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1

Donnerstag, 26. Juli 2012, 18:12

Alte Berufe

Hallo zusammen,

der Beitrag von Willi Beutler hat mich auf die Idee gebracht, nach alten (ausgestorbenen?) Berufen Eurer Vorfahren zu fragen. Die Butterwäscherin gehört eindeutig dazu.

Ich kann einen Flaschenfuttermacher von 1709 beisteuern. Er stellte die Ummantelung von Glasflaschen her.

Viele Grüße, Ursula
Viele Grüße :) Ursula

Gisela

Mitglied

Wohnort: bei Heidelberg

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2

Sonntag, 29. Juli 2012, 23:23

Hallo,
ich kann einen Gürtlermeister aus der Zeit um 1800 beisteuern.
Entegen dem Augenschein, stellte ein gürtler keine Gürtel her, jedenfalls nicht in erster Linie. Er stellte Metall- und Blechteile her, die unter anderem - aber nicht nur - für Gürtel verwendet wurden. Also z.B. Nieten, Schnallen und noch viel mehr. Auch solche Metallteile, die für Geldbörsen und sonstige Ledergegenständi benötigt wurden. Ganz früher gehörten sogar die Ringe für die Kettenhemden dazu. Aber dafür dürfte mein 3mal Urgroßvater wohl einige Jahrhunderte zu spät gelebt haben.
Immerhin war sein Beruf einigermaßen angesehen, denn als Meister wurde er 1817 in Altenburg "mit der halben Schule" begraben.
viele Grüße
Gisela
Ein Jegliches Ding hat seine Zeit, und alles Vornehmen unter dem Himmel hat seine Stunde
Derzeitige Lieblingsbaustellen: GRUNER u. LINCKE, Sachsen, ab 1849 auch Schweiz. WURMSER von Schaffoltzheim, Bormio, Schweiz, Elsaß, Heidelberg. STREICHER, Ulm, 16. Jhdt. (Schwenckfelder). WERNBORNER, Hessen u.a.

Doschek

Mitglied

Wohnort: Peiting

Vereine: Bayer. Landesverein für Familienforschung

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3

Donnerstag, 28. Februar 2013, 12:55

Wasen- oder Vasenmeister

Abdecker, im oberdeutschen Sprachraum Wasenmeister, nannte man jene Personen, die mit der Beseitigung und Verwertung von Tierkadavern beschäftigt waren. Aus der Verwertung ergaben sich Produkte, wie Fette, Leim, Knochenmehl, Salmiak, Seife, Bleichmittel und Viehfutter. Ihr Arbeitsplatz, meist auch Wohnstelle, war die Abdeckerei oder Wasenmeisterei.

Aufgrund der entstehenden Geruchsbelästigung zwang man die Abdecker, außerhalb der Dörfer zu wohnen. Durch den Kontakt mit den Kadavern hatten die Abdecker ein hohes Risiko, sich zum Beispiel mit Milzbrand zu infizieren.

Scharfrichter und Abdecker waren – da erstere von den seltenen Hinrichtungen nicht leben konnten – oft dieselbe Person. Der Beruf des Abdeckers galt als unehrlicher Beruf.

Quelle: Wikipedia

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Doschek« (28. Februar 2013, 17:05)


wowebu

Mitglied

Wohnort: Märkisch-Oderland

Vereine: CompGen

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4

Donnerstag, 28. Februar 2013, 16:54

Hallo zusammen,

ich kann hier den Beruf des Milchkühlers erwähnen. Derjenige hat wirklich die Milch über Röhren gekühlt, die zum Abtransport in die nächste Molkerei vorgesehen war. Das war mein Urgroßonkel 1898 in Löpten und so auch bei einer anderen Person 1912 in Wustermark.

Gruß Wolfgang
Gruß Wolfgang

BULICKE Berlin/Brandenburg

KRAUEL MV/Berlin

KÜTTNER Sachsen

SCHMIDL Böhmen/Sachsen