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makanee

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  • »makanee« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Schwobaländle

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1

Mittwoch, 11. Januar 2012, 20:35

Vom Softwareangebot erschlagen - Profis sind gefragt !

Hallo zusammen !

Ich forsche nun seit über 15 Jahren nach meinen Ahnen.
Im Laufe der Jahre hat mein Vater etliche "paar € -Programme" für den PC angeschafft, die aber alle nicht das Wahre sind.
Bei dem "Ahnenforscher 2.0/3.0/4.0/5.0" ist er jetzt stehen geblieben - immer mit dem flauen Gefühl, dass das wieder nichts wird.

Nachdem ich vor ein paar Jahren ausgezogen bin, habe ich mir (nach etlichen Fehlschlägen, die Gedcom-Datei zu importieren) das Download von "Ahnenblatt 2.62" auf den Rechner gezogen.
Damit arbeite ich noch heute (7 Jahre später).
Allerdings bin ich im Moment auch etwas ratlos.

Ich arbeite eigentlich gerne mit "Ahnenblatt". Allerdings gibt es erneut Schwierigkeiten zwischen "Ahnenblatt" und "Ahnenforscher" mit dem Import/Export.
Zudem bin ich mir nicht sicher, ob "Ahnenblatt" tatsächlich "beliebig viele Personen" in die Datei aufnehmen kann.
Momentan befinden sich gut 700 Personen in meiner "Ahnenblatt"-Datei. Es wäre wirklich ärgerlich, wenn "unterwegs" einiges davon verloren gehen würde.

Da der Markt soooooo viele Programme anbietet - günstige und teuere, gute und schlechte, in bunt und in schwarz/weiß - brauche ich jetzt Eure Hilfe.
Ich kenne mich nicht mehr aus. ;(

Mich würde nun letztendlich interessieren :
1)
Welches Programm, von den beiden o.g., ist das Bessere ?
2)
Taugt das bessere Programm für die langjährige Ahnenforschung (einschl. der Updates)?
-> Ich habe nicht vor, nach ein paar Jahren schon wieder das Programm zu wechseln.
3)
Welches Programm ist besser als die beiden o.g. bzw. welches Programm ist das Beste auf dem Markt ?
4)
Welches Programm nutzen "die Profis" (Berufsgenealogen) unter Euch ?

-> Ich möchte mich via Gedcom-Dateien austauschen können (auch mit "fremden" Programmen).
-> Ich möchte beliebig viele Personen eintragen können.
-> Ich möchte ALLE Daten eingeben können (auch Scheidungen, Zusatzinformationen, Todesursachen etc.).
-> Ich möchte mehrere Bilder einsetzen können und Notizen dazu eingeben bzw. auf die entsprechenden Dateien verweisen.

-> Meinem Vater wäre es wichtig, dass das Ganze schön dargestellt wird (ein richtiges Bäumchen). ;)

Ich würde mich freuen, wenn Ihr einen kurzen Beitrag dazu schreiben könntet. Allerdings hätte ich gerne Begründungen dazu.
Gruß
Makanee
------------------------
Familiennamen: Burghardt, Jouvenal, Grieshaber, Scheufele, Freitag, Mackeldey, Fischer, Asmus
Gebiete: D (Ba-Wü, Sachsen, Sachsen-Anhalt), F, I, CH, USA, PL

Garde22

Mitglied

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2

Mittwoch, 11. Januar 2012, 21:49

Hallo

Also ich habe meinen SB auf den Seiten von "ancestry.de" und "ancestry.com" eingestellt. Die Vorteile liegen klar auf der
Hand : kostenlos, der SB ist im Netz gesichert, weltweiter zugriff von jeden PC, viele Zusatzinfos kann man den Personen
hinzufügen, viele Bilder jeder Person hinzufügen und, und ,und. Hinzu kommt der Abgleich mit anderen SB weltweit, das
hat mir schon sehr viele Verbindungen eingebracht.
Für die Sache mit den "Bäumchen" benutze ich "myheritage"

Gruß Ingolf
Es sind die Wurzeln, das Blut das in den Adern fließt, welche bestimmen was man ist, was man sein wird und wo man hingehört.

Wohnort: Berlin

Vereine: keine

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3

Mittwoch, 11. Januar 2012, 21:54

Hallo Makanee,

das beste Programm gibt es sicher nicht, denn jeder Ahnenforscher stellt andere Ansprüche und hat andere Vorstellungen.

Ich persönlich kann dir AGES 1.53 sehr empfehlen, mit dem arbeite ich zusammen mit einem anderen Familienmitglied seit Jahren und wir sind sehr zufrieden damit. Die Software kostet etwa 35,- € und es passen 50 000 Personen rein und alle deine Wünsche und auch die deines Vaters werden damit erfüllt. Jedenfalls alles, wovon du schreibst, kann dieses Programm. Du kannst dir eine kostenlose Testversion für 50 Personen runterladen und damit erstmal alles ausprobieren. Findest du alles bei Google.

VG Gabi
FN Grzegorzewski (die Adligen aus Polen)
FN Gregorovius (Ost-und Westpreußen)
FN Kreutz ( Berlin und ? )
FN Dannehl (Magdeburg und Umgebung, Berlin)
FN Ludwig (Pommern,Osternothafen)
FN Werth (Rheinland,Aachener Umgebung,Berlin)

_daniel_

Mitglied

Wohnort: Magdeburg

Vereine: AGGM; AMF; German Genealogy Group New York; Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge; CompGen

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4

Mittwoch, 11. Januar 2012, 21:59

Hallo Ingolf,
negativ an Deiner Variante ist aber:
  • Was machst Du, wenn der Server ausfällt und die Daten hops gehen?
  • Weißt Du, ob Ancestry Deine Daten auch "schützt"? Ich suche nicht über Jahre irgendwelche Personen (auch unter großem Aufwand, den nicht jeder "Forscher" betreibt), die ich vielleicht in einem genealogischen Aufsatz veröffentlichen möchte und schon "verramscht" Ancestry meine Daten und alles war umsonst. Oder was ist mit den Lebensdaten Lebender? Weißt Du, ob Ancestry die Daten nicht doch speichert und vielleicht in 30 Jahren einfach veröffentlicht? Wer weiß dann noch, dass Du da "irgendwann mal" Deine Daten eingetragen hattest?
  • ...


Grüße,Daniel
"Stammgast" im Kirchenarchiv sowie Stadtarchiv Magdeburg und im LHASA (Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt)

Mitglied: AGGM; AMF; GGG (NY); Volksbund; Compgen

Meine Namensliste, interessante Geschichten rund um die Familie, sowie Biographien besonderer Vorfahren kann man meiner Homepageentnehmen.

5

Mittwoch, 11. Januar 2012, 23:31

verschiedene Programme nutzen

Hallo makanee,
Ich forsche nun seit über 15 Jahren nach meinen Ahnen.
Im Laufe der Jahre hat mein Vater etliche "paar € -Programme" für den PC angeschafft, die aber alle nicht das Wahre sind.
Bei dem "Ahnenforscher 2.0/3.0/4.0/5.0" ist er jetzt stehen geblieben - immer mit dem flauen Gefühl, dass das wieder nichts wird.
Man sollte grundsätzlich verschiedene Genealogie-Programme parallel betreiben.
Denn jedes kann u.U. verschiedene Funktionen besser. Ahnenblatt: einfach zu bedienen, schneller Stammbaum-"Druck", Ages!: guter Gedcom-Import, (zu?) viele Funktiionen
Nachdem ich vor ein paar Jahren ausgezogen bin, habe ich mir (nach etlichen Fehlschlägen, die Gedcom-Datei zu importieren) das Download von "Ahnenblatt 2.62" auf den Rechner gezogen.
Damit arbeite ich noch heute (7 Jahre später).
Allerdings bin ich im Moment auch etwas ratlos.
Die alte Gedcom-Datei solltest Du auf jeden Fall aufheben und mit anderen Genealogieprogrammen (Link siehe ganz unten in meiner Signatur) testen.
Mit Ages! kann man mit der Testversion auch Gedcom-Importe machen. Einschränkung der Testversion ist nur, das Du keine Profile hinzufügen kannst.
Gedcom ist unbegrenzt möglich, nur Du kannst nur 50 Profile neuanlegen.
Ich arbeite eigentlich gerne mit "Ahnenblatt". Allerdings gibt es erneut Schwierigkeiten zwischen "Ahnenblatt" und "Ahnenforscher" mit dem Import/Export.
Zudem bin ich mir nicht sicher, ob "Ahnenblatt" tatsächlich "beliebig viele Personen" in die Datei aufnehmen kann.
Momentan befinden sich gut 700 Personen in meiner "Ahnenblatt"-Datei. Es wäre wirklich ärgerlich, wenn "unterwegs" einiges davon verloren gehen würde.
Man sollte schon (bei allen Programmen) immer die aktuellste Version nutzen. - besonders wenn die Aktualisierungen eh kostenlos sind. Da Ahnenblatt von Dirk Böttcher regelmäßig aktualisiert wird, so solltest auf die aktuelle Version 2.70 upgraden und dann erst sehen was ein Programm macht.

Da der Markt soooooo viele Programme anbietet - günstige und teuere, gute und schlechte, in bunt und in schwarz/weiß - brauche ich jetzt Eure Hilfe.
Ich kenne mich nicht mehr aus. ;(
Du musst möglichst viele testen, um zu sehen, was Du aus Deiner Gedcom-Datei alles heraus bekommst.

Mich würde nun letztendlich interessieren :
1)
Welches Programm, von den beiden o.g., ist das Bessere ?
2)
Taugt das bessere Programm für die langjährige Ahnenforschung (einschl. der Updates)?
-> Ich habe nicht vor, nach ein paar Jahren schon wieder das Programm zu wechseln.
3)
Welches Programm ist besser als die beiden o.g. bzw. welches Programm ist das Beste auf dem Markt ?
4)
Welches Programm nutzen "die Profis" (Berufsgenealogen) unter Euch ?
1) Ich kenne nur Ahnenblatt
2) Du solltest und kannst auch mehrere Programme parallel betreiben. Was ist denn wenn ein Programmierer aufhört. /aus welchen Gründen auch immer)
3.1) besser oder schlechter ist subjektiv. Selbst testen und entscheiden. Link unten auf den Seiten von CompGen soll Dir helfen zu manchen Programmen zu finden.
3.2) Onlineplattformen wie myheritage.de, geni.com würde ich nie empfehlen, denn die Daten liegen im Ausland und bleiben dort für immer. (Data Policy)

4) TNG (The Next Generation of Genealogy Sitebuilding)
-> Ich möchte mich via Gedcom-Dateien austauschen können (auch mit "fremden" Programmen).
-> Ich möchte beliebig viele Personen eintragen können.
-> Ich möchte ALLE Daten eingeben können (auch Scheidungen, Zusatzinformationen, Todesursachen etc.).
-> Ich möchte mehrere Bilder einsetzen können und Notizen dazu eingeben bzw. auf die entsprechenden Dateien verweisen.
-> Gedcom-Austausch ist Standard. Ages! kann gut Daten importieren und exportieren
-> eigentlich überall möglich, wenn es keine beschränkte Version ist. (myheritage,
-> kommt auf Einzeltests an. Sind aber Standard-Gedcom-tags
-> Bilder werden in der Gedcom-Datei nur verlinkt, also nie zusammen abgespeichert. unterschiedliche Erfolge...
-> Meinem Vater wäre es wichtig, dass das Ganze schön dargestellt wird (ein richtiges Bäumchen). ;)
Bei Ahnenblatt am einfachsten möglich.
Ich würde mich freuen, wenn Ihr einen kurzen Beitrag dazu schreiben könntet. Allerdings hätte ich gerne Begründungen dazu.
Da TNG als Eingabeprogramm benutze, so kann ich das Programm nur für die empfehen, die zumindest mit der Homepageerstellung und/oder WAMP/LAMP/XAMP-Erfahrung (bei lokaler Installation (Computer)) haben.
Software für Ahnenforscher: wiki-de.genealogy.net -> Computergenealogie -> Genealogie-Programme oder gleich TNG v10!

makanee

Mitglied

  • »makanee« ist der Autor dieses Themas

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6

Donnerstag, 12. Januar 2012, 12:03

Hallo zusammen !

Vielen Dank für Eure detailierten Beiträge. Diese haben mich schon ein bisschen weitergebracht.

Ich werde mich nochmals mit meinem Vater kurzschließen und beraten, welche Programme wir probehalber neu anlaufen lassen möchten.

Ich habe in einer Umfrage hier gelesen, dass sehr wenige Personen das Programm "Der Ahnenforscher" mit seinen verschiedenen Versionen nutzen.
Warum ?
Ist das Programm zu unbekannt ?
Gibt es zu viele Probleme damit ?
Sollte mein Vater das Programm weiter nutzen und das nächste Update kaufen ?
Gruß
Makanee
------------------------
Familiennamen: Burghardt, Jouvenal, Grieshaber, Scheufele, Freitag, Mackeldey, Fischer, Asmus
Gebiete: D (Ba-Wü, Sachsen, Sachsen-Anhalt), F, I, CH, USA, PL

pedi2005

Moderatorin

Wohnort: Niedersachsen

Vereine: SGGEE, AGOFF

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7

Donnerstag, 12. Januar 2012, 12:09

Hallo Makanee,

ich nutze seit ca. 7 Jahren Ahnenblatt, lade mir auch immer die aktuellste Fassung herunter. Bisher habe ich ca. 5000 Personen (nein, nicht alles Verwandtschaft sondern auch mögliche Verwandtschaft ;)) eingegeben, bei sehr vielen davon habe ich Dokumente und Bilder hinzugefügt - bisher läuft alles reibungslos. Der Gedcom Im- und Export als Austausch mit anderen Forschern klappte auch.
Die einfache Eingabe, die Möglichkeiten des Ausdruckens, das Forum zur Hilfe, die Aktualisierungen und auch dass es kostenlos ist, haben mich davon überzeugt.

Als zweites Programm nutze ich, ab und zu, Legacy, da ich einen Teil meiner Daten zur Datenbank eines kanadischen Vereins hochgeladen habe und dieser Legacy nutzt. Bei Legacy gibt es auch viele Möglichkeiten Berichte auszudrucken.

Der Austausch zwischen diesen beiden Programmen klappt immer völlig problemlos.

Du wirst sehen, dass viele Mitglieder 2 oder sogar mehr Programme nutzen, bei jedem finden sie etwas, was ihnen besser gefällt. Und das ist natürlich bei jedem etwas anderes.

Auf keinen Fall würde ich meine Daten nur online speichern - denn ich möchte Herr über meine Daten bleiben (na ja klappte leider auch nicht immer).

Viel Erfolg bei der Entscheidung, hoffentlich helfen Dir unsere Tipps Dir ein bisschen.
Viele Grüße von
Petra


www.serwaty.de

rotraud

Moderatorin

Wohnort: Münsterland

Vereine: WGGF

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8

Donnerstag, 12. Januar 2012, 14:55

Normalerweise benutze ich Ahnenblatt und bin auch sehr zufrieden damit. Nun hatte ich vor Weihnachten einem befreundeten Forscher eine große Gedcom-Datei verschickt, und er hat mir gestern gesagt, dass alle Umlaute verstümmelt bei ihm ankamen. Ich glauber, er benutzt "Ahnenforscher", eine Kollegin, der ich die gleiche Datei geschickt habe, hat offensichtlich keine Probleme und auch meine regelmäßigen Updates zu Gedbas klappen problemlos.
Macht es Sinn, wenn ich die Daten auch "Legacy", das ich auch habe, übertrage und von da aus in eine Gedcom umwandle? Bei Legacy sind meine Gedcoms sauber angekommen. Da es sich um über 22000 Personen handelt, möchte ich dem alten Herrn nicht zumuten, das alles von Hand zu ändern... :S

pedi2005

Moderatorin

Wohnort: Niedersachsen

Vereine: SGGEE, AGOFF

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9

Donnerstag, 12. Januar 2012, 17:59

Hallo Rotraud,

ich speicher meine Ahnenblatt-Datei immer 1 x als Ahnendatei (wie von Ahnenblatt vorgegeben) und 1 x als Gedcom, um sie dann z.B. in Legacy importieren zu können.

Das hat immer problemlos geklappt, es kam zwar eine Meldung über ein Fehlerprotokoll, dieses bezog sich jedoch auf unbekannte Begriffe und nicht auf etwas Wesentliches.
Die Umlaute werden immer korrekt angezeigt.
Viele Grüße von
Petra


www.serwaty.de

10

Donnerstag, 12. Januar 2012, 19:01

Die Gedcom-Funktion (Import/Export) ist das Wichtigste eines Genealogieprogrammes.

Hallo Rotraud,
Normalerweise benutze ich Ahnenblatt und bin auch sehr zufrieden damit. Nun hatte ich vor Weihnachten einem befreundeten Forscher eine große Gedcom-Datei verschickt, und er hat mir gestern gesagt, dass alle Umlaute verstümmelt bei ihm ankamen. Ich glauber, er benutzt "Ahnenforscher", eine Kollegin, der ich die gleiche Datei geschickt habe, hat offensichtlich keine Probleme und auch meine regelmäßigen Updates zu Gedbas klappen problemlos.
Macht es Sinn, wenn ich die Daten auch "Legacy", das ich auch habe, übertrage und von da aus in eine Gedcom umwandle? Bei Legacy sind meine Gedcoms sauber angekommen. Da es sich um über 22000 Personen handelt, möchte ich dem alten Herrn nicht zumuten, das alles von Hand zu ändern... :S
Ohne genau Ahnenforscher zu kennen, aber bei Umlauten und Gedcom, da ist meist die Umwandlung bzw. Unterstützung von UTF-8 Schuld.
Du könntest versuchen Dir die Gedcom-Datei mit einem Texteditor (PsPad, Notepad++,...) anzuschauen, was im Kopf der Gedcom-Datei drin steht.
Steht dort
CHAR UTF-8 oder CHAR ANSI oder was anderes?
hier mal ein Beispiel eines Kopfes (Head) einer Gedcom-Datei:

Quellcode

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
0 HEAD
1 SOUR The Next Generation of Genealogy Sitebuilding
2 VERS IX
2 NAME The Next Generation of Genealogy Sitebuilding (R)
2 CORP Next Generation Software, LLC
3 ADDR Sandy, UT
1 FILE 00001.ged
1 GEDC
2 VERS 5.5
2 FORM LINEAGE-LINKED
1 CHAR UTF-8


Dort liest das importierende Programm die Einstellungen.
Die Gedcom-Funktion (Import/Export) ist das wichtigste eines Genealogieprogrammes.

Man muss aber wissen, was das Programm des Empfängers der Gedcom-Datei lesen und verarbeiten kann!
ANSI oder UTF8 .
Das auch Umlaute zu ihrer Ahnenforschung gehören, das sollte jeder schon bemerkt haben. So denn wandeln trotzdem manche Genealogieprogramme weiterhin alles in ANSI umwandeln, wo dann auch alle falsch codiert (verstümmelt) wird. Gleiches gilt bei Programme die nach der aktuellen Entwicklung nicht mehr aktualisiert werden.
Bei Ahnenblatt 3.0 und Ages! (nächste Version, 2?) wird UTF-8 zum Standard.
Man sollte genau untersuchen, welches Programm der Verursacher ist und ggf. den Programm-Autor oder ein -Forum nach Fehlerquellen und deren behebung befragen.

Man kann Gedcom-Dateien von ANSI in UTF-8 (z.B. mit Notepad++ oder mit dem Windows-eigenen Texteditor) umwandeln. Danach muss man aber manuell auch die "1 CHAR"-Information anpassen!
Man arbeitet bei diesen Umwandlungen immer nur mit Kopien und sichert die Originale vorher!

Dieses kleine Gedcom-Schaufenster zeigt die wichtigste Funktion eines Genealogie-Programmes - die Gedcom-Funktion.
Denn man sollte nie nur ein Programm nutzen - Zum Austausch braucht man eben eine Gedcom-Datei.

Weitere Infos zu Gedcom: http://wiki-de.genealogy.net/GEDCOM
oder ihre Gedcom-Tags : http://wiki-de.genealogy.net/GEDCOM-Tags
Software für Ahnenforscher: wiki-de.genealogy.net -> Computergenealogie -> Genealogie-Programme oder gleich TNG v10!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ojay« (12. Januar 2012, 19:03)


Garde22

Mitglied

Wohnort: Bad Berleburg

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11

Donnerstag, 12. Januar 2012, 21:17

Hallo Daniel

Deine Bedenken sind natürlich nicht von der Hand zu weisen, natürlich sichere ich meinen SB per GEDCOM in regelm.
Abständen auf verschiedene Speichermedien.
Als ich meinen SB "öffentlich" machte, war mir schon klar das die Daten die mir Zeit und Geld gekostet haben von Anderen
übernommen werden. Die Kontakte die ich über "ancestry" gefunden habe, haben mir allerdings auch Infos (belegt) zur
Verfügung gestellt, die mir viel, viel Geld gekostet hätten. Obwohl ich wirklich kein Mormone bin gefällt mir die Idee, bei
der Verknüpfung der Familien weltweit beizutragen. Ich hatte schon oft, das ich z.B. den Ehemann mit Eltern hatte, der
andere SB die Ehefrau mit Eltern und wieder ein anderer SB einen Sohn hatte, mit einer Bestätigung konnten 3 SB
verknüpft werden (Richtigkeit mal dahin gestellt). Schöner Nebenefekt ist auch die weltweiten Kontakte und Freundschaften
die man schließt und ausbaut bis hin zu gegenseitigen Besuchen.
Zum letzten Punkt, machen wir uns doch nichts vor ! wer das Internet betritt läßt die Hosen runter :!: Wer heutzutage
an meine Daten auf dem PC oder auf dem Server kommen will, der kommt auch daran ! Ich weiß wovon ich rede. Ich sage
nur "Staatstrojaner" und das ist nur einer ! Sicherheit hast Du nur wenn Du die Kabel aus der Dose ziehst. Ich kann allerdings damit leben weil ich ganz einfach nichts zu verbergen habe. :rolleyes:

Mit freundlichen Gruß Ingolf

PS keine Ahnung wo die komischen Absätze herkommen ;(
Es sind die Wurzeln, das Blut das in den Adern fließt, welche bestimmen was man ist, was man sein wird und wo man hingehört.

Herbert

Mitglied

Wohnort: Bochum, geboren in Deutsch-Gabel, Nordböhmen

Vereine: Compgen, GFW, VSFF, Familia Austria

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12

Donnerstag, 12. Januar 2012, 21:39

2) Du solltest und kannst auch mehrere Programme parallel betreiben.
Keinesfalls!

Grundsätzlich nur ein einziges Programm für die Eingabe und Fortschreibung der Daten verwenden. Mal die Daten in ages! eingeben, morgen in PAF und übermorgen in XY und überübermorgen weißt Du nicht mehr, in welchem Programm die aktuellen Daten stecken.

Einverstanden bin ich, wenn Du meinst, diese "mehreren" Programme fallweise für Sonderaufgaben hinzuzuziehen.

Ich behaupte, bei einem Import einer GEDCOM-Datei in ein anderes Programm treten immer Veränderungen auf. Nur wo? Beispiele:
- Programm A hat je ein Feld für die standesamtliche und kirchliche Hochzeit, Programm B hat nur ein Feld.
- Programm A hat eine sehr detaillierte Quellenverwaltung, Programm B begnügt sich mit einer Zeile.
- die Programme A und B gehen mit "unscharfen Daten" wie geboren um 1750 unterschiedlich um. Bei einem Ex- / Import sind nahezu alle meine "unscharfen Daten" im aufnehmendem Programm feste Daten geworden.

Schlussfolgerung: einen Programmwechsel nur vornehmen, wenn es unbedingt sein muss.

Gruß
Herbert

13

Freitag, 13. Januar 2012, 00:45

verschiedene Genealogieprogramme vergleichen

Hallo Herbert,
Zitat von »ojay«
2) Du solltest und kannst auch mehrere Programme parallel betreiben.
Natürlich meine ich, das man immer fortwährend die Gedcom-Datenqualität sich anschauen muss.
Einverstanden bin ich, wenn Du meinst, diese "mehreren" Programme fallweise für Sonderaufgaben hinzuzuziehen.
Den Gedcom-Export des Eingabeprogramm kann man unterschiedlich weiter verwenden. Sei es bei Ahnenblatt, Ages! oder andere Programme zeichnen mal schnell oder komplett die schönsten Stammbäume.
Schlussfolgerung: einen Programmwechsel nur vornehmen, wenn es unbedingt sein muss.
Das Eingabeprogramm sollte man, auf den Gedcom-Export hin, regelmäßig überprüfen
Gibt man die Daten richtig ein?, Werden die Daten richtig dem Gedcom-Tag zugeordnet?

Im optimalen Fall sollte man keine Probleme beim Gedcom-Austausch haben. Dies muss man frühzeitig erkennen.
Software für Ahnenforscher: wiki-de.genealogy.net -> Computergenealogie -> Genealogie-Programme oder gleich TNG v10!

Rossi

Administrator

Wohnort: Bad Dürkheim

Vereine: VFWKWB, VFFOW

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14

Freitag, 13. Januar 2012, 00:55

Hallo Ingolf,
negativ an Deiner Variante ist aber:
  • Was machst Du, wenn der Server ausfällt und die Daten hops gehen?
  • Weißt Du, ob Ancestry Deine Daten auch "schützt"? Ich suche nicht über Jahre irgendwelche Personen (auch unter großem Aufwand, den nicht jeder "Forscher" betreibt), die ich vielleicht in einem genealogischen Aufsatz veröffentlichen möchte und schon "verramscht" Ancestry meine Daten und alles war umsonst. Oder was ist mit den Lebensdaten Lebender? Weißt Du, ob Ancestry die Daten nicht doch speichert und vielleicht in 30 Jahren einfach veröffentlicht? Wer weiß dann noch, dass Du da "irgendwann mal" Deine Daten eingetragen hattest?
  • ...


Grüße,Daniel


Du hast noch zwei Dinge vergessen:
  • Du zahlst zwar nichts für das Einstellen deiner Daten (klar, ancestry ist auch nicht blöd), aber jeder andere, der deine Daten einsehen will, zahlt, und zwar für immer und ewig, selbst wenn du da schon lange nicht mehr angemeldet bist.
  • Bei myheritage kannst du mit der kostenlosen Basismitgliedschaft maximal 250 Personen in deinen Stammbaum eingeben. Willst du mehr, zahlst du, und für die Kosten kannst du dir jedes Jahr ein neues Ahnenforschungsprogramm kaufen.


Btw, musst du gar nicht so weit gehen, dass bei ancestry oder myheritage der Server ausfällt, es reicht, wenn die beschließen die Geschäftsbedingungen zu ändern, weil sie der Meinung sind, genügend Daten zusammen zu haben und anfangen, saftige Einstellgebühren zu verlangen.


Gruß,
Rossi

Rossi

Administrator

Wohnort: Bad Dürkheim

Vereine: VFWKWB, VFFOW

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15

Freitag, 13. Januar 2012, 01:07

Ich habe in einer Umfrage hier gelesen, dass sehr wenige Personen das Programm "Der Ahnenforscher" mit seinen verschiedenen Versionen nutzen.
Warum ?
Ist das Programm zu unbekannt ?
Gibt es zu viele Probleme damit ?
Sollte mein Vater das Programm weiter nutzen und das nächste Update kaufen ?


Ich nutze Linux, da gibt's Gramps.
Würde mich wundern, wenn 'der Ahnenforscher' dort läuft, hab's da aber nie ausprobiert, warum auch?

Aber:
Wenn dein Vater damit zufrieden ist, warum wechseln?
Was den Update angeht, schau' einfach mal in der Beschreibung, was das Update dir bringt.

Es ist müßig zu spekulieren, warum von den Usern hier sehr wenige den Ahnenforscher nutzen.
Wenn ich das richtig auf dem Schirm habe, ist Ahnenblatt das meist genutzte Programm.
Beide Programme sind recht gut, aber viele werden Ahnenblatt deswegen nutzen, weil es kostenlos ist.

Viele Grüße,
Rossi

rotraud

Moderatorin

Wohnort: Münsterland

Vereine: WGGF

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16

Freitag, 13. Januar 2012, 09:31

"
Man kann Gedcom-Dateien von ANSI in UTF-8 (z.B. mit Notepad++ oder mit dem Windows-eigenen Texteditor) umwandeln. Danach muss man aber manuell auch die "1 CHAR"-Information anpassen!"

Ich habe mir gestern meine Gedcom - auch die, die ich verschickt hatte - im Editor angeschaut. Da sieht alles völlig normal aus, und wie gesagt, ist die Darstellung bei Gedbas normal und auch bei der anderen Empfängerin.
Nur habe ich nirgends erkennen können, ob meine Gedcom-Datei nun in ANSI oder UTF-8 ist und weiß auch nicht, wie ich die notfalls umwandeln kann. Vorsichtshalber habe ich nun die neueste Ahnenblatt-Version 2.7, bin aber immer noch ratlos.

Lemke

Mitglied

Wohnort: Springe, Niedersachsen

Vereine: Arbeitskreis Familienforschung Osnabrück e.V.; CompGen;

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17

Freitag, 13. Januar 2012, 12:29

Moin
Ich nutze seit Jahren Ahnenblatt und hatte noch nie Schwierigkeiten damit. Auch der Im- und Export klappt. Ich habe mittlerweile über 13000 Personen gespeichert und hatte noch keine Verluste.
Was die Wartung und Pfelge des Programms (und ich fürchte auch anderer Programme) angeht - so lange die Hersteller mitspielen läuft das auch - aber auch das Internet ist keine Garantie für die Ewigkeit. Ich fürchte mich natürlich auch vor dem Moment, wo Ahnenblatt nicht mehr gewartet wird (aber das tue ich bei jedem Programm, das ich gern nutze) - wenngleich es danach nicht aussieht. Da sind ja auch viele im Forum aktiv.
Fazit - hab auch anderes ausprobiert, bin aber mit Ahnenblatt rundrum zufrieden.
Grüße
Harald

Herbert

Mitglied

Wohnort: Bochum, geboren in Deutsch-Gabel, Nordböhmen

Vereine: Compgen, GFW, VSFF, Familia Austria

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18

Freitag, 13. Januar 2012, 12:45

Im optimalen Fall sollte man keine Probleme beim Gedcom-Austausch haben. Dies muss man frühzeitig erkennen.
Hallo ojay,

das wichtigste Wort in Deinem oben zitierten Satz ist "sollte".

Erstelle mal in Deinem Lieblingsprogramm eine kleine Datei, wobei Du viel der so im täglichen Genealogenleben vorkommenden Fälle aufnimmst. Also Umlaute, gestorben vor 1730, lebte zwischen 1904 und 1910, die erste Heirat auf dem Standesamt und in der Kirche, geschiden, daher die zweite Heirat nur auf dem Standesamt. Zu jedem Ereignis Notizen, davon einige vertraulich, detaillierte Quellenangaben, vielleicht auch noch ein benutzerdefiniertes Feld uam.

Davon mache eine GEDCOM-Datei, importiere sie in ein anderes Programm, dann wieder Ex- / Import in ein drittes usw. Zum Schluss wieder in Dein Lieblingsprogramm.

Die Ausgangsdatei und die zuletzt importierte Datei sollten deckungsgleich sein.

Sei aber nicht zu sehr vom Ergebnis überrascht. Nicht umsonst sitzen derzeit viele Programmierer von Genealogieprogrammen zusammen, um den Datenaustausch zu verbessern.

Meine Datei umfasst an die 15.000 Personen. Sei versichert, die Prüfung, ob nach einem Ex- / Import noch alles korrekt wiedergegeben wird, ist nicht ohne.

Gruß
Herbert

19

Samstag, 25. Februar 2012, 16:51

Weißt Du, ob Ancestry Deine Daten auch "schützt"? Ich suche nicht über Jahre irgendwelche Personen (auch unter großem Aufwand, den nicht jeder "Forscher" betreibt), die ich vielleicht in einem genealogischen Aufsatz veröffentlichen möchte und schon "verramscht" Ancestry meine Daten und alles


Bei Ancestry weiß ich es nicht. Bei myheritage kann ich leider nur sagen, dass als diese kürzlich die Seite 'schöner' gemacht haben im Hintergrund alte PM's und Daten die geändert und/ oder gelöscht worden waren aufleuchteten. Das sagt mir, dass rein gar nichts dort gelöscht wird, auch wenn man den Löschbutton drückt, sondern diese die Daten irgendwo noch gespeichert haben. Und bei den PM's ist das auch eine riesige Sauerei.

Ich musste das mal loswerden, weil ich mich da dermaßen geärgert hat und ich wahrscheinlich diese Seite verlassen werden, aber erst, wenn ich sicher bin, dass tatsächlich alles gelöscht wurde.

Viele Grüße,

20

Dienstag, 28. Februar 2012, 19:26

Hallo zusammen,

Ich habe mir hier einmal alle Beiträge durchgelesen und bin nun eigentlich noch Unsicherer geworden welches Programm man nun nutzen sollte.
Ich selbst bin zwar schon hier mit Suchanfragen im Forum vertreten, aber eigentlich mache Ich zur Zeit alles auf einmal und habe noch so garkeine Übersicht bei mir.
In meinem Arbeitszimmer steht ein extra großer Tisch mit Fotos, Dokumenten und vielen anderen Sachen die ich erst einmal zusammen gesucht habe.
Das heist Ich habe eigentlich noch gar keine Ordnung gefunden und möchte aber alles zur gleichen Zeit machen.
Ich weis das es falsch ist, aber dafür ist das alles noch zu neu für Mich.
Muß da wohl auch erst ein System finden wie Ich am besten Fotos und Dokumente Sichere, sortiere, digitalisiere und abhefte und dann noch alles in Verbindung bringe, damit man und andere alles wiederfindet :) .

Ich habe auch grad mal 100 Personen im Stammbaum, mit Bildern und kaum Daten und das Gefühl man kommt nicht voran.

Ebenso der Stammbaum.
Habe den erstbesten Onlinestammbaum genommen der mir so gefiel. MyHeritage.
Irgendwie, Ich weis nicht so recht warum, ist das wohl noch nicht der richtige. Vielleicht weil das ganze nicht aus Deutschland kommt und ich nicht weis wo die Daten eigentlich sind und wie es mit der Sicherheit so ist.
Nun lese Ich hier immer von Ancestry und Ahnenblatt. Online und offline Stammbaum.
Sind die besser?

Eine grundsätzliche Frage habe Ich aber weil ich das noch nicht so verstehe.
Ich weis das man eine Gedcom-datei ex- und Importieren kann und auch zur Sicherung anlegen kann.
Kann man denn auch einzelne Daten, also wenn jemand etwas neues (On-wie-Offline) reingeschrieben hat übernehmen?
Das heist die Verwandschaft benutzt zusammen den Online-Stammbauch, Ich den Offline-Stammbaum.
Sonst überschreibt man doch alles.

Und zwei Stammbäume parallel bearbeiten wird mir dann doch ein wenig zuviel.

Ich hoffe Ich habe nicht zu wirr geschrieben :)

Gruß Peter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Patalas« (4. April 2012, 18:33)