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Miwa

Mitglied

  • »Miwa« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hechingen

Vereine: Hohenzollerischer Geschichtsverein

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1

Freitag, 26. Dezember 2008, 20:00

Wie soll ich nun weiter suchen?

Hallo Leute,

ich habe nun die Geburtsurkunde meines Großvaters vom Standesamt erhalten. Er ist 1901 geboren. Daraus ergehen auch seine Eltern hervor.

Wie und wo soll ich jetzt weiter machen? Standesamt oder doch ehe im Kirchenbuch nachsehen, bzw. suchen.

Schreibt mir doch mal, wie ihr vorgegangen seit und wie es euch dabei ergangen ist.

Auch würde mich interessieren, ob ihr bei den zuständigen Pfarrämtern oder in einer Zentralstelle der Kirche in die Kirchenbücher gesehen habt. Wie ist es euch dort ergangen?

Oder habt ihr die Kirchenbücher bei den Mormonen eingesehen?

Bitte schreibt doch ewas von Euren Erfahrungen.

Vielen Dank

Gruß

Michael :danke:
Schönen Gruß

Michael

Suche alles über Hechingen und ehemalige Hechinger. Biete Hilfe für Hechingen an.

Folgende Familien in meinen Vorfahren: Wolf, Suschke, Schairer, Feuerstein, Kühn, Grau, Hofer, Schlageter, Brand, Pfennig.

Wohnort: Bayreuth

Vereine: Gesellschaft für Familienforschung in Franken

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2

Freitag, 26. Dezember 2008, 20:09

Ich würde zunächst versuchen, von dem Standesamt die Urkunde der Heirat, die zwischen 1885 und 1901 erfolgt sein dürfte, zu erhalten. Man kann aber auch die Adressbücher studieren, um das Todesdatum einzugrenzen, und dann die Sterbeurkunden bestellen, aus denen sich die Geburtsorte und Geburtstage ergeben.
Mit freundlichen Grüßen
Friedhard Pfeiffer

3

Freitag, 26. Dezember 2008, 21:00

Ich bin auch noch am Anfang.
Hatte das Glück, eine Kopie vom Familienbuch meiner Großeltern zu bekommen.
Dort war auf der Heiratsurkunde die Hochzeit der Urgroßeltern mit Standesamt und Urkunden-Nr. vermerkt.

Ich werde auf jeden Fall alles vom Standesamt nehmen, was die dort für mich haben.

Ansonsten: wenn Du weißt, wann und wo Dein Großvater gestorben ist (vielleicht existiert das Grab noch?)
würd ich auch erstmal nach der Sterbeurkunde beim zuständigen Standesamt fragen.

Und nicht vergessen: in der Familie herumfragen! Jeder kann sich an irgendetwas anderes erinnern,
so ergibt das Puzzle ein komplettes Bild.

Miwa

Mitglied

  • »Miwa« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hechingen

Vereine: Hohenzollerischer Geschichtsverein

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4

Samstag, 27. Dezember 2008, 09:36

Danke

Danke den ersten Beiden die geantwortet haben.

Vielleicht können noch ein paar mehr über Ihre Erfolge und Misserfolge schreiben. Ich denke für jeden gibt es noch etwas dazu zu lernen.

Schreibt doch einfach mal was ihr so erlebt habt. Erfahrung, Tipps, Tricks und so weiter.

Gruß

Michael :danke:
Schönen Gruß

Michael

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Agnagha

Mitglied

Wohnort: Landkreis Oldenburg

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5

Samstag, 27. Dezember 2008, 09:59

Hallo Miwa!
Auf jeden Fall erstmal alle Verwandten fragen, besonders die Älteren. Hat noch jemand Dokumente und Fotos? Kann man alte Kontakte wiederbeleben? Hat in der Familie schon mal jemand Ahnenforschung gemacht?
Mit den Standesämtern habe ich meistens sehr gute Erfahrungen gemacht. Wenn man mir mir nicht weiterhelfen konnte, bekam ich - umsonst - oft nützliche Tipps und Hinweise, wie es weitergehen soll. Wenn es für den Zeitraum, den man gerade erforscht, schon standesamtliche Aufzeichnungen gibt, würde ich immer dort anfangen.
Die Mormonen sind natürlich nützlich, aber ich habe oft gemerkt, dass die Daten fehlerhaft sind. Sie eignen sich als Grundlage für weitere Nachforschungen, doch ich überprüfe sie lieber, besonders, wenn auf ihnen einen "tragender Ast" meines Stammbaums ruht.
Ohne Kirchenbücher kommen wir nun mal nicht aus, und meine Erfahrungen damit sind ganz unterschiedlich. Manche Pastoren sind sehr nett und lassen einen die Kirchenbücher einsehen, helfen auch. Andere zeigen sich genervt. Und dann sind da die Probleme mit dem Lesen: Die Schrift ist manchmal ganz schrecklich, und die Namen können auch falsch geschrieben sein, weil es oft einfach nach Gehör ging.
Und dann gibt es da noch die Archive... Da muss man manchmal sehr lange warten, aber, je nach Forschungsgebiet, gibt es auch großartige, aufregende neue Quellen: Erbregister, Grundbucheinträge und, und, und... Da tut sich eine ganz neue Welt auf, man lernt bisher unbekannte Begriffe und taucht in die Vergangenheit ein, lässt sie lebendig werden und lernt dazu.
Ahnenforschung macht so viel Spaß, aber sie kostet auch Zeit, Geld, und manchmal auch Nerven!
Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass der Spaß überwiegt.
Viele Grüße von Agnagha