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21

Dienstag, 3. September 2013, 14:13

Hallo Ursula, hallo Rotraud,

ich auch nicht, und ich hatte ja versprochen, nix mehr mit Kohl(e). Aber im ältesten Revier südlich der Ruhr begann der Kohlebergbau schon früh. In der Hofschaft meiner Vorfahren in Sprockhövel spätestens 1522, an anderen Stellen noch früher. Da entstanden schon noch Familiennamen.

Aber ich tendiere hier auch eher zur Holzkohle, zumindest war der erwähnte Kohlberg bei Altena mE kein Kohlberg in dem Sinne wie die frühen Steinkohleabbaustätten Kohlberg hießen, sondern ein Berg auf dem Köhlerei betrieben wurde.

Viele Grüße
Xylander

Ahrweiler

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Wohnort: Villach/Austria

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22

Dienstag, 3. September 2013, 14:28

Hallo Xylander
Siehe unter Google---------->Kohl. Da sind Bilder zu Kohl zu sehen und den mein ich als Kohl
LG
Franz Josef

23

Dienstag, 3. September 2013, 18:47

Katholischer Volkskalender für das Jahr des alten und neuen Heils 1858, Seite 18:

"Aber der Hagel hatte wie ein Wunder des allmächtigen Gottes gewaltet, als ob er ihn selber auf seiner Bahn gelenkt hätte. In einem breiten, weiten Striche war die Wolke einhergezogen, hatte ihre Vernichtung herabgeschleudert und just sich des Kohlbauern reiche Felder ausgesucht. Fast alle nachbarlichen Aecker blieben verschont..."

Ahrweiler

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Wohnort: Villach/Austria

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24

Dienstag, 3. September 2013, 19:08

Hallo Detlef
Huch waren da etwa Hexen am Werke oder war er ev.kein guter Christ der nicht in die Kirche ging?
LG
Franz Josef

25

Dienstag, 3. September 2013, 19:34

Diese Namenskunde ist viel zu interessant, um ein Hickhack daraus zu machen, wer wohl mehr Recht hat. In diesen Themen steckt so viel: Hinweise zu Siedlungsgeschichte, Berufskunde, Namensforschung, Geografie und natürlich Geschichtsunterricht.

Manchmal gibt es nicht nur eine Wahrheit. So wie beim Kohlbauer.

Also Franjo, her mit neuen Namen.

Liebe Grüße, Ursula
Viele Grüße :) Ursula

honi2007

Mitglied

Wohnort: Württemberg

Vereine: Compgen, VFWKWB, GFF, Verein für Genealogie in Nordwürttemberg

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26

Dienstag, 3. September 2013, 20:10

Hallo,

Bzgl des FN Verstenberg fällt mir spontan das alte fränkische Geschlecht der von Vestenberg und der namensgebende Ort in Franken ein.

Vgl.
[url]http://de.wikipedia.org/wiki/Vestenberg_(Adelsgeschlecht[/url])

Gruß
Marc

Ahrweiler

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27

Dienstag, 3. September 2013, 20:39

Hallo Marc
Vielen Dank für die Antwort
Liebe Grüße
Franz Josef

rotraud

Moderatorin

Wohnort: Münsterland

Vereine: WGGF

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28

Mittwoch, 4. September 2013, 10:01

Hallo Ursula, ich will mich nicht aufs Jahr festlegen, aber zur Zeit der Namengebung - ca. 1400 - begann auch die erste Förderung von Steinkohle im Tagebau an der Ruhr, wo die Flöze so dicht unter dem Erdboden lagen, dass die Kohle in einfachen Kuhlen ausgegraben werden konnte. Jedenfalls habe ich das schon so in der Grundschule gelernt mit einer Geschichte über einen Schweinehirten, der zufällig die brennbaren Steine entdeckte.

29

Mittwoch, 4. September 2013, 10:42

Hallo Rotraud,

das war wohl derselbe Schweinehirte wie bei mir in der Volksschule.

Aber ich kenne solche offenen Gruben, wo die Kohle an die Oberfläche tritt, aus eigener Anschauung. Mein Opa zeigte mir 1948 in Sprockhövel auf seinem Hof stolz die alte Abbauabstelle von vermutlich 1522, die er in der Notzeit reaktiviert hatte. Er stammte aus einer der alten bäuerlichen Gewerkefamilien, die dort über Jahrhunderte Bergbau betrieben.

Zu den Anfängen hier, als noch früher als 1400.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ruhrbergbau#Die_Anf.C3.A4nge

So kann unser Kohlbauer (Eine Deutung von zwei! damit wir damit nicht wieder ins Gehege kommen) durchaus auch schon Steinkohle geliefert haben. Für die Familiengeschichte wäre das interessant, für die Namengeschichte ist es nicht so wichtig, denn der Holzkohlelieferant war auf jeden fall der ältere Beruf, seine Bezeichnung wurde dann wahrscheinlich auf den Steinkohlelieferanten ausgedehnt.

Viele Grüße
Xylander

30

Mittwoch, 4. September 2013, 11:14

Liebe Rotraud und Xylander,

jetzt habe ich wieder was dazu gelernt.

Auf Wiederlesen, Ursula
Viele Grüße :) Ursula

31

Mittwoch, 4. September 2013, 13:24

Oh danke.
Ums komplett zu machen: es gab nicht nur solche Relikte, sondern überall in der durchaus agrarisch geprägten Landschaft begegnete einem die Kohle, schmale Kohlebänder die die Wege kreuzten, angeschnittene Flöze an den Steilhängen von Bachtälern, Felder, die zum Teil lehmfarben, zum Teil schwarz waren. Der spätere bäuerliche Bergbau verlagerte sich dann unter die Erde, mit Schächten, Stollen, Luft- und Wasserführungen, im Prinzip schon so, wie später nördlich der Ruhr. Aber oben drüber betrieben sie Ackerbau, Viehzucht und Waldwirtschaft.
Viele Grüße
Xylander

Ahrweiler

Mitglied

  • »Ahrweiler« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Villach/Austria

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32

Donnerstag, 5. September 2013, 13:08

Hallo zusammen
Danke für die Antworten.Ich muss gestehen langsam aber Sicher schwirrt mir der Kopf.
Liebe Grüße
Franz Josef