merkwürdige Vornamen

  • Na ja, so ein bißchen ungewöhnlich ist er schon, weil er nämlch eher seltener vorkommt. "ungewöhnlich" heißt ja nicht "gar nicht". Allerdings kommt er auch heute noch hin und wieder vor. Die Tochter eines Lehrers an unserer Schule hieß so. Aber das ist auch die einzige, die mir jemals lebendig vorgekommen ist.


    witzig finde ich auch den männlichen Voramen "Erdmann". Der ist allerdings wohl im 17. Jhdt. öfter vorgekommen. Ich habe auch einen bei meinen Ahnen.
    lg
    Gisela

    Ein Jegliches Ding hat seine Zeit, und alles Vornehmen unter dem Himmel hat seine Stunde
    Derzeitige Lieblingsbaustellen: GRUNER u. LINCKE, Sachsen, ab 1849 auch Schweiz. WURMSER von Schaffoltzheim, Bormio, Schweiz, Elsaß, Heidelberg. STREICHER, Ulm, 16. Jhdt. (Schwenckfelder). WERNBORNER, Hessen u.a.

  • Grade eben habe ich eine


    Weintrudis Elisabetha Klein aus dem KB geangelt.
    Sie ist leider schon 1754 verstorben.


    lg
    Gisela

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  • Hi,


    Ich habe eine Frau mit dem Namen Abel. In Dithmarsch war offenbar auch der Name Elsabea weitverbreitet....


    ^^ ^^


    Gruß Matthias

  • Abel könnte eine abgeschliffene Form von Appel sein und damit von Apollonia kommen.


    Ilsabe und sogar Ilsabein habe ich schon gelesen, die Form "Elsabe" noch nicht


    man wird so alt wie ne Kuh und lernt immer noch dazu
    lg
    Gisela

    Ein Jegliches Ding hat seine Zeit, und alles Vornehmen unter dem Himmel hat seine Stunde
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  • Echt mal - wieder was dazu gelernt... :huh: :D


    (Äh - wie alt werden Kühe eigentlich?! =) )


    Gruß, Annika

  • Anna, du hast mich ertappt, ich weiß es nicht wirklich.
    Wenn ich mal zu viel Zeit habe, setze ich mich einfach mal neben eine und warte ab.....
    Gisela

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  • Anna, du hast mich ertappt, ich weiß es nicht wirklich.
    Wenn ich mal zu viel Zeit habe, setze ich mich einfach mal neben eine und warte ab.....
    Gisela


    *lach*
    Ach Quatsch - war doch nur ein Joke... :D

  • gut, dann hab ich ja viel Zeit gespart



    PS aber du merkst schon, wenn jemand anders auch nur ein joke macht? :D

    Ein Jegliches Ding hat seine Zeit, und alles Vornehmen unter dem Himmel hat seine Stunde
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  • Klar doch - nur ein bisserl die Leute "aufziehen" wird zur Abwechslung ja mal drin sein... ;-)
    Zumal das grad so gut kam... :D


    (...außerdem ist es ja nicht bös' gemeint...)

  • Abel könnte eine abgeschliffene Form von Appel sein und damit von Apollonia kommen.



    Ne, Ja, Ne auf die Ableitung währe ich wohl nie gekommen. Ist denn die bielblische Qeulle nicht wahrscheinlicher, zumindest für "einfache Leute im 19.Jh?


    gruß Matthias

  • Daran hatte ich auch zuerst gedacht - aber als Frauenname?!


    Als Nicht-Gläubige bin ich zwar nicht grade bibelfest, aber ich dachte ABEL wäre der Zwillingsbruder von Kain... :huh:
    (Verbessert mich, wenn ich mich irre...)

  • Hi,


    Ich habe eine Frau mit dem Namen Abel. .............


    Gruß Matthias



    Hallo Matthias,
    wenn es um einen männlichen Vornamen ginge, oder um einen Nachnamen hättest du sicher recht. Aber du hast ja selbst geschrieben, daß es sich um eine Frau handelt.
    Eine ganz geläufige Abkürzung für Apollonia war im 17./18.Jahrhundert "Appel". Und "Abel" KÖNNTE eine abgeschliffene Form davon sein.
    Wir machen oft den Fehler, daß wir von Dinge, die uns selbst fremd oder ungewöhnlich vorkommen, glauben sie seien auch für andere Menschen in anderen Zeiten fremd und ungewöhnlich gewesen. Dieser Irrtum führt uns oft zu falschen Vorstellungen u.a. über unsere Vorfahren.
    Fakt ist, daß "Appel" mehrfach sogar schriftlich belegt ist, z.B. für Hessen. Man kann das unter anderem nachlesen im Kapitel "Taufnamen" im Giessener Familienbuch von Otto Stumpf.
    Das ist jetzt nur ein Beispiel für eine Quelle, es gibt mehr.


    Und ob was die "einfachen Leute im 19. Jahrnundert" betrifft: glaubst du wirlich, sie hätten einem Mädchen einen Jungennamen gegeben?
    Es ist auch ein Irrtum, daß "einfache Leute" - wer auch immer das sei - keine Modenamen vergeben hätten. Grade diese Kurzformen sprechen dafür, daß es doch so ist.


    Das alles ist jetzt natürlich noch kein Beweis, daß deine Abel einen Namen hat, der von Apollonia kommt. Aber es ist eine reale Möglichkeit.
    Und bitte nicht übelnehmen, aber die Möglichkeit, daß sie einen Jungennamen bekommen hat (biblischer Abel) - halte ich für ganz außerhalb des vorstellbaren.
    Wäre aber ganz interessant mehr darüber zu erfahren.


    lg
    Gisela

    Ein Jegliches Ding hat seine Zeit, und alles Vornehmen unter dem Himmel hat seine Stunde
    Derzeitige Lieblingsbaustellen: GRUNER u. LINCKE, Sachsen, ab 1849 auch Schweiz. WURMSER von Schaffoltzheim, Bormio, Schweiz, Elsaß, Heidelberg. STREICHER, Ulm, 16. Jhdt. (Schwenckfelder). WERNBORNER, Hessen u.a.

  • Hallo Gisela,


    ob das nun ein Mädchen- oder Jungenname ist, wer wil das definieren? Der Bruder von Kain ist lange tot, und das war auch einige Kilometer weiter unten auf dem Globus.


    In meiner Liste gibt es z.B. den Namen Engel als männlichen und auch weiblichen Vornamen.
    Zwei Eike kenne ich persönlich - das ist einmal ein Mann, einmal eine Frau. Ohne zweiten Vornamen, der das Geschlecht eindeutig erkennen lassen würde!
    In Norwegen gibt es Gerd als weiblichen und Inge als männlichen Vornamen.

  • [quote='Bonzhonzlefonz',index.php?page=Thread&postID=144371#post144371
    ob das nun ein Mädchen- oder Jungenname ist, wer wil das definieren? Der Bruder von Kain ist lange tot, und das war auch einige Kilometer weiter unten auf dem Globus.
    .[/quote]


    Hallo Jens,
    bundesdeutsche Standesämter tun das mit dem Definieren voller Begeisterung. :banana: Bei jedem geschlechtlich uneindeutigen Vornamen muß ein eindeutiger Zweitvorname gegeben werden.
    Aber wir reden ja hier von anderen Zeiten.
    Maria, Magdalena, Elisabeth, Joseph, Markus, Lukas, Johannes und wie sie alle so heißen sind zwar noch nicht ganz so lange tot, lebten aber auch da unten auf dem Globus. und lange her ist es auch schon. Und beinahe hätte ich Adam und Eva vergessen, von dem selben Teil des Globusses (heißt das so ?( ) und fast genauso alt wie ihr Sohn Abel.
    Natürlich ist "Abel" so wie Matthias es beschrieben hat ein Mädchenname. Ich hatte ja nur zu der Herkunft des Namens etwas gesagt.


    [quote='Bonzhonzlefonz',index.php?page=Thread&postID=144371#post144371]
    In meiner Liste gibt es z.B. den Namen Engel als männlichen und auch weiblichen Vornamen.
    Zwei Eike kenne ich persönlich - das ist einmal ein Mann, einmal eine Frau. Ohne zweiten Vornamen, der das Geschlecht eindeutig erkennen lassen würde!
    In Norwegen gibt es Gerd als weiblichen und Inge als männlichen Vornamen.[/quote]


    Natürlich gebe ich dir recht, daß es Namen gab und gibt, die gleich geschrieben und ausgesprochen werden als Jungen- sowie als Mädchennamen.
    Aber die Vergleiche über Sprachgrenzen hinweg zu Ziehen, kann ins Uferloe führen. Direkte Vergleiche lassen sich immer nur innerhalb einer Sprache ziehen.


    Ich habe selbst eine weibliche Engel unter meinen Ahnen, leider keinen männlichen. Es gibt ja heute noch den männl. Namen "Engelbert", das ist eine Möglichkeit, sicher gibt es noch mehr.
    Von Eike als Mädchen-/ bzw. Jungennamen (also beides) habe ich auch schon gehört.


    Nebenbei, als Teenager habe ich ein Buch gelesen, das hieß "liebe Inge" und das spielte thematisch mit der Unklarheit, ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelte. Eine junge Frau suchte eine Brieffreundin, fand eine, und ging ungefragt davon aus, daß es ein Mädchen sei, weil die Brieffreundin mit "Inge" unterschrieb.
    Das ging so eine ziemlich lange Zeit, und das Ende ist vorhersehbar: irgendwann kam es zu einem Treffen, alles kam heraus und was glaubt ihr passierte nach kurzen Verwicklungen?? Na klar, sie haben sich gekriegt. :love: :love: :love: Denn Inge war natürlich ein junger Mann. :]


    lg
    Gisela


    PS Die Abel von Matthias interessiert mich weiterhin. :]

    Ein Jegliches Ding hat seine Zeit, und alles Vornehmen unter dem Himmel hat seine Stunde
    Derzeitige Lieblingsbaustellen: GRUNER u. LINCKE, Sachsen, ab 1849 auch Schweiz. WURMSER von Schaffoltzheim, Bormio, Schweiz, Elsaß, Heidelberg. STREICHER, Ulm, 16. Jhdt. (Schwenckfelder). WERNBORNER, Hessen u.a.

  • Ich kann noch "Freerk" und "Thalke" beisteuern.


    Freerk ist friesisch für Friedrich (hab ich irgendwo gelesen)


    Thalke kann ich mir überhaupt nicht erkllären, ich weiß nur das der Name ein Mädchenname ist und auch aus Friesland kommt.


    lg
    Gisela

    Ein Jegliches Ding hat seine Zeit, und alles Vornehmen unter dem Himmel hat seine Stunde
    Derzeitige Lieblingsbaustellen: GRUNER u. LINCKE, Sachsen, ab 1849 auch Schweiz. WURMSER von Schaffoltzheim, Bormio, Schweiz, Elsaß, Heidelberg. STREICHER, Ulm, 16. Jhdt. (Schwenckfelder). WERNBORNER, Hessen u.a.

  • >>In Norwegen gibt es Gerd als weiblichen und Inge als männlichen Vornamen.<<
    Verkehrte Welt... :D


    @ Gisela: "....selben Teil des Globus." (Mein Vorschlag... ;-) )
    Oder - noch ein Vorschlag: "...selben Teil des Globus'." --> also mit Apostroph hinter dem S


    LG