte im Rheinland - die Liste ließe sich fortsetzen. Ich glaube, für meinen Mann ist die Ahnenforschung das beste denkbare Hobby, da es seinen breit gefächerten Interessen ständig neue Nahrung liefert...

gudrun

Unregistered

9

Wednesday, April 12th 2006, 9:29am

RE: Haben sich durch die Ahnenforschung eure intressen verändert ?

Hallo Rotraut,

dann bist Du einer der wenigen, wo sich der Partner auch dafür interessiert.
Wenn man nur hört: Schon wieder vorm Computer, ist das ätzend. Ich laß mich aber nicht drausbringen.

Viele Grüße
Gudrun

Michaela Ellguth

Unregistered

10

Wednesday, April 12th 2006, 9:44am

RE: Haben sich durch die Ahnenforschung eure intressen verändert ?

Hallo Gudrun,

Quoted

Wenn man nur hört: Schon wieder vorm Computer, ist das ätzend. Ich laß mich aber nicht drausbringen.


Das Problem hab ich nicht da mein Partner, wenn er frei hat, sich täglich bis zu 12 Stunden mit dem gleichen Ballerspiel beschäftigt oder sich dann mal zwischendurch im Fernsehen alles reinzieht, was mit Krieg, speziell Flugzeuge, zu tun hat.
Allerdings, in den Militärmuseen war ich bisher immer alleine oder mit Freunden. Nicht weit weg von hier gibt es den ehemaligen Flugplatz Gatow, Migs, Kampfhubschrauber, Uniformen aus unterschiedlichen Zeiten, Waffen, alles vorhanden :]

Gruß
Michi

Location: Langen/Hessen

Societies: Hessische Familiengeschichtliche Vereinigung eV. Darmstadt, Initative Stolpersteine für Langen, Familiengeschichtlicher Arbeitskreis Langen

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11

Wednesday, April 12th 2006, 10:44am

RE: Haben sich durch die Ahnenforschung eure intressen verändert ?

Hallo,

ich habe mich schon immer für die Geschichten meiner Familile interessiert. Schon als Kind habe ich meine Mutter gelöchert mit Fragen über ihre Kindheit und ihre Eltern und Großeltern.

Allerdings die Geschichte an sich hat mich so wenig interessiert, das ich in der Schule sogar mal eine Fünf in Geschichte hatte. :O
Heute finde ich alles was mit Geschichte zu tun hat interessant. Selbst Archäologie interessiert mich heute.
Aber es kommt wohl darauf an wie man das Wissen vermittelt bekommt. einfach nur Namen und zahlen runtergerattert zu bekommen ist bei weitem nicht so interessant, wie Geschichte an der eigenen Familie zu erfahren.

Inzwischen lese ich viel über die Zeit in der meine Vorfahren gelebt haben, über die Orte in denen sie wohnten. Auch habe ich die Familie schon in viele Orte geschleppt, wo unsere Vorfahren lebten. Wir waren in der Tschechei, Schweiz, Holland, Luxemburg und Frankreich und seblstverständlich in Deutschland. Und es gibt noch viel zu sehen und zu lesen.

Mein Mann interessiert sich zwar nicht allzu sehr für die Familienforschung aber er macht alles mit, wenn ich irgendwo hin will. Er fährt mich in Archive und besichtigt auch Museen mit mir. Und natürlich ist er stolz, wenn er mit meinem Wissen vor seiner Familie angeben kann. :D

Im unserem Bekanntenkreis interessiert sich leider niemand für Familienforschung. Da heißt es dann nur: "Was willst du denn mit dem alten Kram?" Aber das interessiert mich dann auch nicht. Ich habe jedoch einige gute Bekannte durch die Familienforschung gefunden. Mit meiner Kollegin und ihrem Mann, mit der ich hier in Langen forsche fahre wir in diesem Jahr sogar schon zum dritten Mal in den Urlaub. Und da steht natürlich auch Familienforschung und Geschichte im Vordergrund.

Gruß
Gaby
Gaby(Klein)

www.zeit.reisen.ms

SWfranz

Trainee

Location: Magdeburg, jetzt Frankreich

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12

Wednesday, April 12th 2006, 11:19am

RE: Haben sich durch die Ahnenforschung eure intressen verändert ?

Ich antworte einfach mal mit einem Zitat ...

Quoted

Original von rotraud
Ich habe mich immer schon für Geschichte interessiert, vor allem dafür, wie Menschen gelebt haben. Die Ahnenforschung gibt mir aber irgendwie noch einen direkteren Zugang und ich finde es einfach spannend zu erleben, wer da alles in meiner Geschichte steckt (Bauer, Bürger, Edelmann - alle vertreten).
Und dann beschäftige ich mich jetzt mit Gegenden und Orten, die mich früher nicht so berührt haben.


Schöne Ostern
Synke
Raum Stralsund/Rügen: Piehl, Rieck, Schröder, Wittstock
Altmark/Raum Magdeburg: Kuhlmann, Neumann, Röding, Steffen, Weber, Weitland, Zander
Harz und Umland: Birkefeld, Bosse, Darnedde, Ebeling, Henkel, Kummig/Kumht, Lange, Otto, Piepenbrink, Rosenthal, Sendt, Steffen, Thiele
Südthüringen: Becher, Erdmann, Fischer, Gering, Günther, Kolb, Kummer, Weiss
Sachsen: Butter, Drechsler, Juhrs, Klopfer, Lorenz, Michael, Morgenstern, Richter, Salzbrenner, Schiertz, Schlechte, Tausch

MaikNeubert

Unregistered

13

Wednesday, April 12th 2006, 11:40am

Hallo,

nun meine Interessen haben sich nicht großartig verändert, dass einzigste was dazu gekommen ist ist die Tatsache das ich mich mit den Alten Schriften beschäfftige. Zum Teil kann ich sie schreiben und das Lesen fällt auch nciht mehr schwer.

Aber ansonsten habe ich alles so wie früher auch weiterbehalten, mit dem Erfolg das meine EX mit vorwirft das ich damit unsere Beziehung kaputt gemacht hätte. Doch wer jeden Tag bis zu 8 Stunden im Reitstall ist, und das nur als Hobby aus Jucks und dallerei brauchte sich nicht über die das bisschen vorm PC aufregen.

Tja so ist das, da war es wohl keine Liebe. =)

MfG

Maik aus Jena

*Ann*

Unregistered

14

Wednesday, April 12th 2006, 12:52pm

Hallo,
ich forsche ja noch nicht lange - aber ich stelle jetzt auch schon ein größeres Interesse an Geschichte fest. Mit alten Menschen habe ich mich immer schon gerne unterhalben, das finde ich richtig interessant. Aber Bücher und Fernseh Dokus habe ich bis jetzt immer gemieden.....

Trotzdem achte ich darauf, daß mein anderes großes Hobby nicht zu kurz kommt: @Silberfischchen: Ich bin in drei Wochen in Peine....!

Gruß
Ann

Location: Neu Wulmstorf

Societies: GGHH

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15

Wednesday, April 12th 2006, 2:06pm

Hallo,

ich habe mich völlig umgestellt, seitdem ich Ahnenforschung betreibe. Dieses Hobby weist eben ein erhebliches Suchtpotenzial auf! Andere Hobbies sind inzwischen zweitrangig geworden, obwohl ich sie auch nicht missen mag.

Ich kaufe mir Bücher über die Regionen, in denen ich forsche, weil ich es interessant finde, zu erfahren, wie die Menschen damals gelebt haben. Früher hatte ich für Geschichte kein so großes Interesse.

16

Wednesday, April 12th 2006, 2:56pm

Quoted

Original von *Ann*
@Silberfischchen: Ich bin in drei Wochen in Peine....!



auf Ahnensuche???

…Es ist gar kein Problem, einem wildfremden Menschen auf den Anrufbeantworter zu sprechen „Wenn Ihre Großeltern Frieda und Wilhelm hießen, dann rufen Sie mich doch bitte zurück“…

Ninetales

Moderator

Location: Berlin

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17

Wednesday, April 12th 2006, 4:24pm

Hallo!

Ich wollte auch noch meinen Senf zum Thema dazugeben!

Noch bevor ich begonnen habe, auf Ahnensuche zu gehen, war ich schon immer geschichtsorientiert. Deshalb habe ich ja auch den Leistungskurs Geschichte belegt. Jedoch musste ich feststellen, dass die allesumfassende, die allgemeine Geschichte, die man in "Antike", "Mittelalter", "Neuzeit" und "Neueste Zeit" unterteilt, zwar interessant ist, und doch keinen persönlichen Touch hat.

Wendet man sich der Genealogie zu, wird alles plötzlich persönlicher. Es kam u.a. heraus, das mein Opa im 2. WK mal in Weissrussland, genauer gesagt in Minsk, stationiert war. Mein Großonkel erzählte mir immer, als ich noch jung war, so 6 oder 7, von seinem Geburtsort Rheinsberg und wie schön es dort war. Doch leider verstarb er, und ich habe heute kaum einen mehr, den ich fragen kann.

Das einzige, was ich zu speziellen Orten herausbekommen kann, sind eben noch die Bücher und das viele Material was auch im Internet herumschwirrt.

Ich stelle mir immer vor: Würde mein Opa, mein Großonkel, etc. alle stolz auf mich sein, wenn ich Ihnen sagen würde, welches Hobby ich habe? Ich glaube, sie hätten sich sehr gefreut und wären stolz auf mich gewesen ... vielleicht kann man sie ja eines Tages mal fragen??? :D
Viele Grüße,
Kolonistenforscher

"Von Natur aus sind die Menschen fast gleich; erst die Gewohnheiten entfernen sie voneinander."
(Konfuzius, verm. 551-479 v. Chr.)

rotraud

Moderatorin

Location: Münsterland

Societies: WGGF

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18

Wednesday, April 12th 2006, 7:11pm

Quoted

dann bist Du einer der wenigen, wo sich der Partner auch dafür interessiert.

Ich würde sogar sagen, der betreibt das viel intensiver als ich. Er ist wie ich erst vor 1 1/2 Jahren angefangen, im Gegensatz zu mir aber bei Null. Aber er hat mit großer Ausdauer Standesämter angeschrieben, das Archiv in Brühl und etliche kleinere Stadtarchive regelmäßig besucht und (zum Glück überwiegend antiquarisch) eine Menge Literatur zu den Orten usw. angeschafft.
Ich weiß zwar jetzt nicht über alle Personen, die mein Mann in der Liste hat, Bescheid, aber so in etwa kenne ich etliche Linien und deren interessanteste Vertreter.
Wir halten uns also gegenseitig doch auf dem Laufenden und das macht schon Spaß.
Bei mir selbst ist es eher überraschend, dass ich so spät angefangen habe. Ich bin mit so vielen Erzählungen über Familiengeschichte großgeworden - vielleicht zwischenzeitlich etwas zu viel. Mein Vater hatte einen gewissen Spleen, was seine Herkunftsfamilie betraf, das war schon wieder abschreckend. Er hat sich auch total gefreut, dass ich meinen Namen behalten habe, aber das war nicht ihm zuliebe, sondern weil mir der besser gefiel.
Ich denke aber, dass die Leute, deren Familienforschung ich heute fortsetze, sich sehr freuen würden, zu wissen, dass ihre Arbeit weiter geführt wird. Und in meiner Familie freuen sich auch meine Verwandten und sind an den Ergebnissen interessiert.

gudrun

Unregistered

19

Wednesday, April 12th 2006, 7:18pm

Hallo,

an den Ergebnissen interessiert sind auch meine Verwandten. Aber bisher konnte ich noch keinen bewegen, selbst seine Familie zu erforschen.
Allerdings, ich bekomme Auskunft, wenn ich gezielt frage, selbst kommen die lieben Leute aber nicht drauf.

Viele Grüße
Gudrun

Gundling

Trainee

Location: Schwäbisch Gmünd/ Württemberg/ D

Societies: VFWKWB

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20

Thursday, April 13th 2006, 4:07pm

Ich bin sehr in Geschicht interessiert, und dann bin ich auf die Geschichte meiner Familie gestoßen - somit habe ich mein Interesse ausgebaut - Bei mir stieg das Interesse an den BeNeLux-Staaten,
auf Grund meiner Ahnenforschung/Herkunft.