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  • "Thomas Schmid" started this thread

Location: 89542 Herbrechtingen

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1

Wednesday, May 7th 2008, 11:20am

Mikrofilme einscannen?

Hallo,

ich wollte einmal fragen ob es möglich ist, einen 36mm Mikrofilm mit einem Flachbett-Scanner einzuscannen. Für Dia's gibt es ja sogenannte Durchlicht-Aufsätze. Würde soetwas auch bei Mikrofilme funktionieren?

Viele Grüße
Thomas

schmupa

Trainee

Location: Bruchköbel

Societies: nein

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2

Wednesday, May 7th 2008, 12:39pm

Hallo Thomas.
Für die meisten Flachbettscanner gibt es Durchlicht-Aufsätze sowohl für Dias als auch für Negative.
Gruß Uwe.

  • "Thomas Schmid" started this thread

Location: 89542 Herbrechtingen

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3

Wednesday, May 7th 2008, 11:41pm

Ich weiss das es solche Aufsätze gibt :huh: . Doch sind diese auch für Mikrofilme geeignet? Ich meine wegen der Auflösung und lesbarkeit.

schmupa

Trainee

Location: Bruchköbel

Societies: nein

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4

Wednesday, May 7th 2008, 11:58pm

Hallo Thomas.
Habe zwar keine Erfahrung mit Mikrofilmen, aber ich gehe ganz stark davon aus, daß das nichts anderes als normale Negative (36mm) sind worauf einzelne Seiten aufgenommen wurden. Wenn da allerdings pro Negativ z.B. 20 oder 30 Seiten drauf sind, glaube ich nicht, daß ein normaler Scanner die Auflösung bringt um die Schrift deutlich lesen zu können. Also, wie gesagt, mit Mikrofilmen selbst kenne ich mich nicht aus, denke aber, daß ein Scanner bis zu 4 Seiten auf einem Negativ lesbar einscannen kann.
Viele Grüße, Uwe.

Benny

Trainee

Location: Emden/Ostfriesland

Societies: UG

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5

Thursday, May 8th 2008, 2:04pm

Moin,

die Antwort ist ganz einfach, als dass es nicht möglich ist. Sonst wäre ja auch ein Mikrofilmscanner relativ sinnlos. Die Mikrofilmscanner sind recht teuer, stehen aber häufig in Bibliotheken, wo sie oft kostenlos benutzt werden können. Selbstverständlich ist auch hier das Urheberrecht zu beachten.

Gruß

Benny

nordlicht

Trainee

Location: S-H

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6

Thursday, May 8th 2008, 4:01pm

Hi,

nach meiner Erfahrung klappt das mit dem Scanner nicht, auch nicht mit Durchlichtaufsatz. Eine teure Erfahrung da ich mir einen entsprechenden Scanner gekauft habe. ;(
Das Problem ist, dass die 36mm Mikrofilme am Rand keine Perforation haben, die Bildinformation also bis beinahe zum Rand reicht und somit zum Einen nicht richtig in die Führung passen und zum Anderen teilweise duch Führungsschienen o.ä. verdeckt werden.

Da wir sehr viel mit 36mm Filmen arbeiten haben wir uns dafür eine Digitalkamera (7 Megapixel, bei mehr wirds nur schlechter) mit guter Makro Funktion (ab 1cm) zugelegt, dazu eine Leuchttablett und ein Stativ. Eine Führung für den Film dazu usw selbst gebaut.

Das Ganze läuft super und ein ein Film mit 5-600 Bildern ist in 2 Stunden digitalisiert :thumbup:

Gruß

Wolfgang

  • "Thomas Schmid" started this thread

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7

Friday, May 9th 2008, 1:24pm

Hallo Wolfgang,

vielen Dank für deine Antwort. Da kann ich mir also das Geld für den Durchlichtaufsatz also sparen.
Das mit der Kamera ist interessant. Ich habe eine Canon Ixus 70. Ob die solche Nahaufnahmen machen kann müsste ich prüfen.
So eine Vorrichtung könnte ich mir bestimmt auch basteln. :thumbup:

Viele Grüße
Thomas

nordlicht

Trainee

Location: S-H

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8

Friday, May 9th 2008, 9:40pm

Hi Thomas,

wir benutzen eine Canon A620, damit bekommen wir gut brauchbare Ergebnisse. Mit einem, ich glaub 12MP, Nachfolgemodell hab ich getestet aber das war wesentlich schlechter durchs höheres Rauschen bei der Makroaufnahme.
Die Kamera ist auf einem kleinen Reprostativ mit Leuchttisch installiert, läuft mit Netzteil und ist per USB mit dem PC verbunden, gesteuert wird die Kamera vom PC aus, die Fotos gehen direkt auf die Festplatte.
Das war erstmal etwas Tüftelei, aber jetzt sind wir mit dem Ergebnis ganz zufrieden.

Ich schicke Dir noch ein Foto.

Gruß

Wolfgang

schmupa

Trainee

Location: Bruchköbel

Societies: nein

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9

Saturday, May 10th 2008, 5:57am

Hallo Leute.
Seit mir nicht böse, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß ich beim Abfotografieren bessere Ergebnisse erziele als beim Einscannen. Sollte es an der fehlenden Perforation liegen, so kann ich mir auch eine Maske basteln, die den Rand des Negativ`s nicht verdeckt. Habe ich z.B. auch gemacht um Negative im 6x9cm Format einscannen zu können und das funktioniert hervoragend.
Viele Grüße, Uwe.

nordlicht

Trainee

Location: S-H

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10

Saturday, May 10th 2008, 1:02pm

Hi Uwe,


sicher wird es auch möglich sein zu scannen. Allerdings ist das Handling mit einer Filmrolle, da können schon mal einige zig Meter am Stück drauf sein, etwas schwierig. Vielleicht hab ich auch nur den falschen Scanner ausgesucht ( EPSON 2480 Photo ) da der Durchlichtaufsatz nur zu den beiliegenden Negativ-Schablonen passt. Andere Formate mag der nicht. Und dann auch nur mit kurzen Filmstreifen oder Einzelbildern, weil sonst der Film einen Bereich des Scanner Glases abdeckt der frei bleiben muss um ein brauchbares Ergebnis zu erzielen. Ich fürchte das Archiv hätte etwas dagegen wenn ich den Fim in 10 cm Stückchen zerteilt zurückgeben würde. :(
Dazu kommt, dass der Scanvorgang mit brauchbarer Auflösung relativ lange braucht. Da bin ich mit den Fotos erheblich schneller dabei und die Qualität reicht, zumindest aus meiner Sicht, völlig aus.

Gruß

Wolfgang

  • "Thomas Schmid" started this thread

Location: 89542 Herbrechtingen

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11

Monday, May 12th 2008, 12:21pm

Ich danke euch beiden für die Antworten. Leider gibt es bei mir in der nähe keine Bibliothek die ein Lesegerät für diese Filmrollen besitzt. Daher werde ich den versuchen die Filme abzufotografieren.

Viele Grüße
Thomas

schmupa

Trainee

Location: Bruchköbel

Societies: nein

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12

Monday, May 12th 2008, 10:28pm

Hallo Wolfgang.
Ich besitze den Epson 2400 Photo. Ich habe mir aus schwarzen Karton eine Maske für 6x9cm Negative selbst gebastelt. Man muß nur darauf achten, daß die Ansatzpunkte der Maske genauso wie beim Original sitzen. Bei normalen Negativen (auch auf Rolle), kann man sie zur Not vorne heraushängen lassen. Gebe dir aber recht, daß eine gut Qualität schon etwas länger dauert.
Gruß, Uwe.