kleine halbe Schule

  • Guten Abend in die Runde,


    ich habe hier einen Auszug aus dem Sterberegister von Altenburg/Thüringen, wo u.a. steht, daß Meister Lincke, Bürger und Gürtler am 01.05.1818 auf dem hiesigen alten Gottesacker beerdigt wurde,
    "abends mit der kleinen halben Schule"


    Hat jemand eine Idee, was das bedeuten könnte?


    lg
    Gisela

    Ein Jegliches Ding hat seine Zeit, und alles Vornehmen unter dem Himmel hat seine Stunde
    Derzeitige Lieblingsbaustellen: GRUNER u. LINCKE, Sachsen, ab 1849 auch Schweiz. WURMSER von Schaffoltzheim, Bormio, Schweiz, Elsaß, Heidelberg. STREICHER, Ulm, 16. Jhdt. (Schwenckfelder). WERNBORNER, Hessen u.a.

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  • Hallo, beim guhgeln stieß ich auf eine sehr informative pdf der Genealogisch-Heraldischen Gesellschaft Göttingen, die genaue Regelungen für Umfang u. Begleitung von Beerdigungen durch Schüler u. Lehrer auflistet (Stichwort "halbe Schule " eingeben). Danach gab es bis zu 4 "Größen" von Bestattungen, je nach Stand des Verstorbenen.

  • Hallo J. Steffen


    danke, das wars :], was ich gesucht habe. Ich habe diese PDF gefunden und mir ausgedruckt. Interessant ist, daß der genannte Beispielfall ziemlich gut mit meinem übereinstimmt. Beide Male handelt es sich um einen Handwerksmeister und Bürger unter 50 Jahren (44 bzw. 33 Jahre), beide Male mit Kindern, beide sind an Auszehrung gestorben. Beide erhielten ein Begräbnis mit der "halben Schule".


    Nochmal Danke :-)
    Gisela

    Ein Jegliches Ding hat seine Zeit, und alles Vornehmen unter dem Himmel hat seine Stunde
    Derzeitige Lieblingsbaustellen: GRUNER u. LINCKE, Sachsen, ab 1849 auch Schweiz. WURMSER von Schaffoltzheim, Bormio, Schweiz, Elsaß, Heidelberg. STREICHER, Ulm, 16. Jhdt. (Schwenckfelder). WERNBORNER, Hessen u.a.

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