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1

Samstag, 17. März 2012, 10:54

Wer zog in den 1. Weltkrieg?

Hallo zusammen,

ich habe eine ganz allgemeine Frage: Kann ich irgendwie herausfinden, ob mein Urgroßvater Jahrgang 1889 im Ersten Weltkrieg Soldat war? Es gab ja viele Freiwillige, aber wurde später auch jahrgangsweise eingezogen?
Er starb 1924 und war zu diesem Zeitpunkt in seinem Beruf als Lokführer "außer Dienst" gestellt. Ich frage mich halt, ob er vielleicht kriegsversehrt war. Soweit ich gelesen habe, sind die Unterlagen vom 1. WW nur bruchstückhaft erhalten, deshalb die Frage nach "jahrgangsweise".

Und weiss vielleicht jemand, wie es zu der Zeit und auch im 2. Weltkrieg ganz praktisch gehandhabt wurde: Der Soldat bekam ja wohl Sold, aber wie hat er damit seine Familie unterhalten? Bekam die Familie direkt Geld, oder musste der Soldat sich darum kümmern, dass zuhause etwas davon ankam?

Ich freue mich auf Antworten, bin aber in der nächsten Woche offline.
Gruß, Micha

Jensus

Mitglied

Wohnort: Deutschland, Hessen

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2

Samstag, 17. März 2012, 13:43

Hallo Micha,
als ca. 25jähriger (um 1914) dürfte er vermutlich schon Soldat im 1.Wk gewesen sein!?
http://www.deutsche-kriegsgeschichte.de/wehrpfl.html In welcher Stadt/Region lebte er den um 1914/18?
Gibt es vielleicht noch Fotografien, Feldpost oder sonstige Dokumente aus der Zeit von ihm!?
;) Gruss Jens

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jensus« (17. März 2012, 13:45)


3

Samstag, 17. März 2012, 17:36

Hallo Jens,
der Wohnort war Gronau/Westf.
Leider habe ich gar keine Dokumente, nicht mal ein Foto. Ich bin aber gerade dabei, die weitläufige Verwandtschaft abzufragen, vielleicht findet sich noch etwas.
Herzlicher Gruss,
Michaela

Roswitha

Mitglied

Wohnort: 37130 Gleichen

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4

Samstag, 17. März 2012, 19:00

Hallo Micha,

mein Opa war Jahrgang 1890 und auch bei der Reichsbahn beschäftigt. Er war Schlosser im Ausbesserungswerk. Er brauchte nicht am Krieg teilnehmen, weil bei der Bahn alle Arbeiter gebraucht wurden. Sie mussten sogar viele Überstunden in dieser Zeit leisten. Darum ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass Dein Urgroßvater, der ja Lokführer war, in den Krieg musste.

Viele Grüße
Roswitha
Auf Dauersuche nach dem Namen Creutzburg, Creuzburg, Kreuzburg oder Kreutzburg.

Jensus

Mitglied

Wohnort: Deutschland, Hessen

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5

Samstag, 17. März 2012, 19:05

Hallo Michaela,
für die Region war damals das VII. Armee-Korps zuständig (evtl. 13. Inf.-Div.)!?
Nur ein grober Hinweis, er könnte auch bei einem anderen Armeekorps gewesen sein!!!
Leider gibt es kaum noch vollständige Militär-Unterlagen (Stammrollen) zu preussischen Einheiten!
Einzige Möglichkeit wäre evtl. die Verlustlisten, dort wurden auch Verwundungen/Erkrankungen der Soldaten erwähnt.
Hier eine kostenfreie Seite zu den Verlust-Listen, diese Online-Liste ist aber noch im Aufbau - daher sind noch nicht alle Namen erfasst!
;) Gruss Jens

p.s.: aber wie Roswitha bereits schrieb, wenn er 1914 schon Lokführer war muss er nicht unbedingt beim Militär gewesen sein!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jensus« (17. März 2012, 19:11)


6

Sonntag, 25. März 2012, 22:00

Also – vom Alter her : ja, aber wegen seines Berufes wohl eher nicht. Gut, er kann ja an allem möglichen erkrankt gewesen sein, das werde ich wohl kaum noch herausfinden. Vielen Dank Euch beiden für die Informationen! Micha

Wohnort: Offenbach am Main

Vereine: Ich arbeite jetzt mit Ahnenblatt da das Win Ahnenprogramm nicht mit Ahnenschwund zurecht kommt.

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7

Dienstag, 24. Juli 2012, 11:24

Wer zog in den Krieg

Hallo,

Mein Urgroßvater war auch Lokführer im 1. Weltkrieg aber bei der Böhmisch,Österreichischen Bahn. Er wurde als Lokführer in Serbien eingesetzt.

Grüße Brigitte