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Gisela

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1

Freitag, 14. Januar 2011, 16:13

2 Familien von (dem) Werder

Hallo Wissende und Literaturbesitzende,

Also mit dem Adel unter meinen Vorfahren ist es genau so wie mit meinen protestantischen Pastören: es ist ein Dickicht und ein Gewirr, und wenn man nur einmal mit nur einer einzigen x-mal-Urgroßmutter drin steckt, kommt man nie mer raus! :D
Es hat aber auch Vorteile: es gibt Leichenpredigten noch und nöcher und auch Familienchroniken sind nicht grade selten. :thumbsup:

Ich habe folgende Vorfahrin gefunden:
von dem WERDER, Margarethe *ca. 1634 wo? +nach 1673?
oo 01.06.1658 Frankfurt/Main
RAU v.u.z. HOLZHAUSEN, Rudolf Wilhelm *28.02.1614 Merlau +30.03.1667 Gießen
(den Rau vuz Holzhausen lassen wir jetzt mal weg, der dient erst mal nur zur genaueren Identifizierung)

Lt. Leichenpredigt des Rudolf Wilhelm Rau vuz Holzhausen heißt der Vater seiner (2.) Ehefrau
Asche Heinrich von dem Werder.
Danach habe ich überhaupt keine Spur.

Gestern habe ich in der ULB Darmstadt die Leichenpredigt eines früh gestorbenen Kindes, Moritz von dem Werder, + 1620, durchforstet. Sein Vater ist Diederich von dem Werder dessen Vater ist Gebhard von dem Werder, danach ist Ende jeglicher Information.
Einen Zusammenhang habe ich also nicht gefunden.

Auch in Wikipedia habe ich gefunden, daß es 2 Adelsfamilien "von dem Werder" gibt: 1 uradelige und 1 briefadelige.

Jetzt bin ich am Ende meiner Möglichkeiten, auch bei google-Büchern ist mir nichts wirklich erhellendes untergekommen.
Vielleicht kann mir jemand Literatur nennen, die mir weiterhelfen kann.
Als wichtigstes interessiert mich der Anschluß von Asche Heinrich an rückwärts.

viele Grüße
Gisela

PS: weiß jemand etwas über den VN Asche? ist es eine Sonderform eines anderslautenden Namens, oder ein eigenständiger, ausgestorbener bzw. extrem seltener VN?
Ein Jegliches Ding hat seine Zeit, und alles Vornehmen unter dem Himmel hat seine Stunde
Derzeitige Lieblingsbaustellen: GRUNER u. LINCKE, Sachsen, ab 1849 auch Schweiz. WURMSER von Schaffoltzheim, Bormio, Schweiz, Elsaß, Heidelberg. STREICHER, Ulm, 16. Jhdt. (Schwenckfelder). WERNBORNER, Hessen u.a.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gisela« (14. Januar 2011, 16:15)


Gisela

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2

Freitag, 14. Januar 2011, 16:30

Also in gewisser Weise habe ich mir ja einen großen Teil der Antwort selber schon gegeben, da der Wikipedia-Artikel über die beiden Adelsfamilien eine gute Literatur-Liste bietet.
Aber vielleicht kennt ja jemand den Asche Heinrich persönlich (Der VN hat es mir angetan) ich meine damit natürlich: hat ihn auch in seiner Liste.
Ein Jegliches Ding hat seine Zeit, und alles Vornehmen unter dem Himmel hat seine Stunde
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Hina

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3

Freitag, 14. Januar 2011, 20:21

Hallo Gisela,

ich habe ihn zwar nicht in der Liste aber ich habe eine Anmerkung zu ihm in der "Zeitschrift des Historischen Vereins von Niedersachen", 1903 gefunden. Dort geht es um die Güter Bisperode, Bessingen und Harderode, die die Vettern Jobst und Asche Heinrich von dem Werder besaßen. Dort geht man davon aus, dass das Geschlecht 1665 mit diesen beiden erloschen sein und dass sie als Wappen im blauen Schilde ein weißes Roß führten.

Schaut man in den Siebmacher, findet man diesen Eintrag:



Es gab allerdings zwei weitere alte Adelsfamilien von dem Werder, eine brandenburgische, eine in Meißen und Merseburg. Diese führten aber komplett andere Wappen.

Viele Grüße
Hina
"Der Mensch kennt sich selbst nicht genügend, wenn er nichts von seiner Vergangenheit weiß." Karl Hörmann

Gisela

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4

Freitag, 14. Januar 2011, 22:00

Hallo Hina,
danke für die Infos. Inzwischen habe ich einiges an Literatur online in der Uni-Bibliothek bestellt, da wird schon ab nächster Woche etwas zum Abholen bzw. Einsehen bereit liegen.
Inzwischen habe ich auch im Zedler noch etwas gefunden. Dort steht auch, daß die Familie, bzw. der Teil der Familie, zu der Asche Heinrich gehört, ausgestorben ist. (Anmerkung von mir: allerdings nur die männliche Linie, denn ich lebe ja noch :thumbup: und ich stamme in direkter Folge von Asche Heinrich ab. ;) :D )
Asche Heinrichs (offensichtlich einzige überlebende) Tochter aus seiner Ehe mit Helena von Canstein heitatete einen Rau v.u.z. Holzhausen usw. usw. ... bis ich dann endlich an der Reihe war.
In der Leichenpredigt der Schwester von Helena von Canstein wird auch Asche Heinrich als Schwager erwähnt und sein Haus Bisperode. Also da sind wir schon mal auf der richtigen Spur. Ob und wie die anderen Werders da dran hängen, werde ich eines Tages auch noch rausfinden.

Erst mal Dir ganz lieben Dank, jetzt hast du mir wieder schön auf die Sprünge geholfen, und ich bin ein gutes Stück motivierter. :)
viele Grüße
Gisela
Ein Jegliches Ding hat seine Zeit, und alles Vornehmen unter dem Himmel hat seine Stunde
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