Wer kennt sich in Hamburg-Altona vor dem 1. WK aus?

  • Auf der Todesurkunde meines Vorfahren ( gest. 1913) wird der Tod von der Polizei mitgeteilt (es steht noch mehr da, aber kann ich nicht genau lesen) und das er "zu Altona in der Landesanstalt an der ...straße" verstorben sei.


    Im Melderegister steht als Todesursache Selbstmord!


    Wer kann mir sagen um was für eine Anstalt es sich hier handelt? Denkbar wäre Gefängnis oder irgendeine Art von Klinik. Gibt es diese Anstalt heute noch und wo kann man Unterlagen davon bekommen?


    Vielen Dank

    Neumark: Jüterbock, Heyer
    Niederlausitz: Schötz,Kupsch,Jurk,Fulisch,Twarog
    TH: Franke,Sachse,Götze,Dittrich,Porsch,Büttner,Große
    HH: Mohr,Glade
    Sachsen: Kästner,Kockel,Zenker,Mittag
    Pasewalk: Marquardt, Mahnke
    NSL: Liebchen,Gorisch,Baranke

  • Moin moin,


    das wird wohl das Werk- und Zuchthaus an der Hermannstraße gewesen sein.


    Bei Altona war dann nur noch das Krüppelheim Alten Eichen, aber 1913 war noch vor dem Krieg.


    Landesanstalt war eher die offizielle Bezeichnung für Irrenanstalten. Davon ist mir in Altona aber keine bekannt.


    Gruss

  • Moin moin,


    Quote

    (es steht noch mehr da, aber kann ich nicht genau lesen)


    schick mir doch einen Scan zu. :]


    Nach Unterlagen der Landesanstalt würde ich beim Staatsarchiv Hamburg nachfragen.
    Ein Bestand Gefängnis Altona ist dort vorhanden; Listen von Insassen oder Untersuchungen von Suiziden könnten auch dabei sein.

    Quote

    424-110 Gefängnis Altona
    1880-1949; 5,0 m; Bestandsverzeichnis
    Nach der Trennung von Justiz und Verwaltung 1867 wurde das Gefängniswesen in Schleswig-Holstein der Aufsicht der Staatsanwaltschaft unterstellt. In Altona war die Staatsanwaltschaft beim Kreisgericht zuständig. Das 1874 neu errichtete Justizgebäude hatte auch ein Gefängnis für 250 männliche und 65 weibliche Gefangene. Es ist 1949 geschlossen worden.
    Der Best. gliedert sich in Verwaltung (Organisation, Gefängnisverwaltung und Personal) und Strafvollzug (Arbeitsbetriebe, Behandlung der Gefangenen, Hauswirtschaft, Gesundheitsfürsorge, geistige und seelische Betreuung, Verkehr mit der Außenwelt, Verlegung); dazu kommen 527 Gefangenenpersonalakten aus der NS -Zeit.


    Die Beständeübersicht des Staatsarchivs HH läßt sich als pdf -Dateien übrigens herunterladen. :D


    Gruss

  • Hallo Jueti, bist Du bei dieser Suche fündig geworden und kann sie gelöscht werden ? Paladin Moderator

    viele Grüße
    Ulrich
    suche Volkemer >1720 Pfalz; Elsaß; Lothringen;
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