Scanner

  • Hallo Forumsgemeinde,


    sicher habt Ihr Euch nun über das eigenartige Thema gewundert. Doch Scanner sind nun mal Hardware und nicht Software... drum hab ich es nicht dort gepostet. Auch wollte ich es nicht unter der Rubrik "Hilfe" reinwerfen, da es da nicht hingehört.


    Also, mich plagt folgendes Problem:
    Von einem Kollegen habe ich einen Stammbaum bekommen, den ich gerne einscannen möchte. Ich selbst habe zwar einen DIN-A4-Scanner, mit dem ich auch restlos zufrieden bin.
    Die Krux am scannen ist die: Der Stammbaum ist fast so groß wie ein Bett!!!! Auch ist er nicht teil- oder trennbar! Mit dem A4-Scanner werde ich da meine Probleme haben. Auch wird abfotografieren nix bzw. nur unbefriedigende Ergebnisse liefern...


    Ich kann mich noch daran erinnern, daß ich von zwei verschiedenen Scannern gelesen habe, die für sowas geeignet wären:


    - Ein "Durchschauscanner" (von HP??) den ich auf das zu scannende Objekt lege und durch die Glasfläche sehe, was gescannt wird.


    - Ein Handscanner (ist zwar qualitativ nicht so gut, aber es reicht ja ein Graustufen-Scan), bei dem ich das zu scannende Objekt einfach abscanne... in voller Länge... und dann noch entsprechend in der Breite


    Beim Durchschauscanner habe ich dann halt das Problem, daß ich sämtliche einzelne Scan's mit einem Grafikprogramm noch zusammenflicken muß. Muß ich zwar beim Handscanner auch, aber da ist es weit weniger rumschusterei.



    Kennt Ihr die Scanner, die ich meine? Wenn ja, wo finde ich die bzw. habt Ihr die entsprechenden Typbezeichungen etc.? Ggf. Kostenpunkt und eigene Erfahrungen / Meinungen dazu?!?



    Vielen Dank für Eure Hilfe!

  • Bei der Größe benötigst Du einen DIN A0 Scanner.
    Sowas kann es nur in Druckereien geben, denn sowas gibt es nicht für den Hausgebrauch.
    Bei eBay wird so ein Ding gerade versteigert, Einstiegspreis 10.999,-- € .


    Vielleicht kannst Du in einem Copy Shop oder in einer Druckerei das eingescannt und auf irgendein Wechselmedium gespeichert bekommen.

    Gruß
    Michael Lauffs
    Aachen, Eschweiler, Stolberg
    ICQ# 48430007
    www.Lauffs.de

    Man sollte eine Dummheit nicht zweimal machen, es gibt doch so viele davon.

    Edited 4 times, last by Michael Lauffs ().

  • Yo Maxi,


    hier hat Michael völlig recht.
    Sowas kannst Du nicht alleine stemmen.


    Auch wenn´s nicht wenig kostet, so ist die Beauftragung immer noch erheblich billiger.

  • Hallo Maxi,


    aber vorher nach den Kosten fragen!!


    Ich bin nämlich schon ganz schön erschrocken, als ich für eine Kopie im Laden gute 40 Euro zahlen musste, es war ein alter Bauplan, den ich fotokopieren ließ.




    Gruß Marlies

  • Hallo Maxi,


    ich hatte mal ein ähnliches Problem, meine Vorlage war zwar nicht so groß wie Deine, aber das spielt hier keine Rolle.


    Ich habe eine Digitalkamera senkrecht auf ein kleines Tischstativ montiert und von meinem Dokument immer nur Ausschnitte fotografiert in der Größe von ungefähr DIN A5.
    Dann die Bilder in den PC einlesen und mit einem Foto- / Grafikprogramm manuell zusammenfügen. Ist zwar etwas Arbeit, hat sich bei mir aber bestens bewährt.


    Schöne Grüße
    Peter

  • Nach dem Ausdrucken, nenne ich meinen Stammbaum immer Tapete.


    Die Frage die ich mir schon gestern abend stellte war:
    "Warum tippt man den Stammbaum nicht ab?"
    Der Aufwand eine Tapete in DIN A5 oder DIN A4 Schnippelchen zu elektronisieren und danach elektronisch zusammenzupappen ist immens.
    Von den möglichen Qualitätseinbußen ganz zu schweigen. Man trifft die Achsen oder Linien nicht, manches nicht eindeutig lesbar. Und wenn man das wieder ausdrucken will, sieht es aus wie Patchwork.


    Es ist eine reine Fleißarbeit die Daten in die Stammbaum Software zu daddeln aber danach kann man das Ding so oft drucken wie man will, bis die Stadtwerke den Strom abstellt.


    Man muss sich mal überlegen, was für eine Dateigröße man mit einer Tapete produziert. Grafikprogramme können auch nicht jede beliebige Größe handhaben. Wie lange wird der Ladevorgang dauern , 20 Minuten, 30 Minuten ?


    Die Tapete auf A0 eingescannt wird schon einiges an Platz brauchen.


    Man muss alle Möglichkeiten mit deren Konsequenzen gegeneinander abwägen. Die Entscheidung wird nicht leicht fallen.

    Gruß
    Michael Lauffs
    Aachen, Eschweiler, Stolberg
    ICQ# 48430007
    www.Lauffs.de

    Man sollte eine Dummheit nicht zweimal machen, es gibt doch so viele davon.

  • Hallo Maxi,


    folgenden Artikel habe ich heute in der FOTO Welt gefunden:


    "Der neue Scanner 4600P von HP sieht aus wie eine simple Glasscheibe im Rahmen. Doch damit lässt sich fast alles scannen: von der Buchseite über die Flipchart-Skizze bis zum Wandgemälde. Der Scanner ist nicht einmal zwei Zentimeter dick und wird einfach an das zu scannende Objekt gehalten. Die mitgelieferte Software hilft, große Vorlagen, die in mehreren Durchgängen gescannt wurden, wieder zusammenzusetzen. ca.200 Euro"


    Ich hoffe, ich habe das richtig zitiert. Der Kommentar von meinem Gatten war nur, er hatte gehofft, dass ich den Artikel nicht finden werde :D :D :D :D


    Ich bekomme gerade von meiner linken Seite (mein MAnn sitzt neben mir an seinem PC) die Info, dass die Firma Mindfactory das Gerät für 146 € anbietet.


    Ich glaube, ich werde mich mit diesem Gerät heute mal näher beschäftigen... :D


    Viele Grüße
    Sonja

  • Hallo Forengemeinde,


    vielen Dank für die ganzen Infos, Tipps und Links. Letztere möchte ich nun mal auch "kommentieren".


    @ MiLau:
    Das Ding, das Du auf E-Bay gelinkt hast ist ein Tapetendrucker und kein Scanner.... oder hab ich da ein Detail überlesen??


    @ springer:
    Natürlich werde ich davor fragen, was mich der Spaß kostet... weil sonst kommts mir eher billiger, wenn ich es mache, wie peter0806.


    @ peter0806:
    Mit diesem Gedanken (abfotografieren und zusammenflicken) habe ich auch schon gespielt. Doch dazu muß alles "gerade" sein und auch die Abstände dürfen sich nicht verändern.... andernfalls taucht eben das Problem auf, das MiLau in seinem weiteren Beitrag geschrieben hat.


    @ mauschy:
    Danke für den Tipp. Genau DEN Scanner habe ich gesucht. War mir nur nicht mehr sicher, ob er von HP war oder nicht. Für alle, die noch die Spezifikas zu diesem Scanner benötigen... sie sind auf der HP-Seite.
    (Kleiner Tipp am Rande: Wenn Du den Scanner bei Mindfactory bestellst - er ist da wirklich am Günstigsten!! - achte auf die versteckten Kosten. Diese treiben den Preis um bis zu 3 % nach Oben!).
    Nebenbei bemerkt: Dieser Scanner (HP Scanjet 4600) wurde von der Zeitschrift "ComputerBild" in Ausgabe 25/03 getestet und mit der Note 2,90 bewertet. Bei der PC-Welt wurde übrigens schon das Nachfolgemodell mit 2,80 bewertet...
    Auf der Site von chip.de wurde er mit gut bewertet


    @ Abtippfreaks:
    Ich werde den bzw. die Stammbäume im "Tapetenformat" natürlich schon abtippen und in mein Genealogieprogramm einspeisen. Das Problem ist halt nur, daß ich die Originale benötige, falls irgendwelche Zweifel auftauchen oder (schlimmstenfalls) das Genealogieprogramm in die ewigen Datenjagdgründe geht! Ausserdem ist die Tapete ja nicht von mir sondern von einem Kollegen, der sie wieder zurückwill. Kann sie mir ja nicht ewiglich ausleihen.



    Sodele, nach alldem werde ich nun die nächsten Tage meine Entscheidung(en) treffen. Fehlt mir nur noch ein kleiner Tipp zum Thema "Handscanner".... Weiß da wer was??? :angel:

    Edited once, last by Maxi ().

  • Stimmt, bin eine Zeile zu tief gerutscht.
    Das Ding
    kostet 7.999,-- € Einstiegspreis.


    Aber mir scheint dieser Fensterscanner den Sonja ausgegraben hat, die praktikabelste Lösung zu sein. Den habe ich schon beim Mediamarkt im Regal stehen sehen.

    Gruß
    Michael Lauffs
    Aachen, Eschweiler, Stolberg
    ICQ# 48430007
    www.Lauffs.de

    Man sollte eine Dummheit nicht zweimal machen, es gibt doch so viele davon.

    Edited once, last by Michael Lauffs ().

  • Ähm, Einstiegspreis??? Ich finde da nur den Button "Sofort Kaufen". Das Ding geht nicht unter und auch nicht über 7.999 Euronen über den Ladentisch.... ist keine richtige Versteigerung ;)

  • Klar Michael,


    bevor ich mir DEN Kasten kaufe (wo soll ich den überhaupt hinstellen??? Dazu müsste ich ja mein Bett rauswerfen.... das wäre schlecht, weils dann mit dem Nachwuchs nicht so klappt :)) :)) :)) ) kaufe ich mir lieber zwei Laptops mit je einem Scanner... und sämtliche Kirchenbücher im Umkreis von 25 km als Kopie im Papierformat....

  • Auf die Gefahr hin, daß ich mein "Nichtkapieren" offiziell einräumen muß.


    1. A0 = 1m²
    2. Wie häufig im Leben scannt man ne `Tapete´ ein?
    3. Selbst wenn das Teil im erschwinglichen Bereich liegen sollte, wie oft wird man es denn noch brauchen?
    4. Es gibt Software, sogar als Freeware, mit welcher auch einzelne Bildteile wirklich sehr einfach zusammenzufügen sind (merging).

  • Servus Andreas,


    hier gehts ja nicht um die Anschaffung eines A0-Scanners. Vielmehr bin ich auf der Suche nach einem "Handscanner" bzw. des Durchsichtscanners (siehe ein paar Threads weiter). Die damit erzeugten Bilder will ich dann ja zusammenflicken.


    Fakt ist halt nur, daß ich die genannte Tapete mit einem Flachbettscanner nicht vernünftig einscannen kann. Daher ist der Durchsichtscanner wohl ideal. Bei einem Handscanner (den ich über das zu scannende Objekt ziehe) hätte ich gar den Vorteil, daß ich auch ne zwei Meter lange Scan-Vorlage reinbekomme, ohne viel herumfieseln zu müssen.

  • @Maxi,


    einen Handscanner kannst Du von mir für lau haben. Allerdings garantiere ich Dir bereits im Vorhinein ungezählte Fruststunden.
    Die vernünftigste und ehestens zu realisierende Lösung dürfte sein, daß Du Deine "Tapete" faltenfrei an eine Wand hängst und mittels einer Digicam mit möglichst min. 5 Megapixel auf Stativ digitalisierst.
    Vorherigen Weißabgleich und ISO 100 nicht vergessen! Auch kein Zoom und kein Weitwinkel.


    Das *.jpg sollte dann eigentlich gut verwertbar sein.


    Falls Du den Handscanner haben möchtest: Kurze PN an mich. :)

  • Servus Andreas,


    ähm, warum garantierst Du mir viele Fruststunden? Liegt es an der Handhabung oder wo drückt der Schuh??? Genau wegen dem ging es mir ja: TAUGT so einer qualitativ auch halbwegs was. Es müssen ja keine kunterbunten Grafiken eingescannt werden, sondern primitive Kästchengrafiken (Stammbäume, deren Datenfelder in Kästchenform da sind und selbige mit Bleistift und Lineal gezeichnet sind).
    UND: Wie ist die Handhabung und Bedienung??


    Wenn Du meinst, daß er hierfür geeignet ist.... dann....... her damit :D

  • Yo Max, ;)


    ein Handscanner, wir sprechen hier von einem 256 Graustufenscanner, hat eine sehr begrenzte Scanbreite (hier 12 cm). D.h. Du mußt das Ding absolut senkrecht in Nord-Südrichtung führen und mit noch konstantererer ;) Geschwindigkeit ziehen.
    Falls Du das nicht hinbekommen solltest, und das wirst Du nicht, machst Du Dali (Salvador, 1904 - 1989) Konkurrenz.


    Ein Handscanner, egal wie gut, ist ausschließlich nur für kleinere Vorlagen bis max. A5 geeignet.

  • Servus Andreas,


    wie es scheint, ist wohl doch der von Mauschy erwähnte Durchsichtscanner die optimalste Lösung... Ich denke nach wie vor, daß sich mit dem Handscanner auch größere (bzw. längere) Flächen als DIN-A-5 einscannen lassen, aber bei "nur" 12 cm Scanbreite wird das schon ne ordentliche rumschieberei.


    Nochmals Danke für Deinen Tip... und das Angebot :D


    Aja, DalliDalli wollt ich auch keine Konkurrenz machen :D


  • ?

  • der thread ist schon ziemlich alt und das problem hat sich wahrscheinlich (so oder so) schon längst gelöst.
    aber mein erster gedanke wäre folgendes geweesn: die "tapete" muss ja von irgendwo her gekommen sein (sie wird ja wohl nicht vom himmel gefallen sein.) sie muss also einen urheber haben, der offensichtlich erstens ahnenforscher ist, zweitens mit einem copmputer arbeitet und drittens seine gesammelten werke ausgedruckt hat. es müsste doch möglich sein den ausfindig zu machen und ihn um eine GEDCOM-datei seiner forschung zu bitten. das ganze dann am eigenen computer in die eigene software importieren und dann selbst ausdrucken. mit 40/50 A4-seiten wird man wohl rechnen müssen und dann selber zusammenpicken.


    fertig!


    lg simon

    Hauptforschungsgebiet: KÄRNTEN (Ö)
    Ö - Wien: Kibitz, Hatschka
    D - Koblenz: Melles/Milles, Hert
    F - Correze: Rauly, Bouisson/Bouhyson/Bouissou
    näheres auf meiner Homepage (letztes Update: 28. September 2007)