Eure ältesten Ereignisse?

  • neidisch guck*
    da liegt noch jede menge vor mir bis ich da lande!!!!!!!!
    aber mich nicht abschrecken lasse

  • Glückwunsch! Ich kenne den Unterschied, ob man 100 Jährchen SELBST zurückgeforscht hat, oder 1000 Jahre abgeschrieben von anderen Leuten. Jeder neue Ahne ist einen Jubelruf wert. Und wer weiß, vielleicht jubelt der ja auch da oben, dass wir ihn endlich gefunden haben?!

    QVEM QVAERIS? ("Wen suchst Du?"- Johannes 20,15)

  • 100 Jährchen SELBST zurückgeforscht hat, oder 1000 Jahre abgeschrieben von anderen Leuten


    Wer bestimmt hier denWert? 100 jahre selbst - gute Forschung? 1000 Jahre abgeschrieben- schlechte Forschung? Das, was teilweise namhafte Forscher herausgefunden haben muss ich selbst nochmals sebst erforschen? Davon abschreiben verpönt? Warum? Daten passen mit denen von anderen Forschern überein-ablehnen, weil nicht selbst erforscht? Ich stelle immer wieder dieses Vorurteil fest, schade. Wichtig erscheint mir, dass unsere Ahnen erforscht werden. Nicht immer kann man (wegen Entfernung, Zeit, Geld usw.) direkt vor Ort forschen.


    Das musste ich jetz mal hier los werden.


    Viele Grüße Micha

  • Nein, nein, so meinte ich das nicht! Die Ergebnisse der von wem auch immer schon erforschten Linien bleiben ja gültig und wertvoll. Ich will die Leistungen anderer, vielleicht längst gestorbener Kollegen nicht abwerten.
    Was ich ausdrücken wollte, ist allein der ganz subjektive Forscherstolz, wenn man sich in monatelanger staubiger Archivarbeit an die Daten einer früheren Existenz herangearbeitet hat: Dieses Gefühl wiegt mehr, als wenn man dieselben Daten in einem Buch bereits veröffentlicht findet.
    Aber so schön solche Erlebnisse auch sind, ich will die aus Büchern abgeschriebenen Forschungsergebnisse früherer Ahnenforscher natürlich nicht missen. Ohne diese Aufzeichnungen wären viele Linien heute unbeforschbar, denn die primären Archivalien sind oft im zweiten Weltkrieg vernichtet worden.
    Ich möchte sogar, ganz im Gegenteil zu der von Dir so verstandenen mir eigenen Äußerung, behaupten, daß es oft genug völlig sinnlos ist, bereits beforschte Gebiete anhand archivalischer Quellen neu zu bearbeiten. Lediglich die neuartige Verknüpfung von Forschungsergebnissen und privaten Forschungen durch das Internet vermag da neue Ergebnisse aufzuzeigen.

    QVEM QVAERIS? ("Wen suchst Du?"- Johannes 20,15)

  • Hallo Seipe,
    ich verstehe was du meinst und gebe dir recht natürlich ist es auch schön wenn man bei seiner Suche auf einen Forscher stosst von welchem man großzügiger Weise Namen und Daten von gemeinsamen Ahnen bekommt (ist mir schon 2X passiert habe mich darüber sehr gefreut). Meine Freude allerdings war noch weit aus größer als ich durch Zufall auf Namen gestossen bin mit Herkunftsangabe wo sich schon Ahnenforscher (die schon Jahrzehnte forschen) die Zähne ausgebissen hatten (unteranderem auch einer der diese Linie direkt erforschte). Das war ein echtes Glücksgefühl da ich den toten Punkt in dieser Linie somit um eine Stelle weiterrücken konnte.

    viele Grüße
    Ulrich
    suche Volkemer >1720 Pfalz; Elsaß; Lothringen;
    Schmidt in Syrgenstein/Bayern-Schwaben und Lothringen Raum Bitsch > 1720

  • Hallo zusammen !


    Die folgenden Angaben beziehen sich ausschließlich auf die Vorfahren meines Vaters.
    Also ...


    Großmütterlicherseits


    Dank eines sehr netten "Familienangehörigen über mindestens 327 Ecken" habe ich insgesamt Daten sammeln können, die bis zu meinem 12fachen Ur-Großvater reichen, der um 1510 (vermutlich in Weilheim a.d.T.) geboren wurde.


    Mein 3facher Ur-Großvater ist im Jahre 1821 in Sersheim geboren.



    Großväterlicherseits


    Mit meinem "Waldenser-Clan" hatte ich schon nicht mehr so viel Glück.
    Der älteste meiner Vorfahren ist um 1707 geboren (Ort noch nicht bekannt) und 1762 in Serres verstorben.
    Hierbei handelt es sich um meinen 7fachen Ur-Großvater.


    Ansonsten habe ich noch einen Briefträger aus Sulz a.N. zu bieten. Er ist Jahrgang 1845 gewesen und kam aus Rotensol.
    Von dessen Eltern habe ich leider nur die Namen und die Berufsbezeichnung des Vaters. Ich denke, dass der Vater um 1820 geboren sein müsste ?!


    Gruß,
    Makanee

    Gruß
    Makanee
    ------------------------
    Familiennamen: Burghardt, Jouvenal, Grieshaber, Scheufele, Freitag, Mackeldey, Fischer, Asmus
    Gebiete: D (Ba-Wü, Sachsen, Sachsen-Anhalt), F, I, CH, USA, PL

    Edited once, last by makanee ().

  • Hallo zusammen.


    Eure Zahlen machen mich irgendwie etwas neidisch.Bei uns hier in Österreich Sind die Kirchenbucheintragungen erst ab 1600.Leider kamen nicht alle Kirchen diesem kaiserlichen Erlaß nach.Eine Kirche (St.Martin) in Villach fing tatsächlich mit 1600 an die Taufen usw.zu registrieren.Die 2. war die Stadthauptkirche mit ca.1650 und die Kirche St.Nikolai gar erst um 1675.Die kath.Kirche St.Ruprecht fing ca.1630 an (meine Vorfahren waren dort zuständig). Deshalb habe ich die 1.Eintragung mit 1642.Weiter zurück geht es leider nicht,da auch die Belegbücher und Ehrungsprotokolle der Herrschaft nichts hergeben.Ich hoffe nur,dass wenn ich nach Boppard fahre in dem Zweig weiterkomme aus dem meine Mutter stammt.


    Lg


    Franz Josef

  • Bin irgenwie recht neidisch auf euch!


    In meiner Familie scheine ich immer noch die Einzigste zu sein, die die Ahnen erforscht. Auch bei den meisten grossen Datenbanken, finde ich kaum etwas oder kann eine Verbindung nicht nachweisen. :wacko:


    Mein aeltester Ahn ist Friedrich Althaus, geboren um 1825 (aus Heiratsurkunde seines Sohnes errechnet). Ok, bin auch noch nicht so lang dabei und hab auch noch nicht angefangen Kirchenbuecher zu waelzen. Wohn halt jetzt auf der Insel (England), und will bald auch mal in das naechstgelegene Mormonencentre.


    Meinen Partner habe ich auch vor kurzem angesteckt, hat mich auch gebeten fuer ihn mal "mitzuschaun" und seine Familie niederzuschreiben. Gesagt, getan. Beim naechsten Besuch dann die Verwandschaft gefragt. 5 Minuten vor der Heimfahrt faellt seiner Oma ein, dass man ja auf ihrer muetterlichen Seite einen Stammbaum habe (die gute ist auch schon weit ueber 80) und dann zaubert sie auch noch einen A2 grossen (super kleine Schrift) Bogen hervor, wo man alles schoen aufgeschrieben hat - bis 1609! Na super - so ein Glueck werd ich bei meiner Familie wohl nicht haben.


    Nachdem ich die letzten drei Wochen damit zuvgebracht habe, alle Daten auch in digitale Form zu bringen, hat sich dann Meiner auch sehr stolz gefuehlt auf Seine Familie :banana:


    Grit

    ALTHAUS (2 Familien), FRAESDORF, GRUNDMANN, HALLE, HAMANN, HILLE, JABS, JEHSERT/GAESERT, JOSEPH, KAPPERT, KIRCHHOF, KRUEGER, KUPIEC, LOHMANN, LORENZ, NIEMANN, QUASEBARTH, SCHMIDT, SCHULZE, SZCZESNY, SKRZYWINSKI, WILDGRUBE, WOERLITZ, ZABEL, :thumbup:


    Sachsen-Anhalt (Gommern, Zerbst, Ankuhn, Ploetzky, Brietzke, Riesdorf, Hobeck, Kleutsch), Sachsen (Greudnitz), Preussen (Thorn, Eichmedien)

  • Hallo Mitforscher !


    Sehr beeindruckend was mancher schon für Daten gesammelt hat. Meiner Vorrednerin geht es so ähnlich wie mir ... in meiner Familie interessiert sich leider auch keiner für die Herkunft unserer Ahnen. Ich hatte Angehörige meiner Familie gebeten wenigstens einige Fotos bereitzustellen, aber selbst das ist schon für manch einen zuviel Arbeit. Trotzdem habe ich in der "kurzen Zeit" von 3 Jahren ca. 160 belegbare Vorfahren in meinem Stammbaum (ohne Brüder und Schwestern). Weiterhin einen Stammbaum mit 350 Personen, die aber zur Zeit, anhand von Unterlagen, noch nicht nachgewissen sind und nur aus der Mormonendatenbank entnommen wurden. Um das Thema wieder anzukratzen, mein ältester Vorfahr ist Martin Häfer geb.: 1684 in Dörschnitz/Riesa ! Leider liegen alle anderen Familienzweige noch als Briefanfrage bei den zuständigen Pfarreien. Alle Familienzweige enden bei ca. 1800 .. :( dafür aber freut man sich jeden Tag auf Post um einen eventuellen neuen Vorfahren in den Stammbaum einzutragen.


    Ich wünsche allen noch eine erfolgreiche Suchen und denkt dran : Irgendwie sind wir alle verwandt, es gilt nur es herauszufinden ! :thumbsup:

  • Hallo Ihr alle, Im Zuge einer Ahnenforschung betreff einer Familie Ahlefeld der Vorfahren meiner zweiten Hälfte-
    Gisela, kam ich mit viel Glück zurück bis vor die Jahrtausendwende über Alfeld bei Hildesheim nach dem Raum Augsburg
    etwa 950, bis hin zu einer Familie von Schwabeck und einer Markgrafentochter Richzenza von Österreich auch einsehbar bei GenealogyNet oder GedCom
    Gruß arnemax NF
    Den Leitfaden bzw. die Gesamtlegende dieser Familie aufzuschreiben würde ein zweites Leben benötigen.
    Froh bin ich über eigene Erlebnisse betreffend der noch vorhandenen Zeugnisse dieses Familienverbandes
    bis in die Neuzeit. <img style="cursor: pointer;" onmouseover="this.style.cursor='pointer'" onclick="tinyMCE.insertSmiley('../wcf/images/smilies/27.gif', 'Freude über Freude', ':banana:');" src="../wcf/images/smilies/27.gif" alt="" title="Freude über Freude" />

  • Hallo Ihr alle, Im Zuge einer Ahnenforschung betreff einer Familie Ahlefeld der Vorfahren meiner zweiten Hälfte-
    Gisela, kam ich mit viel Glück zurück bis vor die Jahrtausendwende über Alfeld bei Hildesheim nach dem Raum Augsburg
    etwa 950, bis hin zu einer Familie von Schwabeck und einer Markgrafentochter Richzenza von Österreich auch einsehbar bei GenealogyNet oder GedCom
    Gruß arnemax NF
    Den Leitfaden bzw. die Gesamtlegende dieser Familie aufzuschreiben würde ein zweites Leben benötigen.
    Froh bin ich über eigene Erlebnisse betreffend der noch vorhandenen Zeugnisse dieses Familienverbandes
    bis in die Neuzeit. <img style="cursor: pointer;" onmouseover="this.style.cursor='pointer'" onclick="tinyMCE.insertSmiley('../wcf/images/smilies/27.gif', 'Freude über Freude', ':banana:');" src="../wcf/images/smilies/27.gif" alt="" title="Freude über Freude" />

  • Hallo arnemax,
    ja, die von Ahlefeld sind eine sehr große Familie vor allem in Schleswig und auch Dänemark. Schade, Dein Weblink in Deinem Profil funktioniert nicht ;-).
    Viele Grüße
    Hina

    "Der Mensch kennt sich selbst nicht genügend, wenn er nichts von seiner Vergangenheit weiß." Karl Hörmann

  • Hallo,


    Ich habe meine Großmutters Linie, mütterlich, zurück bis in das erste Jahrhundert, es war viel Arbeit hab viel Hilfe gehabt aber hat auch viel Spaß gemacht. Die Großvaler Linie, mütterlich, habe ich bis mitte 13 Hundert. Vaterlich habe ich noch nichts.


    MFG Liselotte :computer:

  • Hallo Clair,


    Meine Ururgroßmutter war eine Rosalie von Schwerin und durch sie habe ich meine Linie zurück bis in das 1. Jahrhundert durch Bücher und Stammtafeln. Die Daten waren überprüft bei dem: Order of the Crown of Charlemagne in the United States. :banana:
    MFG Liselotte

  • und was ist dieser "Orden" für ein Verein??? Wann wurde der denn gegründet, schon im 19. Jhdt. oder erst im 20. Jhdt. ?
    freundlichen Gruß, Wilfried

  • Die Dokumentenlage sieht allerdings beim Order of the Crown of Charlemagne in the United States auch nicht besser aus, als die tatsächlich existierenden Dokumente in den Archiven. Hier wird vielmehr mit Wahrscheinlichkeiten, als mit Nachweisen gearbeitet. Meine Genealogie geht auch in mehreren Linien in diesen Bereich aber obwohl das dynastische Linien sind, weiß ich mit Sicherheit, dass das so nicht tatsächlich lückenlos belegt ist. Im Mittelalter fangen die Probleme an. Da raufen sich seit Urzeiten die Historiker die Haare, wer wohl mit seinen Daten recht haben könnte.
    Die v. Schwerin gehören übrigens auch zu meinen Ahnen.
    Viele Grüße
    Hina

    "Der Mensch kennt sich selbst nicht genügend, wenn er nichts von seiner Vergangenheit weiß." Karl Hörmann

  • Hallo liebe Schwerin-Verwandte! Die von Schwerins habe ich auch, aber nicht als Großmutter sondern erst in finsterer Vergangenheit. Aber bei Vorfahrenlinien bis ins erste Jahrhundert sehe ich die Quellenlage nicht so kritisch, wie manche von Euch. Allein das biologisch-statistische Kuckucksei-Problem läßt ab 30, 40 Generationen jede Ahnenforschung zum reinen Spaß werden.
    Angenommen, ich könnte über all das verlorene Wissen wirklich urkundlich belegbar verfügen, dann wäre ich bereits um 1000 n. Chr. G. (und das ist für adelige Häuser gar nicht viel) bereits weit unter 50% an statistischer Sicherheit. Der genaue Unsicherheitsfaktor ist je nach Position in der Ahnentafel sehr verschieden. Bei einer rein mütterlichen Linie sind wir noch bei nahezu 100%; bei einer rein väterlichen Linie ist die "urkundlich sichere" Linie bereits bei fast Null. Gehen wir noch ein Jahrtausend zurück, sind die statistischen Werte so drastisch gesunken, dass man von Ahnenforschung im engeren Sinne nicht mehr sprechen kann. Trotz einwandfreier Urkunden, die ja auch nur in unserem Gedankenexperiment existieren!


    Apropos "ältestes Ereignis": Allerältest und lächerlichst unsicher ist Pharao Krokodil der 0. Dynastie, der um etwa 3100 v. Chr. regiert hat. Weiter zurück gehts wirklich nicht, denn damals wurde die erste Schrift erfunden. :]
    Die Daten habe ich eher als Schnapsidee aus unseriösen Netzquellen übernommen: etwas Spaß muss sein.

    QVEM QVAERIS? ("Wen suchst Du?"- Johannes 20,15)

    Edited 3 times, last by F.W.Seipe ().

  • Hallo F.W.Seipe,


    ich habe die frühen Zeitgenossen auch in meiner Datenbank, einfach als Spaß. Sicherlich sollte man die Sinnhaftigkeit solcher Aufstellungen nicht zu ernst nehmen. Selbst bei Adels konnten lange Zeit viele nicht schreiben und lesen, weil ein Großteil der Kultur, die die Römer und die Byzantiner erarbeitet hatten einfach im Mittelalter wieder verloren ging. Je nach Region geht die ordentliche Dokumentation früher oder später los. Selbst in Pommern war es je nach Zeit und Umständen angebracht bei Adels seine Ursprünge auf die originalen Pommern oder auf die zugewanderten Deutschen zurückzuführen. Hier ist ähnlich wie in anderen Gegenden und Kreisen sicherlich so manche Gefälligkeitsgenealogie geschrieben worden. In vielen Familien, wo nicht bereits vor dem letzten Krieg intensives Urkundenstudium betrieben wurde und eine entsprechend fundierte Familiengeschichte herausgegeben wurde, sind die Dokumente oft als Kriegsverlust zu verbuchen. Dort wird man sich schwertun Beweise in Primärquellen zu finden. Zum anderen sind gerade frühe Zusammenstellungen von Stammlisten auch durch die damals fehlende Mobilität fehlerhaft, da die Ersteller gar nicht an alle Informationen kommen konnten. Wichtig ist einfach, dass grundsätzlich die Quelle angegeben wird, aus der man die Information hat, dann ist es später immer wieder möglich die Information bei neuen Erkenntnissen zu vergleichen bzw. zu korrigieren. Und wie gesagt, auch ein bißchen Spaß muss sein.


    Viele Grüße


    Dirk
    www.genealogie-peters.de

  • Hallo!


    Heute habe ich einen Ahnen gefunden, den ich auf einer Stammtafel im Internet wiederfinden konnte, die zu Karl dem Grossen führt. Fühlt sich interessant an ;-) Aber ich weiss, dass es eigentlich nichts "besonderes" ist, weil ja anscheinend viele Adelsgeschlechter auf ihn zurückgehen. Und ich muss auch zugeben, dass ich aus Zeit- und Geldgründen eigentlich so gut wie nur im Internet forsche (ausser am Anfang, wo ich Kirchenbücher und alte Stammbäume, die es in der Familie gab, genommen habe) und damit meine Ergebnisse bestimmt nicht so gut belegt sind wie bei vielen hier. Aber vielleicht warte ich noch die 57 Jahre, bis ich in Rente bin, und forsche dann alles von Grund auf nach! ;-)


    Liebe Grüsse,
    Julia