merkwürdige Vornamen

  • Die Eltern klagten und das Gericht ließ den Namen zu.


    Klarer Fall, der Name endet auf a, also weiblich :D. Was sich manche Eltern nur dabei denken :?:.
    Viele Grüße
    Hina

    "Der Mensch kennt sich selbst nicht genügend, wenn er nichts von seiner Vergangenheit weiß." Karl Hörmann

  • Endung -a ist aber nicht immer feminin... Beispiel "Andrea" - maskulin (Italien), aber feminin bei uns. ^^


    Nur mal ein Beispiel von sicher vielen... ;)

  • Endung -a ist aber nicht immer feminin... Beispiel "Andrea" - maskulin (Italien), aber feminin bei uns.


    Mein Sohn heißt Luca und da denkt die deutsche Durchschnitts-Oma immer, es handele sich um ein Mädchen! ;( :evil:


    Genauso wie bei Simone (ital. für Simon) und Andrea (ital. für Andreas). Laßt Euch gesagt sein: das sind Männernamen! 8o 8o


    Assi


    Und was ich nicht ändern kann, da bleibe ich weiter dran... (Herbert Grönemeyer)

  • Also, daß Luca maskulin ist, müßte eig. ja auch jeder Ommi langsam klar sein... *grins*


    Aber Simone und Andrea sind für mich in erster Linie feminin - obwohl ich weiß, daß die ital. Form maskulin ist... :whistling: ^^

  • Da sei Dir nicht so sicher. In Deutschland ist der Name auch für Mädchen erlaubt. Allerdings nur im Zusammenhang mit einem weiteren Namen aus dem eindeutig hervorgeht das es sich auch um ein Mädchen handelt.

  • Hallo!


    Bei meinen Forschungen stieß ich unter anderem auf folgende Vornamen:
    Wilhelmum
    Mariam Elisabetham
    Antonettam
    Joannen Ottonem
    Henricum Christophorum


    Diese Vornamen sind für mich noch verständlich.
    Aber mit nachfolgenden Vornamen, besonders den zweiten, habe ich so meine Schwierigkeiten:
    Hyronimus Sylvester
    Ignatium


  • Assi


    Und was ich nicht ändern kann, da bleibe ich weiter dran... (Herbert Grönemeyer)

  • Hallo zuelsammen,



    apropos Vornamen:



    Die Pfarrer in unserer Gemeinde hatten die Angewohnheit allen Jungen den Namen Johannes voranzustellen. Aus diesem


    Grund habe ich einen Vorfahren der Johannes Johann heisst...Schön gedoppelt..Sag aber auch dazu das war 1680...


    Grüsse von der schwäbischen Alb


    Wandererxls :)

  • Hallo,


    Erdmutha hab ich auch um 1800 mehrmals bei den Vorfahren. War wohl damals ein beliebter Vorname.
    Lustig finde ich immer die Unterscheidungen, da Vater und Sohn häufig den gleichen Vornamen hatten.
    So bei meinen Zwantzigers: Großgeorg-, Ge. gro. Zwantziger, George Zwanzig der große genannt, der Jüngere usw.
    Erinnert mich an die jüngste Vergangenheit in der Familie - der große und der kleine Klaus.


    Kann mir jemand etwas zum VN Benedictus sagen?
    Diesen VN gibt es bei uns nur einmal bei einer Geburt 1756.


    Viele Grüße von Rentier

  • Hallo Rentier,


    Benedikt,
    (auch: ) Benediktus: männl. Vorn. lateinischen Ursprungs (lat. benedictus »gepriesen, gesegnet«). Die Verbreitung des Namens geht auf den Hl. Benediktus von Nursia (5./6.Jh.), den Vater des abendländischen Mönchtums zurück; Namenstag: 11.Juli. Italien. Form: Benedetto. Französ. Form: Benoît [b'nwa]. Span. Form: Benito. Engl. Formen: Benedict ['bndkt]; Bennet ['bnt]. Schwed. Form: Bengt. Dän. Form: Bent.


    VG
    Jutta

  • Habe in meiner Ahnenliste auch zwei ausgefallene Namen:


    Hippolyt und Balbine - wobei die anderen 17 Geschwister nicht so ausgefallene Namen hatten.



    LG
    Kerstin

    Suche nach FN: Koch, Müller, Vobornik, Giegandt, Willroth, Urban

  • Hallo Kerstin,


    ich habe folgendes gefunden:
    Balbina:
    weibl. Vorn. lateinischen Ursprungs (zu lat. balbus, -a, -um »stammelnd, lal-lend«). Balbina war der Name einer legendarischen Heiligen (4.Jh.), Namenstag: 31.März, doch erscheint der Name in Deutschland erst seit dem 19.Jh.


    Hippolyt,
    (auch: ) Hippolytus: männl. Vorn. griechischen Ursprungs (zu griech. híppos »Pferd« + lýo »lösen«, also etwa »der die Pferde loslässt«). Bekannter Namensträger: der heilige Hippolyt (2./3.Jh.), Kirchenschriftsteller und Gegenpapst, Namenstag: 13.August.


    Viele Grüße
    Jutta

  • Hallo ihr Lieben,


    den Austausch über die merkwürdigen Vornamen finde ich total schön. Man lernt immer wieder Neues! :thumbsup:


    Was ich aber letzten Freitag im Archiv gesehen habe, macht mich immer noch traurig und je länger ich darüber nachdenke, auch wütend: X(


    es geht um das KB der Gemeinde Schwarzbach/Rhön. Ich bin dort auf der Suche nach einem bestimmten FN ganze Geburtenjahrgänge um 1700 durchgegangen. Und da hat doch der damalige Pfarrer über Jahre (!!!) nur die männlichen Kinder eingetragen! Seitenweise keine Mädchen, keine Ehefrauen, keine Mütter! X( X(



    Das sieht dann so aus:


    1. getauft wurde Johannes, Sohn des Peter...


    2. getauft wurde Paul, Sohn des Johannes...


    3. getauft wurde Johannes, Sohn des Conrad...


    4. getauft wurde Hans, Sohn des Hans...


    und so weiter...........bald 10 Jahre lang!


    Tut mir leid, ich weiß ja nicht, wie ihr das seht aber auch ohne das Thema Ahnenforschung//Emanzipation: das war eine Drecksack!! Oder kamen/kommen Mädchen nicht in den Himmel? ;(


    Wie seht ihr das?? bin gespannt....


    Assi


    Und was ich nicht ändern kann, da bleibe ich weiter dran... (Herbert Grönemeyer)


  • ich habe folgendes gefunden:
    Balbina:
    weibl. Vorn. lateinischen Ursprungs (zu lat. balbus, -a, -um »stammelnd, lal-lend«). Balbina war der Name einer legendarischen Heiligen (4.Jh.), Namenstag: 31.März, doch erscheint der Name in Deutschland erst seit dem 19.Jh.


    Hallo Jutta,


    heißt das jetzt meine polnische Urgroßmutter war eine Heilige? :D


  • Hallo Jutta,


    vielen Dank für die Erklärung.


    Da sind meine Urururursonstnochwas Grosseltern mit der Namensgebung Balbine ja auf der Welle "Modenamen" mitgeschwommen,


    vielleicht wurde sie aber auch am 31.März geboren. Genaues weiss ich noch nicht, habe nur aus einem mir vorliegenden Testament von 1887 die Altersangaben der jüngeren Geschwister. Jener Hippolyt war zu diesem Zeitpunkt 10 Jahre alt und bei Balbine ist keine Altersangabe, aber ich tippe das sie älter als 20 Jahre alt war und lt.Testament bereits verheiratet.



    LG


    Kerstin

    Suche nach FN: Koch, Müller, Vobornik, Giegandt, Willroth, Urban

  • Hallo assi.d



    Die KB Einträge, welche du beschreibst, machen absolut wütend! Ich verstehe überhaupt nicht, wie so etwas überhaupt "gestattet" war?!


    Wenn es für die Ahnenforschung auch ohne Bedeutung ist, aber dieser "Pfaffe" ist bestimmt nicht in den Himmel gekommen. Er dürfte sich auch dort garnicht hinein trauen, denn alle dort versammelten Frauen würden ihm "Klassenkeile" verpassen.


    Seerose :)