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Jutta

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1

Freitag, 19. Januar 2007, 08:32

Meldekarte

Guten Morgen,

ich habe da mal eine Frage. Ich lese hier immer wieder was über Meldekarten.
Kann mir mal einer die Bedeutung einer solchen Meldekarte erklären.

Meine Frage ist nämlich, meine Urgroßmutter kam aus Polen nach Deutschland und meine Oma ist in Gevelsberg geboren.
Jetzt habe ich die Hoffnung über so eine Meldekarte mehr über meine Urgroßmutter zu erfahren, bevor ich Geld ausgebe für das Archiv in Polen.


Lieben Gruß

Jutta


:danke:
:computer:

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Franke: Boffzen, Wattenscheid u. Essen
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2

Freitag, 19. Januar 2007, 08:59

Moin Moin,
ich habe bisher über die Meldekarten immer sehr viel erfahren.
Es stehen Geburts- und Todesdaten und Orte drauf, Mädchenname der Frau und die Straßen in denen die Familie gewohnt hat, die Familienmitglieder inkl. Geburtsdaten oder ggf. Todesdaten. Es kann schon mal vorkommen dass ein Kind dass schon Geld verdient hat nicht mehr drauf stand sondern eine eigene hatte (war bei mir in Essen so). Interessant finde ich dass dort drauf steht wann die Person oder Familie zugezogen ist und woher. Dadurch erhält man weitere Möglichkeiten in anderen Archiven zu suchen. Ich habe schon sehr wertvolle Randbemerkungen auf diesen Karten gefunden.
Grüßle

Jutta

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3

Freitag, 19. Januar 2007, 09:02

Meldekarte

Meine Urgroßmutter ist 1880 in Polen geboren und um die Jahrhundertwende in den Westen gezogen. Das Jahr weiß ich leider nicht.
Meine Oma ist 1904 geboren.
Beantrage ich nun die Meldekarte aus dem Jahre 1904??

Dankeschön

Jutta
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4

Freitag, 19. Januar 2007, 09:21

RE: Meldekarte

Am besten erstmal beim Archiv alle Daten angeben die man hat. Als erstes natürlich den Namen. Und dann alles was man weiß. Wenn man den Zeitraum eingrenzen kann ist das natürlich von Vorteil, aber "um die Jahrhundertwende" ist schon mal besser als nix.

Ach vergessen hab ich vorhin noch dass auch das standesamtliche Heiratsdatum drin steht.

Es gibt Karten bzw. Meldebücher in denen man selbst suchen kann (muss) und aber auch einige in denen nur das Archivpersonal sucht. Das Suchen lassen kostet natürlich was, sollte man auch vorher anfragen bzw. bekommt man eigentlich sowieso bei der Anfrage mitgeteilt. In Essen zB. kostet das Suchen 18 € in Duisburg 20 € und in Bottrop hab ich lediglich 7 Euro für 4 Kartenkopien inkl. Suchen bezahlt (!). Kann nur für diese Städte sprechen.

Ich mache das immer folgendermaßen: Anrufen, kurz das Anliegen erklären und anschließend je nach Anweisung per E-Mail/Post/Fax die Daten schicken. Oder persönlich hingehen. In Willich wurde ich gebeten selbst zu kommen weil das Meiste noch gar nicht sortiert ist.
In Essen werden die Gebühren nur per Post geschickt, in Bot kann man sofort bezahlen. Ich kann aber auf jeden Fall nur raten erstmal anzurufen, es kann immer sein dass gerade viel los ist bzw. dass man sich eh vorher ankündigen sollte.

Jutta

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5

Freitag, 19. Januar 2007, 09:25

RE: Meldekarte

Naja in Essen könnte ich meinen Bruder schicken.
Ist es sinnvoll dort zu suchen wo meine Oma geboren ist 1904 oder eher sinnvoll in Essen zu suchen, wo meine Urgroßmutter 1954 gestorben ist.

Wenn Essen, dann wird es nämlich ganz so teuer, wie gesagt, da könnte mein Bruder dann für mich suchen

Lieben Gruß

Jutta
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6

Freitag, 19. Januar 2007, 09:46

RE: Meldekarte

Zitat

Original von Jutta
Ist es sinnvoll dort zu suchen wo meine Oma geboren ist 1904 oder eher sinnvoll in Essen zu suchen, wo meine Urgroßmutter 1954 gestorben ist.


Kommt drauf an inwieweit man den Lebenslauf vervollständigen will. Ich würde wahrscheinlich eher in Deutschland anfangen um auf die Art die Daten zu vervollständigen damit ich für die Anfrage in Polen mehr in der Hand habe. Aber das muss man selbst entscheiden.
Und wenn die Urgroßmutter in Essen gestorben ist muss ja von ihr auch eine Karte vorhanden sein. Das wäre vielleicht ein Ansatz.
Da könnte man ja auch erstmal in die Adressbücher gucken, das kostet gar nichts (Mir ist mal in Duisburg was Tolles passiert, da hat die Angestellte vom Archiv den Hörer an die Seite gelegt und schnell selbst im Adressbuch gesucht! So hatte ich mir einen Weg gespart).

Hat die Großmutter in Gevelsberg gewohnt als die Mutter da geboren wurde? Dann kann man doch auch da anfragen. Ich gehe eigentlich immer allen Möglichkeiten nach und fange entweder mit der Kostengünstigsten oder mir am Wichtigsten erscheineden an. Meist ergibt sich aus allem etwas was man zum Abgleich mit den anderen Sachen gebrauchen kann.
Falls einen nur Geburtsurkunden interessieren und man genug Daten hat um diese zu beantragen muss man dies nicht alles verfolgen, aber ich kann mir nicht vorstellen dass das so wäre. Mich interessiert jeder kleine Fetzen an Information, je mehr desto besser. Allerdings kann es auch schon mal sein dass ich da Prioritäten setze und mal was verschiebe weil anderes gerade wichtiger ist und ich mir nicht alles auf einmal leisten will.

Du könntest die entsprechenden Archive erstmal anrufen und erfragen ob es sich um Melderegister handelt in die dein Bruder selbst reinsehen kann oder ob das Archiv suchen muss. Dann kann man weiter überlegen ob man das Geld ausgeben möchte.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »V6D502« (19. Januar 2007, 09:50)


Jutta

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7

Freitag, 19. Januar 2007, 13:24

RE: Meldekarte

Ich habe jetzt mal das Archiv angeschrieben wo meine Oma geboren ist.
Jetzt muss ich warten was die mir Antworten. Übrigens habe ich bisher alles über E-Mail geordert.

Lieben Gruß

Jutta
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