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KleineSonnenblume

Unregistered

1

Wednesday, January 17th 2007, 5:42pm

Emails an Pfarrämter

Hallo, ihr Mitforscher! Geht es euch auch so, ihr schreibt Emails an die verschiedenen Pfarrämter und bekommt nie Antwort? Ich kann da mittlerweile mit mehreren Beispielen aufwarten: Erfurt, Stotternheim, Tannroda .... soll ich weitermachen?

Ich sehe ja ein, das die Pfarrer viel Arbeit haben, aber wenn ich anfragen, darf ich Ihre im Heimatblatt Stotternheim abgedruckten Sonntagstermine mit auf meine Webseite zu den Terminen setzen, dann würde mir doch auch ein einziges "ja" oder "nein" genügen. So viel Zeit kann doch sein. Selbst bei Ahnenforschungsanfragen kann die Antwort des Pfarrers kurz gehalten sein und man weiß dann Bescheid.

Ich bin wirklich ein wenig verärgert ...

Joachim v. Roy

Unregistered

2

Wednesday, January 17th 2007, 6:44pm

e M a i l s a n B e h ö r d e n

Seien Sie mir nicht bös, aber so schätze ich die modernen 'Ahnenforscher' ein: diese 'forschen' lediglich im Internet und wenn sie sich 'mal herablassen und eine Nachricht versenden, so geschieht dies ausschließlich per eMail (allenfalls per Telefon).

Ich kenne viele jüngere Wissenschaftler an Hochschulen und Beamte im öffentlichen Dienst, die das Versenden von eMails für einen schlechten Stil erachten und die deshalb auf solche Eingaben n i c h t reagieren. Mich erstaunt es deshalb nicht im Geringsten, wenn auch Pfarrämter sich entsprechend verhalten. Vielmehr verblüfft es mich immer wieder, wenn ich in diesem Forum lese, daß es tatsächlich Standesämter gibt, die auf eMails antworten.

Freundliche Grüße vom Rhein

3

Wednesday, January 17th 2007, 6:51pm

Hallo Kleine Sonnenblume,

ich bin ehrlich gesagt, noch nie auf die Idee gekommen, ein Pfarramt anzumailen. Liegt das Pfarramt gut erreichbar für mich, werd ich zu Bürozeiten dort persönlich vorstellig, kenne ich die Öffnungszeiten nicht, rufe ich dort an.

Im Übrigen reagieren viele Pfarrämter schon allergisch auf Ahnenforscher. Eine Sekretärin, mit der ich nebenbei gesagt gemütlich zusammensaß, stöhnte mal *ich hab schon oft überlegt, ob ich nicht beim nächsten Anrufer einfach sage: wir sind ausgebrannt*. Die Anfragen werden offenbar immer mehr.

Lieben Gruß

Nathalie

…Es ist gar kein Problem, einem wildfremden Menschen auf den Anrufbeantworter zu sprechen „Wenn Ihre Großeltern Frieda und Wilhelm hießen, dann rufen Sie mich doch bitte zurück“…

Location: Krs. Göppingen

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4

Wednesday, January 17th 2007, 7:18pm

Hallo,

ich habe die Pfarrämter immer auf dem Postweg angeschrieben oder hab angerufen. Nur bei den größeren Archiven, z.B. Landeskirchliches Archiv habe ich es über E-Mail probiert.

Ich denke bei den Pfarrämtern werden Briefe öfters beantwortet als E-Mails, schon aus dem Grund da viele erst nach einigen Tagen in das Email-Postfach reinschauen.

Ist aber nur meine eigene Erfahrung.

Gruß Alex
Mitglied des Vereins zur Klärung Schicksaler Vermissten & Gefallener e.V. (VKSVG e.V.)
www.vermisst-gefallen.net
www.vksvg.de

V6D502

Unregistered

5

Wednesday, January 17th 2007, 7:31pm

Einem Pfarramt hab sogar ich noch keine Mail geschrieben.
Viele Pfarrbüros die ich kenne sind sehr klein, nur halbtags besetzt und oft gar nicht in der Lage überhaupt ins Netz zu kommen.
Da würde ich es eher persönlich/Telefon/Fax oder Post versuchen.

Allerdings sollte man wenn man keine Mails erhalten möchte davon absehen überhaupt eine E-Mailadresse zu besitzen und oder diese anderen mitteilen... =)

Also das mit den "modernen" Familienforschern klingt nach festgefahrenem Vorurteilsklischee.
Ich gehöre zu den beruflichen Vielmailern und nutze natürlich auch in der Kommunikation mit Archiven sehr viel diese Art der Kontaktaufnahme. Ich habe bisher ausnahmlos positive Erfahrungen gemacht und bin häufig sogar nach einer telefonischen Anfrage gebeten worden diese doch schnell per email zu machen.
Aus welchem Grund soll man den viel langsameren Postweg wählen wenn Archive und Ämter eine Email-Adresse veröffentlichen. Im Gegenteil finde ich es eher unverschämt nicht auf Emails zu antworten wenn man seine Adresse veröffentlicht. Und was das Thema "schlechter Stil" angeht, gehört es in unserer Branche eher zum schlechten Stil nicht auf diese Weise ansprechbar zu sein. Und von Beamten im Öffentlichen Dienst so eine Aussage zu lesen verwundert mich doch sehr. Im Gegenteil schicken uns viele Ämter (Bauamt, Katasteramt etc.) häufig eine Mail mit Anhang von Dokumenten. Oder nur kurze Infos. Immerhin spart es die Städte Geld wenn die nicht alles erst drucken und mit Porto verschicken müssen.
Über das Wundern über die Standesämter die auf E-Mails antworten kann ich mich wiederum nur wundern. Die Stadt Essen bietet den Service an direkt aus den E-mailformularen der Stadtwebsite zu bestellen. Allerdings schicke ich sowas lieber per Post und lege direkt den Obolus bei. In Bottrop gehe ich gerne persönlich vorbei weil die Leute dort so nett sind (kein Scherz).
Wer diese Art der Kommunikation im beruflichen Bereich gänzlich ignoriert verpennt die Zeichen der Zeit.

This post has been edited 1 times, last edit by "V6D502" (Jan 17th 2007, 7:36pm)


bebosta

Unregistered

6

Wednesday, January 17th 2007, 8:00pm

RE: e M a i l s a n B e h ö r d e n

Hallo lieber Ahnenforscher
Ich bin veblüfft, heutzutage ist es doch ganz normal eine e-mail zu schreiben.
Bis jetzt habe ich nur gute Erfahrungen damit gemacht.
.
Anfangs hab ich zwecks Ahnenforschung Briefe verschickt.
Die Antworten kamen meistens per e-mail zurück.
Ich merkte ganz schnell, dass es eine gute Sache war.
Und lernte schnell mit dem PC umzugehen.
Im Zeitalter des PC sollte man bereit sein, ein wenig umzudenken.
Das hat sicher nichts mit gutem Stil zu tun.
Soory, aber etwas Toleranz wäre hier angebracht. ;)
L.G.

kellermaeuse

Unregistered

7

Wednesday, January 17th 2007, 8:17pm

RE: Emails an Pfarrämter

Hallo alle miteinander,
also ich muß sagen email hin oder her. Ein Pfarramt habe ich so noch nie angeschrieben. Ich halte es da so wie Nathalie. Ich rufe an und frage nach ob ich die Kirchenbücher einsehen darf und mache dann einen Terrmin aus. Schließlich ist ein Pfarrer/in auch ein vielbeschäftigter Mensch. Und um das Thema:" Ja aber wenn ich in R... wohne aber das Pfarramt in Z... liegt."Dann muß ich da halt in meinem Urlaub hinfahren. Eine Bekannte von mir, die auch Ahnenforschung betreibt ist bis nach Bayern gefahren und wir wohnen beide am anderen Ende unseres Landes.
Außerdem habe ich festgestellt, wenn man hinterher noch eine kleine "Spende" für Kollekte da läßt, dann darf man auch ruhig mal wieder kommen. Und ich rede ganz bestimmt nicht von großen Summen. So dicke habe ich es auch nicht.
Liebe Grüsse
Sandra

V6D502

Unregistered

8

Wednesday, January 17th 2007, 8:59pm

RE: Emails an Pfarrämter

Quoted

Original von kellermaeuse
Und um das Thema:" Ja aber wenn ich in R... wohne aber das Pfarramt in Z... liegt."Dann muß ich da halt in meinem Urlaub hinfahren. Eine Bekannte von mir, die auch Ahnenforschung betreibt ist bis nach Bayern gefahren und wir wohnen beide am anderen Ende unseres Landes.


Rofl, das kann sich zeitlich und finanziell mit Sicherheit auch jeder leisten leisten. =)

Ganz davon abgesehen versteh ich nicht so ganz warum sich alle an den Kirchenbüchern hochziehen.
Steinigt mich, aber KleineSonnenblume hat genau das hier geschrieben:

Quoted

...aber wenn ich anfrage, darf ich Ihre im Heimatblatt Stotternheim abgedruckten Sonntagstermine mit auf meine Webseite zu den Terminen setzen, dann würde mir doch auch ein einziges "ja" oder "nein" genügen.


Irgenwie ist das für mich ein kleiner Unterschied :D
Ich würde das Nichtantworten einfach als Zustimmung deuten... ;)

rathna

Trainee

Location: geborener Sachse, gelernter Brandenburger, im Moment glücklicher Hesse, im Herzen Reisender

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9

Wednesday, January 17th 2007, 9:59pm

RE: Emails an Pfarrämter

Ich sehe es auch so, dass man keine email-Adresse veröffentlichen sollte, wenn man keine emails bekommen oder beantworten will.
Noch dazu, wenn die Adresse sowohl im Web veröffentlicht ist, als auch am Gemeindehaus öffentlich aushängt.
Man erwartet ja keine 3 Seiten Antworten.
Ich habe auch einen Pfarrer 2 x per email kontaktiert und wollte wissen, ob es Unterlagen zur Friedhofsverlegung noch gibt.
Aber keine Antwort.
Nun hab ich´s mal mit normaler Post versucht.
Mal sehen, wie die Reaktion ist.

Andrea
Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als auf die Dunkelheit zu schimpfen. (Konfuzius)

Bitte auch beachten:



www.halloren-hallunken-hallenser.de

ManuG

Trainee

Location: Niedersachsen

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10

Thursday, January 18th 2007, 7:50am

RE: Emails an Pfarrämter

Ich habe mit einer Anfrage per Email bei einem Pfarramt in Hessen sehr positive Erfahrung gemacht. Da der ehrenamtliche Mitarbeiter gerade zur Kur war, wurde ich um Geduld gebeten. Und tatsächlich. Nach 4 Wochen bekam ich eine Email mit dem Auszug aus dem Kirchenbuch, nach dem ich höflich gefragt hatte. Und jetzt das Allerbeste: die Übersetzung hat man mir gleich mitgeschickt! Da hat sich jemand tatsächlich für mich diese Mühe gemacht!

Dafür habe ich mich natürlich auch ganz herzlich bedankt!

Gruß, Manuela
Liebe Grüße von Manuela

Location: Langen/Hessen

Societies: Hessische Familiengeschichtliche Vereinigung eV. Darmstadt, Initative Stolpersteine für Langen, Familiengeschichtlicher Arbeitskreis Langen

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11

Thursday, January 18th 2007, 9:36am

Hallo,

ich habe bisher nur positive Erfahrungen mit Anfragen per email gemacht. Zweimal ist es mir sogar passiert,
das die Pfarrer kurz nach erhalten meiner email bei mir angerufen haben und mir die Antwort gleich mündlich
gaben oder nachgefragt haben, was ich genau suche.

Gaby
Gaby(Klein)

www.zeit.reisen.ms

pedi2005

Moderatorin

Location: Niedersachsen

Societies: SGGEE, AGOFF

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12

Thursday, January 18th 2007, 3:34pm

Hallo,

wer seine E-Mail-Adresse veröffentlicht, gerade auf seiner Homepage, erwartet doch auch Schreiben darüber oder warum sollte er sie sonst veröffentlichen?

Jeder sollte natürlich seine Anfrage genau so freundlich und höflich schreiben wie in einem normalen Brief. Dann kann man aber auch eine Antwort erwarten und wenn sie noch so kurz ist.

Ich schreibe sehr viele Mails aber auch sehr viele Briefe. Bei beiden erhalte ich mal eine schnelle, mal eine lang dauernde Antwort oder auch gar keine. Das hält sich ca. die Waage.

Nach einigen Wochen ohne Antwort (bei einer Mail) schreibe ich denjenigen nochmals an, verweise auf meine erste Anfrage und schreibe gleich dazu, dass die 1. Mail vielleicht als Spam deklariert wurde. Auch dass kann ja immer mal wieder passieren.

@ Kleine Sonnenblume: In Deinem Fall würde ich das Pfarramt jetzt versuchen telefonisch zu erreichen und nachfragen ob Du es veröffentlichen darfst.

Viele Grüße
Petra
Viele Grüße von
Petra


www.serwaty.de

sebastian

Unregistered

13

Thursday, January 18th 2007, 10:26pm

Musste schon ein bisschen schmunzeln, alle haben PC und Internet, aber die E-Mail Funktion wollen manche wohl nicht nutzen. ?(
Also ich gebe "Bebosta" , "Gabi" und Pedi2005" recht.
Ich frage immer vorab per Mail(wenn natürlich angegeben) ob ich überhaupt in der richtigen Pfarrei mit meiner Suchanfrage bin. Dann kam bis jetzt bei mir immer eine Antwort. Und da wurde mir gleich gesagt, "meine Suchanfrage soll ich doch gleich per Mail senden". Auf Briefe wurde im vornherein verzichtet. Alle übrigens sehr freundlich.
Das bezieht sich übrigens auch auf Standesämter.

Danach überweis ich das Geld und mir werden die Unterlagen geschickt.

Erstens geht alles viel einfacher und außerdem geht auch die Kirche mit der Zeit ;)

gruß, basti

KleineSonnenblume

Unregistered

14

Friday, January 19th 2007, 12:06pm

Emails haben auch den Vorteil, einfach anklicken und kurz antworten und ja Pfarrämter auch nicht finanzielle reich sind, kosten Emails nichts.

Ich habe täglich mit Anfragen zu tun und da mag ich Emails viel mehr als Briefe. Emails werden von mir sofort beantwortet, Briefe - naja - die lege ich erst mal zur Seite.

Meine Anfragen an Pfarrämter sind auch immer nur Fragen, ob es KB aus der gesuchten Zeit gibt und sich somit eine Anfrage mit den betreffenden Namen lohnt. Wenn ja, dann schreibe ich richtige Briefe.

KleineSonnenblume

Unregistered

15

Friday, January 19th 2007, 6:14pm

:D So, nun habe ich eine Email an die ev. Kirche Erfurt-Melchendorf geschrieben, weil ich erst einmal nur wissen will, wie weit die KB zurückgehen, ehe ich einen ewig langen Brief mit Anliegen und Namen usw. schreibe und abschicke.

Übrigens, auf dieser Webseite der Kirche wird dazu aufgefordert eine Email zu schreiben. :D

bebosta

Unregistered

16

Friday, January 19th 2007, 6:47pm

e-Mails an Pfarrämter

Hallo,Kleine Sonnenblume
Wie schön das du dich nicht entmutigen läßt.
Ich drück dir beide Daumen. :D
L.G. bebosta ;)

Rossi

Administrator

Location: Bad Dürkheim

Societies: VFWKWB, VFFOW

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17

Friday, January 19th 2007, 11:30pm

Quoted

Originally posted by KleineSonnenblume
Emails haben auch den Vorteil, einfach anklicken und kurz antworten und ja Pfarrämter auch nicht finanzielle reich sind, kosten Emails nichts.


Ich denke, genau da liegt zumindest ein Teil des Problems.

Quoted

Ich habe täglich mit Anfragen zu tun und da mag ich Emails viel mehr als Briefe. Emails werden von mir sofort beantwortet, Briefe - naja - die lege ich erst mal zur Seite.


Ich bekomme täglich auch recht viele E-Mails. Fakt ist nun, wenn ich alle E-Mails in einer Weise beantworten würde, dass der Fragesteller wirklich umfassend und befriedigend informiert ist, würde bei mir täglich mindestens ein halber Arbeitstag dafür draufgehen.
Heisst, das kostet nicht nichts, das kostet Zeit. Und (Arbeits-) Zeit kostet Geld. Mein Arbeitgeber würde mir was husten, wenn ich den halben Tag damit verbringen würde, Mails zu beantworten, und meine eigentliche Arbeit dabei liegen bleibt.

Meiner Erfahrung nach ist es auch oft so, dass der Sender eben gerne mal "kurz anklickt und zwei Zeilen schreibt". Dagegen ist per se nichts einzuwenden, nur der Empfänger sitzt dann oft mit dem Anliegen des Senders da und muss einiges an Arbeitszeit investieren und das beantworten.
Auf die Ahnenforschung übertragen bekomme ich als Empfänger dann von einer mir völlig unbekannten Person eine Mail ungefähr folgenden Inhaltes:
"suchen Sie mir doch mal bitte alle Informationen zur Familie Sonnenblume raus, würde mich interessieren, ob da in den letzten 400 Jahren irgendwelche Mitglieder ausgewandert sind".
Ich habe jetzt drei Möglichkeiten:
- ich frage den Sender, ob er überhaupt schon irgenwelche Vorarbeiten geleistet hat und schicke ihm Adressen der einschlägigen Institutionen.
- ich setze mich stundenlang hin und suche alles zusammen, was ich über die Familie Sonnenblume finden kann.
- ich lösche die Mail, da sie nur eine von etwa 50 ist, die ich täglich bekomme und ich weder Zeit noch Lust habe, sie zu beantworten.

Mein Fazit dabei ist: Eben weil Mails mal so schnell nebenbei geschrieben sind, erwecken sie oft den Eindruck, der Absender hat kein wirkliches Interesse, will "halt nur mal nachfragen". Mails, die mir diesen Eindruck vermitteln, sacken bei mir in der Prioritätenliste schnell nach unten durch.
Insgesamt macht der Ton da aber im wesentlichen die Musik.

Auf Briefe antworte ich hingegen prinzipiell immer, auch gerne per Mail, so eine Mailadresse angegeben ist. Da habe ich auch das Gefühl, der Absender hat ein wirkliches Interesse daran (und nicht mal nur so nebenbei) und hat sich selbst schon informiert und erwartet nicht von mir, dass ich seine Grundlagenarbeit mache.

Rossi

V6D502

Unregistered

18

Saturday, January 20th 2007, 12:38am

Hm, ich schreibe meine Mails genauso als ob ich einen Papierbrief schreiben würde. Der Ton macht die Musik.

Quoted

"suchen Sie mir doch mal bitte alle Informationen zur Familie Sonnenblume raus, würde mich interessieren, ob da in den letzten 400 Jahren irgendwelche Mitglieder ausgewandert sind".


Auf sowas würd ich auch nicht antworten, allerdings gibts Leute die formulieren auch Schreiben per Post so detailliert =)

sebastian

Unregistered

19

Saturday, January 20th 2007, 9:05am

Genau, denn eine E-Mail sollte man eigentlich genauso Formulieren wie einen Brief. Außerdem kann da auch von der anderen Seite noch einmal schneller Nachgefragt werden wenn etwas unschlüssig sein sollte.

Habe durch meine Forschung in Freiburg einen teilweise regen E-Mail Verkehr mit der dort zuständigen Forscherin, wenn ich dort alles über Briefe abhandeln würde, dann zieht sich das ewig hin und her.

Ist halt für mich und manche anderen einfach Praktischer.

gruß, basti

kellermaeuse

Unregistered

20

Saturday, January 20th 2007, 2:40pm

Ich will mal was klar stellen. (Also ich habe jetzt nicht das Gefühl das mir jemand auf den Schlips getreten ist oder so.) Ich bin kein Gegner von emails. Sonst würde ich ja jetzt nicht mit Euch plaudern. :D Aber ich habe die Erfahrung gemacht, das ich auf einen persönlichen Brief mit "richtigen" Briefpapier eher eine Anwort bekommen habe als auf ein mail. Habt ihr auch mal daran gedacht das es auch altmodische Menschen gibt. Die können mit einem PC geschweige denn mit dem Internet gar nicht umgehen. Bei mir in der Firma wird auch alles am PC erledigt und doch gibt es Kollegen die zu hause gar nicht wissen wie der "Familiencomputer" angeschaltet wird.
Liebe Grüsse
Sandra