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tobias

Trainee

  • "tobias" started this thread

Location: NRW

Societies: Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung e.V.

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1

Monday, August 15th 2005, 1:03pm

Uneheliches Kind - was nun????

Hallo, habe unter meinen Vorfahren ein uneheliches kind! wie kann ich weiter vorgehen um auch den vater (steht nicht in der geburtsurkunde, zeit anfang des 19. jahrhunderts, sauerland) irgendwie herrauszufinden??? vielleicht kann mir jemand von euch helfen!!! danke schon im vorraus, tobias

Marlies

Unregistered

2

Monday, August 15th 2005, 1:09pm

RE: Uneheliches Kind - was nun????

Hallo Tobias,

wenn die kirchlichen Aufzeichnungen nichts mehr hergeben, hilft evtl. eine Suche nach regelmäßig eingegangenen Zahlungen (Alimente).

Gruß Marlies

tobias

Trainee

  • "tobias" started this thread

Location: NRW

Societies: Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung e.V.

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3

Monday, August 15th 2005, 1:11pm

RE: Uneheliches Kind - was nun????

Hallo marlies, wo kann ich diese denn einsehen??? tobias

Marlies

Unregistered

4

Monday, August 15th 2005, 1:16pm

RE: Uneheliches Kind - was nun????

Hallo Tobias,

schau mal hier:

http://www.ahnenforschung.org/thread.php…light=unehelich

Gruß Marlies

Schlumpf

Trainee

Location: davorne links, in der Middelhoffer str

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5

Monday, August 15th 2005, 2:20pm

RE: Uneheliches Kind - was nun????

Hallo Tobias

Habe ich aber auch schonmal beschrieben:
Ab etwa 1775 verbot der Kurfürst die Befragung der Mütter in den "Nöthen". Ehrlich, die Hebammen wurden vorher angehalten, die Mutter bei den Geburtswehen nach dem zu fragen, der ihr das angetan hatte. Dann ist das auch nicht so ganz eindeutig, ob das Kind den Namen des Vaters oder der Mutter erhielt. Wenn also kein Vater im Taufbuch angegeben ist und dieser auch bei der Hochzeit fehlt, hast Du keine Chance.

Ich würde sagen, kann man dann ein Ei drüber schlagen.

Benny

Trainee

Location: Emden/Ostfriesland

Societies: UG

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6

Monday, August 15th 2005, 9:29pm

RE: Uneheliches Kind - was nun????

Moin,

ich denke einfach Pech gehabt.

Aber sei man nicht traurig, ich hab das auch in meiner Ahnenlinie.

Das einzige was noch bleibt ist, dass man vielleicht irgendwo noch einen Hinweis findet, jedoch ist vieles sehr unsicher auf dem Gebiet...

Gruß

Benny

Hugo_S

Unregistered

7

Tuesday, August 16th 2005, 11:12am

RE: Uneheliches Kind

Guten Tag
Dieses kommt bei mir (400Personeneinträge) auch vor.
Im Gegenteil: Bei einigen stelle ich mir die Frage, ob die urkundlichen Väter wirklich die Väter sind. Bei einer Person weiß ich es sogar genau, das es nicht so ist. Bei anderen war der urkundliche Vater zum Zeitpunkt der geschätzten Zeugung schon lange an der russischen Front und fiel dort auch.
Gruß Hugo

8

Tuesday, August 16th 2005, 12:36pm

RE: Uneheliches Kind

ich hab auch gerade so meine liebe not mit einem unehelichen kind. ich hab sogar die dokumente, die das *mündelgeld* belegen.

das kind wurde am 28.03.1875 geboren und sein alimentezahlender vater war zum zeitpunkt seiner geburt 16 und hiess heinrich. allerdings hab ich auch ein weiteres dokument dass die vaterschaft eines hermann mit dem gleichen nachnamen bestätigt. am logischten wäre, dass es sich in diesem dokument um einen schreibfehler handelt, zumal es nur ein formloses schreiben ist entgegen der geburtsurkunde. andererseits lässt das auch reichlich raum zu spekulation. gab es einen älteren bruder namens hermann, der das kind vielleicht gezeugt hatte und der arme junge heinrich musste dafür gerade stehen? immerhin war der vater von heinrich/hermann ein angesehener mann (das belegen auch die taufpaten von heinrich mit doktorentitel) und da hat man vielleicht das unrühmliche kind des vielleicht schon verheirateten hermann dem heinrich zugeschustert...ich hoffe, dass ich da noch mehr rauskriege, zumal ich noch über weitere dokumente verfüge, die sehr schwer leserlich sind. immerhin hab ich das geburtsdatum von hermann/heinrichs mutter auch schon (1821).

was ich daran ausgesprochen interessant finde: heute wäre das verführung minderjähriger (der vater ist ja vermutlich bei der zeugung erst 15 gewesen) und die frau wird dafür strafrechtlich belangt, damals gab es dafür sogar noch alimente ...die mutter des kindes war nämlich schon 20 *g*

ich werd die unleserlichen dokumente in kürze mal einscannen...vielleicht kann sie ja hier jemand entziffern :D

…Es ist gar kein Problem, einem wildfremden Menschen auf den Anrufbeantworter zu sprechen „Wenn Ihre Großeltern Frieda und Wilhelm hießen, dann rufen Sie mich doch bitte zurück“…

This post has been edited 1 times, last edit by "silberfischchen" (Aug 16th 2005, 12:37pm)


kaschaf

Unregistered

9

Sunday, August 21st 2005, 10:23am

RE: Uneheliches Kind

X(

Ich habe auch so ein Problem.

Schlimm in meiner Familie ist nur, dass die Halbgeschwister meiner Oma wohl alle wissen, wer ihr Vater ist. Nur keiner rückt mit raus.

Nur einer hat sich mal verplappert. Da ist ihm der Nachname entwischt. Nun kann ich wenigstens die Suche ein klein wenig eingrenzen und die Hoffnung nicht ganz aufgeben, dass sich noch mal jemand zufällig verspricht.

Viel Glück weiterhin bei deiner Suche!

C.Fröhlich

Unregistered

10

Tuesday, August 23rd 2005, 9:56am

RE: Uneheliches Kind

So ein Problem kenne ich auch.

Ich habe in der Familie einen "Karl Otto Falkenstein". Außer dem Namen und seiner Ehefrau ist mir gar nichts bekannt von ihm. Erst von den Kindern sind mir Orte und Daten bekannt.
Es ist in meiner Familie zumindest ein Gerücht, dass er ein uneheliches Kind von einem Grafen von Falkenstein sein soll. Aufgrund der "Unehelichkeit" ist ihm aber der Adelstitel und das "von" versagt geblieben...
Und da sowas bei den hohen Herren meist totgeschwiegen wurde, gibt es bisher auch keine bekannten Dokumente, die dies belegen oder widerlegen...

Seine Ehefrau war Friederike Thurm.

Seine Tochter war Amalie-Therese geb. Falkenstein *01.08.1843 in Torgau, Sachsen +02.05.1918 Halle an der Saale, Sachsen-Anhalt verheiratet mit Friedrich Gottlieb Peter

Vielleicht kennt ja jemand hier etwas bezüglich des Karl Otto Falkenstein.

Gruß
Carsten