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1

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 23:32

Scannen fom Mikrofilmen

Hallo,
Mit einem Flachbettscanner lassen sich Mikrofilme einscannen. Der Aufwand ist jedoch relativ groß. Ich habe auch kürzlich gesehen, dass es relativ günstige Diascanner gibt (ca. 120 €), welche Diastreifen scannen. Jedoch keine Endlosfilme. Endlosfilmscanner sind mal so richtig teuer. Da fängt das bei 1500 € erst an...

Hat sonst jemand Erfahrung mit Einsannen von Mikrofilmen?

Viele Grüße Calle

laagberger

Mitglied

Wohnort: Geborener Berliner jetzt Wolfsburg

Vereine: ohne

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2

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 23:57

Hallo Calle

Aus dem Diascanner,zwei Mormonen-Filmrollen,zwei Plexiglasstreifen und ein bisschen geschick.

Kannst du dir ein endlosaufnahmegerät selbst basteln.

Der Scanner sollte aber eine hohe Auflössung haben.
MfG
Bernd aus Wolfsburg
:thumbsup:

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MANICKE Westhavelland/Prignitz ; PAUL Königsberg Kreis Königsberg

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3

Freitag, 9. Dezember 2011, 02:44


Aus dem Diascanner,zwei Mormonen-Filmrollen,zwei Plexiglasstreifen und ein bisschen geschick.

Kannst du dir ein endlosaufnahmegerät selbst basteln.

Der Scanner sollte aber eine hohe Auflössung haben.

Hier hat mal jemand entsprechendes probiert, Bauanleitung für einen Microfilmscanner:
http://www.steffanbruns.de/sonstiges/tes…filmscanner.htm
Wanted:
Landscheidt, Romboy, Mülleneisen, Schappai, Schappei, Gerold, Ebeling, Wimpelberg, Roßhoff, Pootmann, Szöke, Bogdanski
Dead or Alive

Service:
Menschenopfer des 2. Weltkrieges 1939-45 Duisburg

4

Freitag, 2. Dezember 2016, 20:29

Scannen von Microfilmen - Update zu Infos?

Hallo Forschergemeinde!

Dieser Thread hat 2011 die letzte Antwort erhalten. Aktuell ist er für mich erst interessant, darum möchte ich hier anknüpfen.
Meine Hoffnung: Das es für die Digitalisierung von Microfilmen durch Einzelanwender in 2016 eine realistische Technik zum erschwinglichen Preis in -Do it yourself- gibt. Gerne würde ich hier mehr darüber erfahren.

Ausgangspunkt: Ich möchte meine KB auf Microfilm als Rollfilm 35 mm in Metern, nicht unter 5m auslesen. Ein uralt Lesegerät steht nicht zur Verfügung. Ziel ist es also, diese Filme möglichst selbst zu scannen/digitalisieren um sie am PC auszuwerten.

Alle hier genannten Hinweise zu Diascannern, externe Produktbeschreibungen zu verschiedenen dieser Geräte (Rollei, Reflekta, Cannon) und Testberichte sollte ich mittlerweile gelesen haben. Darüber hinaus habe ich mich in das Thema zu professionellen Microfilm Scannern eingelesen. Auch Erfahrungsberichte incl. Bauanleitung von Steffan Bruns u.a. habe ich mit Interesse gelesen!

-Fazit:
a ) Ich bastel euch nette Adventskalender und Strohsterne. Für die Bauanleitungen bezgl. Führungsrollen und Wagen als Zubehör Marke Eigenbau Adapter wird es bei mir nicht reichen:-(
b )Einen erschwinglichen Microfilm-Scanner habe ich bislang nicht gefunden. Ich wohne auch nicht in Uni- oder Archivnähe um meine Filme auf diesem Weg günstig zu digitalisieren.
c) Bislang habe ich den Eindruck, dass kein Angebot der Semi-Dia, Negativ oder Film Scanner für den Otto Normalverbraucher überhaupt in der Lage ist, einen kompletten, mehrere Meter langen Rollfilm 35 mm überhaupt bearbeiten zu können.
d) Ich wäre durchaus bereit für die Umsetzung der Digitalisierung meines Materials tiefer in die Tasche zu greifen. Dazu wäre mir aber lieb zu wissen, dass ich nicht die Katze im Sack kaufe. Wahrscheinlich macht es Sinn, einen externen Anbieter zur Digitalisierung der Filme zu beauftragen. Natürlich sollte die Auflösung mind. so gut sein wie die der KB-Verfilmungen bei Archion

Frage:

a) Befasst sich jemand von euch praktisch mit der Arbeit/ der Umsetzung/dem Bau von Zubehör für gängige Filmdigitalisierung im privaten Bereich und kann behilflich?
b) Kennt jemand Quellen für "erschwingliche" Angebote?
c) Gibt es hierzu aktuelle Erkenntnisse, die meinem Eindruck widersprechen? Würde mich sehr über eure Erfahrungsberichte freuen!
d) Gibt es hierzu Erfahrungsberichte/unabhängige Referenzen wären gut?

Jetzt bin ich gespannt, ob sich nach 5 Jahren und meinen unbefriedigenden Recherche-Versuchen doch noch etwas positives zum Thema Digitalisierung von Microfilmrollen ergibt!

Viele Grüsse

Ännchen
Viele Grüsse

Ännchen
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dirkpeters

Mitglied

Wohnort: Ketzin

Vereine: AMF, BGG, Herold, MFP, Greif

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5

Montag, 5. Dezember 2016, 13:25

Hallo Ännchen,

in den letzten fünf Jahren hat sich auf dem Gebiet im Consumerbereich nicht viel getan, da der Markt dafür zu klein ist. Die billigen Scanner (unter 150 €) taugen nicht viel. Vernünftig arbeiten kann man mit den Scannern von Reflecta, wobei hier auch gilt, umso teurer, umso besser. Dazu braucht man noch vernünftige Software wie Vuescan. Alles in allem muss man mindestens 500 € rechnen, um vernünftige Ergebnisse zu bekommen. Im Zweifel kann man es auch mit Flachbettscannern probieren. Allerdings ist bei den meisten das Ergebnis nicht sehr doll.

Viele Grüße

Dirk

Wohnort: Bochum

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6

Montag, 5. Dezember 2016, 21:12

Hallöchen.

Ich bastele gerade am gleichen Projekt. Hier mal einige Erfahrungen. Muss ja nicht jeder alles selbst lernen. ;-)

Sowohl die Scanner von Reflecta als auch Canon Coolscan könnten das im Prinzip. Leider nur im Prinzip. Sowohl die Scanner von Canon ab Coolscan 4000 aufwärts, als auch die Reflecta haben eine Begrenzung auf 6 bzw 40 Bilder. Danach wird der Film wieder zurückgespult.

Ich bastele nach folgender Anleitung, sobald ich vom Ersteller der Anleitung noch eine Frage beantwortet bekommen habe. Einmal habe ich gelesen, dass sein Umbau eine unbegrenzte Bilderzahl erlaubt, einmal steht da, es sind nur 40 Bilder.

Hier der LInk für die Canon Geräte.
http://www.helmut-stoepfgeshoff.de/sa21-sa30d.html
Es gibt noch mehrere Bauanleitungen dazu, z.t. leicht abweichend.

Noch ein paar grundsätzlich Infos.
Es gibt von Canon grundsätzlich zwei Serien. Die einen heiße Coolscan IV ED, V ED usw. Die haben hinten keine Öffnung um den Film endlos duchlaufen zu lassen. Sie kosten so um 400-600€. Ich habe gerade einen Coolscan IV ED gekauft und versuche ihn umzubauen. Der automatische Einzug dafür heißt bei Canon SA-21. Er zieht den Film automatisch ein. Das klappt prima. Nach max. 6 Bildern wirft er ihn wieder aus. Die Umbauanleitung soll diese Sperre entfernen. Da brauche ich aber wie gesagt noch eine Info, bevor ich mein Gerät zersäge. ;-)

Dann gibt es die bessere Serie. Coolscan 4000, 5000 usw. Der 400er reicht von der Aufnahmequalität eigentlich. Für ihn gibt es den autom. Filmeinzug SA-30 und noch ein Aufspulgerät. Das kann aber nur 40 Bilder. Hier ist jetzt noch rauszukriegen, ob der SA-30 so modifiziert werden kann, dass er unendlich Bilder zulässt. Diese Geräte haben auf der Rückseite eine Öffnung, da kommt der Film dann raus. Man muss sich dann noch eine Aufspuleinrichtung bauen. Im Prizip kann man ja von den meisten Lesegeräten bei dem Mormonen einfach den Schlitten mit dem Filmspuler abziehen, und dann auf seinen Scanner stellen.

Ich habe das Prinzip erfolgreich getestet mit noch einem anderen Gerät, dem Plustek 8200i. Ich häge mal Bilder an, wie ich das gemacht habe. Der schwarze Kasten is der Scanner, der Schlitten des Lesegerätes steht in diesem Falle drunter. Dazu noch ein Beispielscan mit nur 1800 dpi, er kann deutlich mehr, das dauert aber auch länger. Mit dieser Methode schaffe ich von 10-13 Uhr (länger kann ich nicht) ca. 120 Bilder. Das ist viel zu wenig für meinen Bedarf, ich habe noch 7 volle Filme da liegen.

Noch was weiter grundsätzliches, was unangenehm ist.
Die ganzen Scanner sind für 35mm Kleinbildfilm gemacht. Der KB-Film hat eine Größe von 34x26mm. Der 35mm Rollfilm der Archive hat aber 34x28mm. Wenn jetzt der Pfarrer bis an den untere Rand schreibt, ist das nicht mehr drauf. Es nutzt auch nichts den Negativhalter auszuschneiden, der Scankopf selbst muss verstellt werden.


Ich wäre sehr daran interessiert hier in einen fruchtbaren Austausch zu kommen. Ich wohne in Bochum. Wenn jemand in der Nähe wohnt können wir uns auch gerne mal treffen.

Soweit erstmal.

(uuups, meine Dateien sind zu groß, ich lade sie hoch und schreibe dann noch den Link rein.
Liebe Grüße ..... Rainer aus Bochum

Wohnort: Bochum

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7

Montag, 5. Dezember 2016, 21:16

Liebe Grüße ..... Rainer aus Bochum

8

Montag, 5. Dezember 2016, 21:38

Hallo Dirk!

Besten Dank für deine Antwort. Sie bestätigt mir zu Reflecta Scan Produkten und der Vuescan Software, was ich in Testberichten vielfach gelesen habe.
Zu den Reflecta Scannern bleibt für mich immer noch die Frage offen, ob man nur Negativ-Streifen (6 x 35mmStreifen) einlegen kann. Ich müsste ungelochte Microfilm-Rollen beliebiger Länge - 35mm, länger als 5m- durch so ein Gerät ziehen können. Nur wenn ich hier Gewissheit hätte, durch so ein Gerät mit entsprechender Software, V/scan, einen s/w Film als Kirchenbuchduplikat in bester Qualität lesen zu können macht die Anschaffung Sinn.
Für diesen Zweck finde ich aber momentan ausgewiesen nur einen Jumbl 22 Mp im Netz. Ich nehme an, dieser bedient eher den Zweck der Übetragung, als das notwendige Resultat der hochwertigen Auflösung zum Auslesen eines KB-Film?!
Scan Pro 300 scheint die Lösung und letztendlich werde ich die Filme wohl an einen Fachbetrieb für Digitalisierung dieser 35 mm Rollfilme abgeben müssen?

VG

Ännchen




Hallo Ännchen,

in den letzten fünf Jahren hat sich auf dem Gebiet im Consumerbereich nicht viel getan, da der Markt dafür zu klein ist. Die billigen Scanner (unter 150 €) taugen nicht viel. Vernünftig arbeiten kann man mit den Scannern von Reflecta, wobei hier auch gilt, umso teurer, umso besser. Dazu braucht man noch vernünftige Software wie Vuescan. Alles in allem muss man mindestens 500 € rechnen, um vernünftige Ergebnisse zu bekommen. Im Zweifel kann man es auch mit Flachbettscannern probieren. Allerdings ist bei den meisten das Ergebnis nicht sehr doll.

Viele Grüße

Dirk
Viele Grüsse

Ännchen
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9

Montag, 5. Dezember 2016, 21:54

Hi.

Wie ich schon schrieb, ohne Umbau kann der Reflecta nur max. 40 Bilder. Kein Endlosfilm. Deswegen versuche ich ja einen umzubauen.

Wenn du an die Filme kommst, ist es das einfachste sie zu einem Scanservice zu geben. Leider kann man aber die Mormonenfilme nicht mitnehmen, deswegen bastele ich an einer Lösung, die in der Forschungstelle klappt.

Hast du bei deinem Jumbl 22 Mp mal nachgelesen, ob der wirklich endlos einzieht? Meist steht irgendwo ganz versteckt, dass die Anzahl begrenzt ist. Und wie ich oben schon schrieb, meist fehlen die letzten 2mm am Scan.
Liebe Grüße ..... Rainer aus Bochum

10

Montag, 5. Dezember 2016, 22:48

Hallo Rainer!

Herzlichen Dank für deine Erklärung zum Plustech 8200 mit den fast selbsterklärenden jpg. Super,das hilft sehr weiter!!!

LG
Ännchen
Viele Grüsse

Ännchen
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11

Montag, 5. Dezember 2016, 23:02

jumbl 22 Mb

Hsllo Rainer,

das ist ja der scheinbare Clou. Der Jumbl soll eine Führungsschiene für für 35mm und Super 8 haben. Er hat KEINEN automatischen Einzug, die Filmrollen können per Hand eingeführt und rausgezogen werden. wie das in der Prayis ausschaut???
Wenn der jetzt noch anständige hochauflösende Scans machen könnte würde es sich lohnen für das günstige Gerät einen Transportwagen für Rollfilme zu "erfinden".
VG
Ännchen
Viele Grüsse

Ännchen
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12

Dienstag, 6. Dezember 2016, 11:02

Hsllo Rainer,

das ist ja der scheinbare Clou. Der Jumbl soll eine Führungsschiene für für 35mm und Super 8 haben. Er hat KEINEN automatischen Einzug, die Filmrollen können per Hand eingeführt und rausgezogen werden. wie das in der Prayis ausschaut???
Wenn der jetzt noch anständige hochauflösende Scans machen könnte würde es sich lohnen für das günstige Gerät einen Transportwagen für Rollfilme zu "erfinden".
VG
Ännchen

Hi.

Hab mal einen bei Amazon bestellt. Mal sehen, wie der sich so macht. Melde mich dann.

LG .... Rainer
Liebe Grüße ..... Rainer aus Bochum

Watf

Mitglied

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13

Dienstag, 6. Dezember 2016, 13:32

Hallo Rainer,

Der KB-Film hat eine Größe von 34x26mm. Der 35mm Rollfilm der Archive hat aber 34x28mm.

Hab mal einen bei Amazon bestellt. Mal sehen, wie der sich so macht.

Du hast da aber auch gelesen das die Abtastfläche auf max. 24X36 mm (Kleinbild) begrenzt sein soll ... und die Scans an allen Seiten um ca. 8% beschnitten sein sollen?

Aber du kannst das ja jetzt selbst testen :)

MfG Watf

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14

Dienstag, 6. Dezember 2016, 14:16

Hallo Watf.

Ja, ist ein bischen Risiko, aber ich schaue es mir mal an. Hab in anderen Umbauanleitungen gelesen, dass die die Scaneinheit in paar Millimeter höher gesetzt haben, dann klappte das.

LG ... Rainer
Liebe Grüße ..... Rainer aus Bochum

Watf

Mitglied

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15

Dienstag, 6. Dezember 2016, 16:30

Hallo Rainer,

Ich habe das Prinzip erfolgreich getestet mit noch einem anderen Gerät, dem Plustek 8200i. Ich häge mal Bilder an, wie ich das gemacht habe.

Sieht aber sehr gut aus! Bin ich mal gespannt was dir zum Jumbl einfällt ;-)

MfG Watf

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16

Mittwoch, 7. Dezember 2016, 21:46

Hi.

Jetzt ist mein schöner TExt weg. :-( Hatte vergessen ihn abzusenden, als ich wiederkam war die Session abgelaufen und nu alles neu....

Im Prinzip geht das mit dem Jumbl. Aber so wie er geliefert wird, lassen sich die Filme nicht erfassen. Sie kommen nicht ganz aufs Bild.

Ich hab den Jumbl dann auseinandergenommen. An der Linse kann man nur die Schärfe einstellen, nicht den Abstand. Also habe ich die ganze Plaine so ca. 4-5mm höher gesetzt. Das hat auch geklappt. Allerdings stimmt dann natürlich die Schärfe nicht mehr. Jetzt werde ich das mal alles wieder zusammenbauen, und dann mal schauen.

Hab so on the fly zwei Bilder gemacht.

Bild 1 ist der Originalzustand. Man sieht deutlich, dass nur ein Teil der Aufnahme drauf ist. Ich hab mir extra einen Film ausgesucht, der voll ausgefüllt ist.
www.minnerop.de/download/jumbl1.jpg

Bild 2 ist schon die Version mit größerem Abstand. DA sieht man, allerdings noch unscharf, dass nun deutlich mehr auf der Aufnahme ist.
www.minnerop.de/download/jumbl2.jpg

Die Schärfe hab ich dann auch hinbekommen, nur noch kein Foto gemacht. Im Moment warte ich auf die Aushärtung eines Klebers. Hab zwei dünne Plastikleisten aufeinandergeklebt um den Abstand hinzubekommen. Wenn alles hart ist schraube ich es wieder zusammen, und dann klappt es hoffentlich. Bitte Daumen drücken.

Ach so. Der Ausschnitt von der Aufnahme der Negative muss auch etwas ausgefeilt werden, da der auch zu klein ist. Das ist aber eine Kleinigkeit. Ist ganz weiches Plastik, und es müssen nur 2mm weg ca.
Liebe Grüße ..... Rainer aus Bochum

Wohnort: Bochum

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17

Mittwoch, 7. Dezember 2016, 22:49

Hi.

So, der Jumbl ist provisorisch zusammengebaut, der Kleber meiner Unterlegplatten muss noch aushärten.

Im Prinzip klappt aber alles. Nur die Abdeckung geht nicht drauf, da die Platine höhergesetzt ist. Kann aber später alles wieder in den Originalzustand zurückgebraucht werden, es ist nicht zerstört. Siehe Bild.
www.minnerop.de/download/jumbl3.jpg

Hier der erste Scan. Eingestellt ist Format DIA, da die Filme ja Positive sind, und Größe ist 135. Auflösung ist 14MP
www.minnerop.de/download/jumbl_scan.jpg
Liebe Grüße ..... Rainer aus Bochum

Wohnort: Bochum

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18

Donnerstag, 8. Dezember 2016, 13:13

Hi.

Fazit Jumbl 22MP

So, jetzt war ich heute Morgen in der Forschungsstelle und habe einen Film komplett abgescant mit dem Jumbl 22MP. Auf 14 MP eingestellt und auf DIA. Hinterher in Grausstufen umgewandelt, da es etwas blaustichig ist. Das kann man zwar alles einstellen, aber nur, wenn man einen großen Monitor zum einstellen hat.

Für die etwas 750 Bilder habe ich zwei Stunden gebraucht. Inkl. Auf- und Abbau. Das ist von der Zeit her absolut rekordverdächtig. Ein klein wenig lassen sich meine Ergebnisse auch noch verbessern. Die Schärfe stimmt noch nicht 100%, und die Sache mit den Farbeinstellungen muss ich noch genauer studieren. Was auch gut geht, ich habe ein paar Fotos invertiert aufgenommen, da lassen sich schwierige Stellen dann besser lesen.

Die Qualität der Scans ist so gerade ausreichend. Man kann dies Teil für etwas über 100€ ja nicht mit einem guten Scanner vergleichen. Mein Plustek 8200i macht selbst auf 1800dpi bessere Scans, aber kostet ein mehrfaches, und ist nur 1/10 so schnell.

Wer also einen einfach umzubauenden Scanner für Rollfilm 35mm (Mormonenfilme und Archivfilme) sucht, und keine sehr hohen Ansprüche an die Qualität stellt, der ist hier gut und preiswert bedient. Ich hänge mal ein Bild dran, was wirklich schwierig zu lesen ist, auch auf dem Bildschirm in der Forschungsstelle. Hier kommt das Gerät an seine Grenzen, aber es geht noch so gerade. Noch einen kleinen Tick schärfer eingestellt, hatte ich ja oben beschrieben, und es reicht so eben.
www.minnerop.de/download/grau.jpg

Dann hänge ich noch ein Bild an, dass ich als Negativ aufgenommen habe, es ist also invertiert dargestellt. Ist manchmal ganz gut bei schwierigen Seiten. Leider hab ich das nicht von der oben beschriebenen Seite gemacht.
www.minnerop.de/download/invert.jpg
Liebe Grüße ..... Rainer aus Bochum

Watf

Mitglied

Wohnort: Baden-Württemberg

Vereine: CompGen e.V

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19

Donnerstag, 8. Dezember 2016, 13:37

Hallo Rainer,

Danke für deine ausführliche Schilderung zu diesem kleinen Scanner! Also für mich, der ich bisher noch nichts mit Filmrollen zu tun hatte, sieht das alles super aus! Gibt es zu deinem ganzen Umbau mal eine genaue Anleitung was wo zu tun ist ... welche "Zutaten" benötigt werden?

Persönlich finde ich es toll was du hier in wirklich kurzer Zeit umgesetzt hast! Und das es dann am Ende so gut funktioniert das du zufrieden bist freut mich :)

MfG Watf