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Mittwoch, 29. August 2018, 21:03

Regimentszugehörigkeit: Rückschluss auf Herkunft?

Hallo zusammen,

seit geraumer Zeit versuche ich, die Herkunft einer Seite meiner Vorfahren zu klären. Sowohl der Sohn, über den ich relativ viel Kenntnis habe, als auch der Vater, über den ich wenig Information vorliegen habe, dienten in der preussischen Armee.

Der Vater, Carl Ludwig Engel, diente in den 1820er Jahren im 6. Husaren-Regiment (dem 2. Schlesischen). Das Regiment war in Oberschlesien stationiert, dort finde ich in den 1820er Jahren entsprechend auch Belege zu ihm (aus denen seine Herkunft nicht hervorgeht).

Der Sohn, Carl Joseph Engel, diente in den 1840er/1850er Jahren im 34. Infanterie-Regiment (Pommersches). Er wurde in Oberschlesien geboren, wo seine Eltern in den 1840er Jahren auch noch lebten und wohl auch verstorben sind.

Meine Frage: Könnte die Zugehörigkeit des Sohnes zu einem Regiment aus Pommern darauf hindeuten, dass das die eigentliche Herkunftsregion des Vaters ist? Allerdings diente der Vater ja in einem schlesischen Regiment. Oder war es eher Zufall, in welchem Regiment man diente? Allerdings rekrutierten die Regimenter doch ihren Nachwuchs aus eigenen Ersatzbezirken?

Für ein wenig Licht in meiner Verwirrung wäre ich dankbar :)

Viele Grüße
Stephan

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Donnerstag, 30. August 2018, 10:18

Hallo Stephan,
das Husaren-Regiment "Graf Goetzen" (2. Schlesisches) Nr 6 war ab 1819 in Neustadt/Oberschlesien (= Prudnik in der Woiwodschaft Oppen) stationiert.
"Das Regiment wurde am 21. November 1806 auf Befehl von König Friedrich Wilhelm III. unter dem Namen 2. Schlesisches Husaren-Regiment errichtet. Es formierte sich aus den Resten der während des Krieges 1806/07 in Schlesien zurückgebliebenen Depots von vierzehn verschiedenen Kavallerieregimentern. Zunächst bestand das Regiment aus vier Eskadronen zu je 150 Pferden." (Quelle: Wikipedia)
Aus welchem der zurückgebliebenen Kavallerieregimenter der Vater stammte, wird sich kaum klären lassen. Folglich bleibt auch seine geografische Herkunft wohl ungeklärt.
Der Sohn diente im Füsilier-Regiment „Königin Viktoria von Schweden“ (Pommersches) Nr. 34 (existiert seit 1815, war zuvor schwedisches „Leib-Regiment der Königin“). Es unterstand bis 1845 dem II. Armee-Korps in Stettin un ab 1846 dem VIII. Armee-Korps in Koblenz. Rückschlüsse auf die Herkunft des Vaters ergeben sich daraus nicht. Zum Zeitpunkt seiner Rekrutierung muß zudem der Sohn nicht mehr an seinem Geburtsort gelebt haben.

Gruß - Detlef

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Donnerstag, 30. August 2018, 19:01

Hallo Detlef, vielen Dank für die Auskunft! Ich nehme Pommern aber auf jeden Fall mal genauer in den Blick, irgendeinen Grund muss es ja gehabt haben, dass der Sohn sich dort aufgehalten hat - vielleicht, weil die Familie väterlicherseits (oder mütterlicherseits, da hapert es auch noch) von dort stammt ...

Viele Grüße
Stephan