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joerg277

Moderator

Wohnort: Haan

Vereine: AMF, Verein f. Computergenealogie, AGGM

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121

Sonntag, 26. Juli 2009, 18:09

Wir sind doch om Lauf der Wochen schon ziemlich gut geworden, findet ihr nicht auch? Und Bianka bestätigt das ganz aktuell :thumbsup: .
Das der gute Franz uns aber immer wieder mal Probleme bereitet, macht das doch auch reizvoll.

Zu dem fraglichen Namen: ich denke, es handelt sich dabei um Franz' Landsmann Simank, der schon auf den Seiten 47 und 52 auftauchte. Sicher ist das m in der Mitte schon sehr abenteuerlich geschrieben - aber Franz ist ja "Künstler" :D , also


Frankens war. Simank und Kranz waren mit. Dort(?)

Ich finde das Dort / Dord in dieser Zeile wirklich schwierig, neige aber zum d, so wie Henry schon vorschlug.

Bianka
, ich meine du hast deine Frage was meint er ständig mit Landsmann und -frauen (und Landsmännin :D ) schon selbst beantwortet.
Auch wenn das Gebiet östlich und nordöstlich von Dresden natürlich zu Sachsen gehörte, war das zum einen "wendisch" (und ist auch heute noch das Gebiert der sorbischen Minderheit, die Orts- und Straßenschilder sind zweisprachig), zum andern war - vielleicht auch durch die die schwierigen Reisemöglichkeiten - die Bindung an den kleinen Bereich, in dem man aufwuchs, wohl deutlich größer als heute.
Freundliche Grüße
Jörg

Aktuelle Jagdreviere:
Berlin und Umgebung: Mohr, Hartung, Zienicke, Krusnick, Grünack, Linto (vor 1750); Magdeburger Börde (rund um Egeln, etwa 1600 - 1800)
Gera: Dix (vor 1740); Wunstorf: Brandes, Steinmann (vor 1800), Hildesheim: Michael (vor 1800)

122

Sonntag, 26. Juli 2009, 20:13

Hallo Wolfgang,

bevor du heute die nächste Seite einstellst, habe ich eine Frage:

Im Telefonbuch von Stolpen sind 12 Wustmann Einträge vorhanden.
Sind das Nachkommen von Theresens Familie ?
Nicht von Therese selbst, denn sie wird ja nach einer möglichen
Heirat, wenn auch nicht mit Franz, einen anderen Namen getragen
haben.
Kannst du Licht in dies Dunkel bringen ?

Es grüßt der neugierige ?(
Herbert

123

Sonntag, 26. Juli 2009, 22:06

Tagebuch Seite 107


124

Sonntag, 26. Juli 2009, 22:20

Hallo FvF (Fans von Franz),

daß es in Stolpen und Umgebung sehr viele Wustmann gibt, ist mir auch aufgefallen. Irgendwie werden die sicher mit Therese verwandt sein.

Ich wollte schon darum bitten, den Sierank nochmal zu prüfen - aber da war dann doch jemand schneller. Der Name Simank kommt einem hier öfters mal unter. Also ortstypisch. Habe ne Bekannte bei Bautzen, die heißen Schimank. Hat sicher was damit zu tun. Wird wohl dem Klang nach ein sorbischer FN sein.

Wolfg.

125

Montag, 27. Juli 2009, 11:24

Hallo Bianka,

auch von mir (etwas verspätet) meinen Glückwunsch zu Deiner hervorragenden Transkription gestern!! :thumbsup:

Ich habe endlich mal die letzten Seiten durchgeackert, da ich nicht mehr so ganz auf dem neuesten Stand der Dinge war, was alles passiert ist :rolleyes: .

Bei Seite 94 von Jörg waren ja noch die beiden Namen nicht so ganz klar. Ich würde da in Zeile 14 Schmidt und in Zeile 19 Hälzigs lesen. Der Anfangsbuchstabe sieht für mich mehr nach einem H aus, siehe Hand 3. Zeile oder auch Hause in Zeile 18. Das G schreibt er dann doch geschlossener wie bei Ging in Zeile 8. Allerdings hatten wir das "G/H-Problem" schon mal auf Seite 90 beim Herrn Grafen in der 1. Zeile.... Was meint Ihr?

Schönen Tag noch und

liebe Grüße,
Bea
>>> Meine Namensliste <<<

Erteile Auskunft aus OSB Altweilnau, Kr. Usingen, Hessen

buschblume

unregistriert

126

Montag, 27. Juli 2009, 13:13

Hallo!

Na das war für mich aber echt eine harte Nuss! Kann aus dem, was ich lesen konnte auch noch keinen sinnvollen Zusammenhang erkennen... aber ich zähle da mal wieder auf euch...

Seite 107:

Mit dieser Gelegenheit schrieb ich sogleich ..., und
nur ... alles, was mir am ... ... um
mir von der Wahrheit abzukommen. Freilich
war ich sogar Willens, ihr auch meine mißlichen
... ungesünder zu ..., aber kann mich
nicht dazu überwinden. ... war ...
... bei ... er ist ... aus Arm zurück
und weiß ... zu erzählen. Juni
..falls wieder dort, morgen will ... wieder 1.
über Pillnitz nach ... .
Vormittag beim ..., und dann beim 3.
Walthers. Nachmittags ... ... abermal
einer ... ... ... alt ..., auf den
legten, sie scheint kein ... zu mir zu haben
obgleich ich nicht offenherziger sein kann, und
ist sogar Willens, ... ichs ... wieder vom
Dienst zu gehen, da sei Gott war, daß ich dieß
..., wenigstens sie ... nicht, als ich weiß
sie gut behandelt, und kein ...
ihr verlangt. ... es nicht schon so ... ...
ich werde ihr sogleich wieder ... ... muß sie
... aber, ... ... kommende ... gedulden. 4.
... schreib ich, und zogen aales was ich ... ...
... habe, selbst meiner ... ...,
mit ...igkeit ... ich aber auch einer ...
entgangen, ... ... ... ... für sich Sachen nicht
... haben, und ..., kann ich dabei ge-
winnen? ... ... ... mich ...


So und jetzt kommt ihr :)

Ab Samstag bin ich erstmal im Urlaub, falls es noch weitergehen sollte stehe ich dann erst wieder ab dem 17.08.2009 zur Verfügung....

Lieben Gruß,
die buschblume

Henriette 52

unregistriert

127

Montag, 27. Juli 2009, 14:10

Liebe buschblume,

Du hast es sehr gut gemacht, Du wirst immer besser! :thumbsup:

Hier nun mal meine Ergänzungen


Zitat


Seite 107:

Mit dieser Gelegenheit schrieb ich sogleich wieder, und
nun zwar alles, was mir am Herzen lag um
nie von der Wahrheit abzukommen. Freilich
war ich sogar Willens, ihr auch meine mißlichen
Vermögensumstände zu endeken *, aber kann mich
nicht dazu überwinden. Abend war George
Waurick bei Pietschen, er ist erst aus Rom zurück
und weiß vieles zu erzählen. Juni
Ebenfalls wieder dort, morgen will Waurick wieder 1.
über Pillnitz nach Hause .
Vormittag beim Büchsenschüßen, und dann bein 3.
Walthers. Nachmittags Tagesdienst. Erhielt abermal
einen Brief von Theresen als Antwort, auf den
lezten, sie scheint kein Vertrauen zu mir zu haben
obgleich ich nicht offenherziger sein kann, und
ist sogar willens,wenn ichs verlange, wieder vom
Dienst zu gehen,aber da sei Gott vor, daß ich dieß
verlange, wenigstens so lange nicht, als ich weiß
sie wird gut behandelt, und kein Unrecht von
ihr verlangt. Wäre es nicht schon so spät am Tage
ich würde ihr sogleich wieder schreiben, so muß sie
sich aber schon bis kommende Woche gedulden. 4.
Heut schrieb ich, und zwar alles was ich auf dem
Herzen habe, selbst meiner Vermögensumstände,
mit Bangigkeit sehe ich aber auch einer Antwort
entgegen, denn so etwas wird sie sich sicher nicht
vermuthet haben, und dann, kann ich dabei ge-
winnen? nein, sie wird mich verachten ! oder


* endeken - hier bin ich mir nicht sicher, ob es nicht auch erdeken heißen soll.....

Die anderen werden sicher noch einmal draufsehen.

Ich wünsche Dir einen schönen Urlaub!

Liebe Grüße
Henriette



Korrekturen eingearbeitet!!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Henriette 52« (31. Juli 2009, 15:25)


Wohnort: Weserbergland

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128

Montag, 27. Juli 2009, 16:26

Beim endecken fehlt halt das t, wie es auch bei lezten fehlt.

Im Übrigen habt ihr das jetzt prima hingekriegt. :thumbup:
Viele Grüße
h :) nry

_____________________________________________________________________________________________________
"Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns immer wieder gepredigt wird." J. W. v. Goethe
_____________________________
geschichte-hessisch-oldendorf.de

129

Montag, 27. Juli 2009, 17:18

Hallo buschlume und Henriette,
super Teamarbeit! :thumbsup:

ein paar Kleinigkeiten sehe ich noch anders:
und kein Unrecht von ihr verlangt

entgegen, denn so etwas wird sie sich sicher nicht

George Waurick
Viele Grüße Bianka

:?: Suche Spuren von Anton Weil *1740 ???, + 1797 in Heiligenbeil :?:

Wohnort: Weserbergland

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130

Montag, 27. Juli 2009, 18:09

Hallo Bea!
Zu deinen Gedanken betr. S. 94:

Bei Schmidt gibt es m.E. gar keine Zweifel.
Auch deine Argumente für Hälzig sind überzeugend. Dabei hast du den schlagendsten Vergleich noch nicht einmal genannt:
mein wundes Herz (Z. 7), wo das H auch dies "Käppi" aufhat.
Bravo deiner Aufmerksamkeit!
Viele Grüße
h :) nry

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"Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns immer wieder gepredigt wird." J. W. v. Goethe
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geschichte-hessisch-oldendorf.de

131

Montag, 27. Juli 2009, 21:36

Tagebuch Seite 108


Henriette 52

unregistriert

132

Montag, 27. Juli 2009, 22:50

Seite 108

ha, Gedanke! Wohl gar bemittleiden? o nur dieses
nicht, Geliebte! Verachte mich,verlaß mich, meinem
Schicksal überlasse mich, frage nicht mehr nach deinem
Franz, nur nicht Mittleid laß mich fühlen, denn
[ Mai ] es würde mich vernichten, und für meinen Leicht-
sinn doppelt strafen.
[ 5. ] Vormittag in der Kirche und Nachmittag Tagesdienst.
[ 11.] Mit Barsdorf und seinem Mädchen in Strehln, wo ich meh-
rere Cameraden traf unter andern Sanders beide Brüder
u. Wohlrab. Wir gingen dann wieder mit Barsdorf zusammen
nachhause
Von Theresen erhielt ich einen Brief worin sie aber
auf alle meine Angaben gar nicht achtet und mich
förmlich mißversteht, daß ich liederlich sei, will sie
durchaus nicht glauben.
[ 17. ] Meldete ich mich um 5 Tage Urlaub nach Jauer, welchen
ich auch erhielt. Schrieb sogleich an Theresen und zwar,
daß, wenn sie nicht im Dienst wäre, ich sie den Sonntag
Mittag bei meinen Eltern erwarten würde. Ging Nach-
mittag nach Altstadt, wo ich noch mehrere nothige Stüke
zur Civilkleidung kaufte, wozu ich bei Herrn Zeispel
12 Thaler erborgt hatte.
[ 18ten ] Nachmittag 3 Uhr fuhr ich mit der Post nach Camenz, woselbst
ich um 9 Uhr eintraf. Unter andern Passagiren war
der Herr Doctor Bager welcher mit bis dahin fuhr.
im goldnen Hirsch war ich bis ½ 11 Uhr, den Wirth
ein Dresdner Namens Bleyel ist ein sehr fideler
Mann. Um 12 Uhr kam ich nach Hause und fand mei-
nen Vater sehr krank.


Heute hab ich mich mit der Seite sehr schwer getan. Das eine und das anderen Mal hat mich aber das
Alphabeth von henry gerettet - ohne gäbe es heute mehr Lücken. Danke, henry!


Euch allen viel Spaß beim Korrigieren

Liebe Grüße
Henriette

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Henriette 52« (28. Juli 2009, 08:41)


joerg277

Moderator

Wohnort: Haan

Vereine: AMF, Verein f. Computergenealogie, AGGM

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133

Montag, 27. Juli 2009, 23:11

Hallo Henriette,

ich finde auch, dass Franz immer "schlampiger" schreibt (die Zeilen sind auch nicht mehr so schön gerade wie früher :D ). Aber dafür schon eine sehr reife Leistung (trotz einer übersprungenen Zeile
:) - aber so schief wie er jetzt schreibt, kann das leicht passieren).
Ein paar Stellen lese ich anders:


ha, Gedanke! Wohl gar bemittleiden? o nur dieses
nicht, Geliebte! Verachte mich, verlaß mich meinem
Schicksal überlasse mich, frage
nicht mehr nach deinem

Mit Barsdorf und seinem Mädchen in Strehln, wo ich meh-
rere Cammeraden traf unter andern Sanders beide Brüder

Meldete ich mich um 5 Tage Urlaub nach Jauer, welchen

12 Thaler erborgt hatte.

Jauer ist auf Seite 8 (laaange her) als Wohnort erwähnt worden. War mir aber nicht klar, dass seine Eltern noch immer da wohnen, dachte die wohnen in Marienstern, in dem Ort beim Kloster.
Freundliche Grüße
Jörg

Aktuelle Jagdreviere:
Berlin und Umgebung: Mohr, Hartung, Zienicke, Krusnick, Grünack, Linto (vor 1750); Magdeburger Börde (rund um Egeln, etwa 1600 - 1800)
Gera: Dix (vor 1740); Wunstorf: Brandes, Steinmann (vor 1800), Hildesheim: Michael (vor 1800)

Henriette 52

unregistriert

134

Montag, 27. Juli 2009, 23:35

Hallo Jörg,

Ich muß gestehen, dass nicht Franzens schiefe Zeilen Schuld waren,
das ist mir einfach beim Tippen passiert. :(

Danke für Deine Korrekturen. :)

Liebe Grüße :)
Henriette

Wohnort: Weserbergland

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135

Montag, 27. Juli 2009, 23:45

Sehr gut transkribiert und sehr gut kontrolliert! :thumbup:

Ich finde noch dies:
Franz, nur nicht Mittleid laß mich fühlen, denn

Und hier bin ich nicht sicher, was meint ihr?
zur Civilkleidung kaufte, wozu ich bei Herrn Zespel[?]

ein Dresdner Namens Bleyel ist ein sehr fideler
Viele Grüße
h :) nry

_____________________________________________________________________________________________________
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »henrywilhelm« (27. Juli 2009, 23:49)


Henriette 52

unregistriert

136

Dienstag, 28. Juli 2009, 00:03

Du hast Recht, henry, Das heißt Zespel :thumbup:

Auch Dir danke ich für Deine Korrekturen. :)


Liebe Grüße :)
Henriette

137

Dienstag, 28. Juli 2009, 15:04

Hallo Bianka,

Du scheinst nicht blind zu sein.
Ich finde Teil I und II auch nicht .
Wenn wir Glück haben, dann liegen die Beiträge noch
im Papierkorb und sind noch nicht endgültig weg.
Ich frage gleich mal im Modbereich an deswegen.

VG
Jutta


Hallo Jutta,
konntest du das inzwischen klären?
Viele Grüße Bianka

:?: Suche Spuren von Anton Weil *1740 ???, + 1797 in Heiligenbeil :?:

jsproede

Moderatorin

Wohnort: Unterfranken

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138

Dienstag, 28. Juli 2009, 15:37

@ Bianka

Jens (Bonzhonzlefonz) hat die Beiträge gelöscht.
Er wollte eigentlich selber noch etwas dazu in der
Lesehilfe schreiben.
Ich kann selber leider nicht nachsehen, welche Beiträge
noch im Papierkorb liegen.
Das können im Moment nur Admins.
Ich habe Jens gerade nochmal an das Thema erinnert.

VG
Jutta

Nachtrag: Der Papierkorb ist schon ausgeleert.
Damit sind Teil I und II leider weg.

139

Dienstag, 28. Juli 2009, 21:40

Tagebuch Seite 109


Wohnort: Weserbergland

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140

Dienstag, 28. Juli 2009, 23:38

Liebe Franz-Gemeinde, hier ist die Seite 109. Leider war es mir nicht vergönnt, meine vermutlich letzte Franz-Seite vollständig zu transkribieren, weil der Franz beim Schreiben noch alkoholisierter war als ich beim Transkribieren bin :cursing: .


1842
[r.R.: Juni]
Vormittags war ich in der Kirche; woselbst ich mit Wagner [r.R.: 19.]
sprach, welcher auf die ganze Woche Urlaub hat. Mittags
kam meine Schwester mit ihrer kleinen Familie von
Crostwitz, und ich blieb daher den ganzen Tag zu Hause [r.R.: 20.]
Auch kam heute der Schwager, dann gingen wir nach Elstra
zum Jahrmarkt, Hamanns Pauline ging mit. Dort blieb
ich sogar die ganze Nacht, wo ich mit der Pauline, deren
Schwester die Schießhauswirthin ist, auf dem Schießhause
tanzte, und gingen gegen Morgen ebenfalls mit-
einander nach Hause.
Früh 9 Uhr ins Kloster, war daselbst bei Lebels [r.R.: 21.]
Betkens, Sikerts und Schusters, kam um 11 Uhr nach
Crostwitz, blieb dort bis gegen 2 Uhr, ½ 3 Uhr in der
Kupfermühle und ging von da mit Wagnern ins
Schmeckwitzer Bad Marienborn, woselbst ich badete.
jener war mit den Kindern des Wirthes[,] eines deres
war Namens Beyen, sehr bekannt. Von dort wieder
nach Hause.
Früh 9 Uhr nahm ich Abschied, und ging über [r.R.: 22.]
Jauer wo ich mich einige Zeit aufhielt nach Hartha,
dort angekommen schrieb ich schnell ein par Zeilen
an Theresen und sie solle mit zu ihren Eltern ge-
hen, gegen 5 Uhr jedoch erst kam sie und konnte
noch nicht. Darüber betrübte und erzürnte ich mich
nun freilich ungemein, so daß ich schon wieder
anfing mehr zu trinken als mir nützlich sein
durfte. Sie begleitete mich bis nach Biela
und versprach dort, wenn sie um 9 Uhr fortkönne
noch nach Stolpen zu kommen.

Korrekturen eingearbeitet.
Viele Grüße
h :) nry

_____________________________________________________________________________________________________
"Man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns immer wieder gepredigt wird." J. W. v. Goethe
_____________________________
geschichte-hessisch-oldendorf.de

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »henrywilhelm« (29. Juli 2009, 12:06)