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Saturday, December 22nd 2012, 1:28pm

FN Luther gesucht

Liebe Mitforscher,


Seit Jahren suche ich nach meinen Luther`s in den
pommerschen Kreisen.


Ich habe mich durch alle KS und KB des Kreises Wollin
gelesen, durch x im Kreis Cammin/Greifenberg und Kolberg, bevor diese online
gestellt wurden.


Und bevor das Projekt Datenbank Kirchenbuch Pommern 2011
online ging.


Ein tolles Projekt übrigens.


Den Traueintrag meiner Alteltern Friedrich Luther und Marie
Eitzel


fand ich in Triebs, Kreis Greifenberg.


Auch zu finden Datenbank KB Pommern:


http://kb.pommern.org/anzeige.html?i=482785939816




Leider nur eine Zeile:


Friedrich Luther und Marie Eitzel, Dienstknecht in Tribus,
26.April 1839


Das war’s! Keine weiteren Hinweise auf Eltern und Herkunft!


Den Sterbeeintrag meines Friedrich Luther fand ich im Kreis
Wollin,


Friedrich Luther verstorben 02.01.1858 Cörtenthin


Mit 44J. 10M. 29T. err. also geboren: 04.02.1818 Ort
unbekannt!


Den Sterbeeintrag von Marie Luther geb. Eitzel fand ich dort
nicht.


Vielleicht hat sie wieder geheiratet..


Wo wurde Friedrich Luther 1813 geboren/getauft? Namen der
Eltern?



Im Ortsfamilienbuch Tonnin, Kreis Usedom-Wollin ist
Friedrich Luther festgehalten.

http://www.online-ofb.de/famreport.php?o…&modus=&lang=de
(Danke an die freiwilligen, die diese erstellen)
und der Hinweis, Mutter: Dorothea Rislow, leider konnte ich
noch nicht eindeutig feststellen, ob diese zu meiner Luther-Linie
gehört.


Den es gibt noch eine weitere Familie Luther im Kreis
Usedom-Wollin.


Martin Daniel Friedrich Luther * ca. 1794 vermutlich
Pribbernow/Cammin,


+ 1867 Kolzow/Wollin.


Zwischen beiden konnte ich bisher keinen Zusammenhang
erkennen.


Zum Büdner Martin Daniel Friedrich Luther, gibt es einen
Artikel,

welcher vielleicht auch für andere interessant ist.

Dieser lautet wie folgt:


Quellenangabe:

Monatsblätter, No.5.Mai 1912

Herausgegeben von der Gesellschacht für Pommersche Geschichte und
Altertumskunde

Zum Stammbaum der Familie Luther. (Seite 70 - 73)


Während der letzte direkte Nachkomme des Reformators

Dr. Martin Luther aus dem Mannesstamm und zugleich Träger

seines Namens am 3. November 1759 dahinging, blühen andere

Zweige jener Familie noch bis in unsere Zeiten fort; sie sind,

soweit sie den Namen Luther führen, zumeist Nachkommen

seines jüngeren Bruders Jacob. Das Gesamtbild dieser großen

Familie ist ein gar buntes; die verschiedensten Erwerb- und

Arbeitszweige sind bei den Männern vertreten, Gelehrte und

einfache Bauern, Handwerker und Offiziere finden sich dort

zusammen. In Pommern ist dieser Jacobstamm zur Zeit durch


den Oberbibliothekar unserer Landes-Universitätsbibliothek, Herr

Dr. Johannes Luther, vertreten; er war es im Anfange des ver-

gangenen Jahrhunderts durch eine nicht lange darnach aus-
gestorbene Bauernfamilie im Dorfe Kolzow auf Wollin.
Hierüber

sind vielleicht einige Notizen nicht ohne Interesse.

Der Büdner Martin Daniel Friedrich Luther zu

Kolzow hat im Jahre 1820, unter Hinweis auf seine Ver-

wandschaft mit Dr. Martin Luther, die Behörden um ein

Geschenk, wie es auch den übrigen Nachkommen des Reformators

zu Teil geworden sei; er hatte 1813 im Regiment Colberg

mitgekämpft, war bei Dennewitz durch einen Kartätschenschuß

schwer verwundet worden und lebte in recht dürftigen Ver-

hältnissen. Sein Großvater Martin sollte des Bittstellers An-

gabe nach in Treuenbrietzen geboren und als Leutnant in

Magdeburg gestorben sein. Der Landrat zu Swinemünde


berichtete befürwortend an den Oberpräsidenten Sack, der
nach

einigen Monaten erwiderte, dass es weder ihm noch dem Schulrat

Bernhardt trotz aller angewandten Mühe gelungen sei, die

Glaubwürdigkeit des zum Beweis eingereichten Stammbaumes

zu erhärten; er habe deshalb die Sache an den Geheimrat

Krüger in Merseburg weitergegeben, dem die Quellen mehr zu

Gebote ständen. Aber hierbei ließ es Sack nicht bewenden; er

bemühte sich, wie aus einem einige Wochen später an den

Landrat gerichteten Schreiben hervorgeht, noch weiterhin in

dieser Angelegenheit und forderte auch den Landrat dringend

zu gleichen auf. Es handelte sich hierbei besonders um Nach-

forschungen über den angeblichen Schullehrer Johann Christian

Luther in Kolberg (s.u.), um dessentwillen Sack sich auch an

den Superintendenten Heller in Mansfeld wandte. Inzwischen

supplizierte Luther persönlich bei den Oberpräsidenten, der nun-

mehr den Stettiner Pfarrer und bekannten Genealogen Johann

Joachim Steinbrück zur Abfassung eines Gutachtens über diese


Frage veranlasste, das am 20.Mai 1823 erstattet wurde und

auf Grund dessen Sack dem Bittsteller die gewünschte Unter-

stützung zukommen ließ. Steinbrücks Gutachten gipfelt in dem

Satz, dass es wohl keinen Zweifel mehr unterworfen zu sein

scheine, dass der Bittsteller von Jakob, dem Bruder Dr. Martin

Luthers, abstamme. Die Geschwister seines Vaters seien nach-

weislich Kinder des Feldwebels Martin L. zu Treuenbrietzen

gewesen. Aus den Kirchenbüchern zu Mansfeld gehe weiterhin

hervor, dass dieser Martin am 2.August 1716 als Sohn

Johann Christian Luthers geboren sei, der seinerseits als Sohn

des Ratsverwandten und Weißbäckers Kaspar L. zu Mansfeld

am 10. Februar 1685 das Licht der Welt erblickt habe. Diesen

Kaspar aber erklärten sämtliche Stammtafeln für einen Ururenkel


Jakob Luthers. Johann Christian werde in den Mansfelder

Kirchenbüchern als GRENADIER bezeichnet; an sein angebliches

Schullehrertum in Kolberg aber glaube Steinbrück nicht; wie

sollte jener Mann aus sächsischen Militärdiensten in den pom-


merschen Schuldienst gelangt sein; sein Sohn Martin könne

indessen sehr wohl durch Werbung leicht nach Treuenbrietzen

verpflanzt worden sein, da er doch kein anderes Los zu erwarten

hatte, als was seinem Vater beschieden war. Steinbrück meint
nachgewiesen zu haben, dass in den damals vorhandenen
Luther-

Stammtafeln Fehler über Fehler seien, was auch der von Pro-

fessor Dr. Häubner gebrachte Auszug aus den Wittenberger

Kirchenbüchern bestätigte. So habe auch eine Stammtafel der

anderen getreulich nachgeschrieben, daß Johann Christian L.

Schullehrer in Kolberg gewesen sei; dort sei aber über einen

solchen nichts bekannt, auch von eifrigen Kennern nichts zu er-

mitteln gewesen. Die einzige schwache Stelle in dem zur

Beurteilung stehenden Stammbaum sei der erforderliche Nachweis,

dass des Bittstellers Vater Johann Karl Friedrich Benjamin,

Schneider in Pribbernow, Kr. Kammin, ebenfalls ein Sohn

des Feldwebels Martin, gleich seinen eingangs des Gutachtens

genannten Geschwistern Martin und Sophie Elisabeth Wil-


helmine Kordula gewesen sei; dies sei noch nicht urkundlich

festgestellt und es wäre deshalb gut, wenn auch des Bittstellers

übrigen Vatersbrüder Martin Benjamin, Johann Martin Gott-

lieb und Johann Daniel Friedrich Hermann in den Taufschein

seines Vaters mit aufgenommen würden.- Diesen letzten,

augenscheinlich mehr der Sicherung seines Gutachtergewissens

wegen von Steinbrück betonten zweifelhaften Punkt aber scheint

der Oberpräsident Sack, wohl mit Recht, für unerheblich gehalten

zu haben, denn Luther erhielt, wie schon bemerkt, die erbetene

Unterstützung in Höhe von 100 Talern aus dem Fonds

Patriotischer Beiträge. Damit war die Angelegenheit jedoch

noch nicht erledigt, sie gelangte bis vor den König, der auf

Grund eines ihm darüber gehaltenen Vortrags Weihnachten 1826

dem Büdner Luther, sicherlich nur in Anerkennung seiner Her-

kunft und Vorfahren, außer der schon bewilligten Geldsumme

noch freies Holz zum Hausbau schenkte.-


Auf Grund des Steinbrück`schen Gutachtens und der sonstigen

Literatur (ich benutze hierbei die 2. Auflage der Schrift Pro-

fessor Nobbes „Stammbaum der Familie des D. Martin Luther“

Leipzig 1856) ergibt sich für Martin Daniel Friedrich Luther

folgende grade Stammfolge unter Fortlassung der übrigen Kinder:

Jakob, Bergmann, der Bruder Dr. Martin Luthers.


:

Veit.

:

Andreas, Bäcker in Mansfeld.

:

Johannes, Ratsherr in Mansfeld.

:

Kaspar, Ratsherr und Weißbäcker in Mansfeld.

:

Johann Christian ( der angebliche Schullehrer zu Kolberg).


:

Martin, Feldwebel in Treuenbrietzen.

:

Johann Karl Friedrich Benjamin, Schneider in Pribbernow.

:


Martin Daniel Friedrich, Büdner in Kolzow.

O.Grd. Verfasser





Ich bitte euch also, solltet ihr in den pommerschen Kreisen
über einen


Friedrich Luther * 1813 stolpern, an mich zu denken und mir
dies mitteilen.


Herzlichen Dank,


mit freundlichen Grüßen, Elli
toter Punkt: Friedrich LUTHER * 04.02.1813 in ???
einer der Landkreise der Provinz Pommern
(Luther/Luthe/Lutter/Zuther/Zutter)