Graf von Leuchtenberg

  • Sofort und neu für 49.95 Euro.
    Gibt's hier: klick


    Was sich allerdings hinter der ULC Schweinfurt verbirgt, weiss ich nicht. Oder gibt's beim Karneval auch Grafen?


    Oder soll's schnell und unbürokratisch ein Baron of Waterford (klick) oder ein Lord of Kork (klick) inklusive Wappen zum selbst aussuchen sein?


    Sicher eine nette Geschenkidee, dennoch, der Verkauf britischer Adelstitel ist gemäß dem Honours Act (1925) verboten. "Lordschaft" resp. Lordship ist dabei kein aristokatischer Titel, in diesem Zusammenhang ist es einzig ein Eigentumsattribut, weder Titel noch Wappen dürfen geführt werden.
    (http://www.faketitles.com/html/warning.html).
    Deswegen vielleicht doch lieber ein Grundstück auf dem Mond. Gibt's alles beim gleichen Anbieter: http://www.4micromax.de


    Rossi

  • @ Rossi


    Ein gutes Beispiel, wie mit Nonsens aus der Geltungssucht so mancher Zeitgenossen
    Kapital geschlagen wird. :D
    Wer auf diesen Schund hereinfällt, der hat selbst Schuld :no:

    Wappen-Billet.de
    M.d.WL.
    M.d.MWH.

  • nichts`für ungut, aber schon allein der Preis weist auf Scharlatanerie hin!!!


    Grüße von Doreen

    "Wissen ist Macht" (Heinrich Barth März 1850)
    Nüscht wissn, macht aba ooch nüscht! (der Berliner)
    Je mehr man weiß, desto weniger weiß man nichts! (Ich)

  • ULC SChweinfurt:


    Die ULC Schweinfurt ist seit 2004 eine Congregation der ULC, California USA
    und hat die gleichen Rechte wie deren Mutterorganisation.


    Die Congregation der ULC wurde als rein finanziell unterstützende Initiative von Personen aus verschiedenen
    Berufsgruppen angeregt und schließlich im Februar 2004 gegründet.


    Der Name soll die geschichtliche Aufgabe des Adels, sich für die Gesellschaft einzusetzen, getreu der Tradition
    „Noblesse oblige - Adel verpflichtet“ verdeutlichen.


    So wurde die “Idee” geboren, allen Förderern der Congration symbolisch den Namen “Graf von Leuchtenberg” zu verleihen; als Ausdruck der finanziellen Unterstützung zur Erreichung der Congregations-Ziele.


    Bitte beachten Sie, dass es sich bei dem hier zu erstehenden Titel nicht im direkten Sinne um einen Adelstitel handelt,
    der durch Adoption oder Geburt erlangt werden kann.


    Der Name kann eventuell in die Personalpapiere als Künstler- oder Ordensname eingetragen werden.


    Siegfried (Mühle)

  • Quote

    Original von Maternus
    nichts`für ungut, aber schon allein der Preis weist auf Scharlatanerie hin!!!


    Grüße von Doreen


    Hallo Doreen,
    das kannst du gerne auch wesentlich teurer haben. Du kannst beispielsweise einen akademischen Abschluss an der "Freien Universität Teufen oder der Freien Universität Zug machen.


    Auf ihrer Homepage werben sie (Zug) u.a. damit:

    Quote

    Die Freie Universität Zug/ Schweiz bietet Studienplätze auch für Fachkräfte ohne Hochschul- oder Universitätsabschluss an.Ein Akademischer Grad verleiht Ansehen und Beruflichen Erfolg. In der heutigen Zeit sind Akademiker gefragt. Um eine Spitzenposition in der Industrie, Wissenschaft oder Management zu bekommen, ist ein Studium dringend wichtig und notwendig. Ein Fachmann ohne Studium hat geringe Chancen, eine gut bezahlte Position zu bekommen. Deswegen haben wir diese Studienmöglichkeit ins Leben gerufen. In Ausnahmefällen ermöglichen sogenannte -credits-, z.B. an Hoch- und Fachschulen erworbene Kenntnisse und abgelegte Prüfungen, eine weiterführende Berufsausbildung, wissenschaftliche Veröffentlichungen sowie Fremdsprachen, ein Studium auch ohne allgemeine Hochschulreife.


    Entscheidend ist in jedem Fall, dass Sie mindestens zwei Jahre erfolgreich auf ihrem Spezialgebiet tätig waren. Um eine optimale Ausbildung zu gewährleisten, legt unser NUMERUS CLAUSUS darüber hinaus eine Höchstzahl an Studierenden fest.


    Sie können ohne Unterbrechung Ihre berufliche Tätigkeit fortführen. Ihr fachliches Wissen können Sie bei uns mit einem Diplom/ Promotion abschließen. Voraussetzung ist ein Nachweis über Abitur, Matura und ähnliches oder eine außergewöhnliche Berufserfahrung.


    ... wobei die zuletzt genannte außergewöhnliche Berufserfahrung sich vermutlich auf die (gewöhnliche) Anhäufung ausreichender Mittel auf dem Bankkonto beschränkt. Vermutlich zählt Lottospielen auch dazu.


    Der Text ist bewusst schwammig formuliert, anerkannt wird ein solcher akademischer Grad natürlich nirgends.


    Wissen sollte man hierbei, dass der Begriff "Universität" in der Schweiz nicht geschützt ist.



    Eins würde mich aber noch interessieren:
    ich habe mittlerweile ein wenig nach dem Namen "von Leuchtenberg" gesucht.
    Offenbar gab es wirklich ein Landgrafengeschlecht von Leuchtenberg, das 1646 im Mannesstamm erloschen ist (http://www.adventure-yachting.…ealogien/leuchtenberg.htm).


    Weiter war Herzog von Leuchtenberg der Fürstentitel, den Maximilian I. Joseph von Bayern seinem Schwiegersohn Eugène Beauharnais nach dem Sturz Napoleons 1817 mit dem gleichnamigem Landgrafentum und dem Fürstentum Eichstätt als Standesherrschaft zusprach. (Quelle: de.wikipedia.org).
    Wie kann sich dann eine ULC (was immer sich dahinter verbirgt) diesen Namen patentieren lassen?


    Rossi

  • Dieser Adelstitel und andere werden verkauft von:
    Lieselotte Heitzer
    Galgenleite 131
    97424Schweinfurt
    Deutschland


    Siegfried (Mühle)

  • Hallo Ihr,


    na wer sagts`denn...Scharlatanerie!


    Nichts wirklich echtes und schon gar nichts ehrliches! :no:


    Grüße von Doreen :D

    "Wissen ist Macht" (Heinrich Barth März 1850)
    Nüscht wissn, macht aba ooch nüscht! (der Berliner)
    Je mehr man weiß, desto weniger weiß man nichts! (Ich)

  • Hallo zusammen,


    insgesamt aber sehr ausgeklügelt und trickreich gemacht...
    In der Überschrift wird ein "Edel-Titel" (und eben kein Adelstitel) angeboten und im Text noch großzügigerweise darauf hingewisen, dass es sich "nicht direkt" um einen Adelstitel handelt :D Unterscheidet man neuerdings zwischen direkten und indirekten Adelstiteln??? :D
    Auf jeden Fall bleibt der Anbieter durch die Wortwahl rechtlich unangreifbar.


    Aber wie unten schon erwähnt: Wer darauf reinfällt, ist selbst schuld.


    Viele Grüße
    Reinhard

  • Quote

    Original von 1975reinhard
    In der Überschrift wird ein "Edel-Titel" (und eben kein Adelstitel) angeboten und im Text noch großzügigerweise darauf hingewisen, dass es sich "nicht direkt" um einen Adelstitel handelt :D Unterscheidet man neuerdings zwischen direkten und indirekten Adelstiteln??? :D
    Auf jeden Fall bleibt der Anbieter durch die Wortwahl rechtlich unangreifbar.


    Bei Letzterem bin ich mir nicht so sicher. U.a. schreibt der Anbieter ja auch:

    Quote

    Der Name wird zur Zeit beim Deutschen Patent- und Markenamt registriert und der Universal Life Congregation, Schweinfurt
    zur Verleihung überlassen.


    Wie kann man einen real existierenden Namen beim Patentamt registrieren lassen?
    Wenn das ginge, könnte ich mir gleich Bonaparte als Namenszusatz eintragen lassen.


    Rossi de la Colline (Anm. La Colline heisst das Stadtviertel, in dem ich wohne...)

  • Guten Morgen Rossi,


    das Deutsche Patent- und Markenamt schreibt in seinen FAQ (http://www.dpma.de/infos/faq/faqm.html):


    "Wenn Sie einen Namen oder ein Logo für bestimmte Produkte oder Dienstleistungen schützen lassen wollen, können Sie dies über eine Markenanmeldung tun.
    Eine deutsche Markenanmeldung kostet zurzeit 300,- EUR.



    Siegfried (Mühle)

    Edited once, last by Siegfried Mühle ().

  • In meiner AL habe ich Elisabeth v. Leuchtenberg, Tochter von Ulrich Graf v. Leuchtenberg ;).


    Allerdings dürfte es wohl kein Problem sein, den Namen zu schützen, denn wer sollte da noch sein Urheber- oder Markenrecht geltend machen wollen, zumal es ein lange im Mannesstamme ausgestorbenes Geschlecht ist.


    Wer sich allerdings so einen Namen oder ein Diplom oder sonstwas in der Art kauft, der hat gut investiert, um sich zum Gespött zu machen. Der Quatsch müßte eigentlich viel teurer sein, denn so viel Dummheit ist unbezahlbar.


    Wenn man die Texte gründlich liest, bevor man das Konto plündert, dann kann man nicht behaupten, dass es sich um Betrügereien handelt. Es wird nirgends gesagt, dass man dann der Graf von Leuchtenberg ist oder ein beruflich wirklich anerkanntes Diplom hat. Man hat einfach nur einen bunten Zettel erworben.


    Viele Grüße
    Hina

    "Der Mensch kennt sich selbst nicht genügend, wenn er nichts von seiner Vergangenheit weiß." Karl Hörmann

  • Quote

    Original von Hina
    Allerdings dürfte es wohl kein Problem sein, den Namen zu schützen, denn wer sollte da noch sein Urheber- oder Markenrecht geltend machen wollen, zumal es ein lange im Mannesstamme ausgestorbenes Geschlecht ist.


    Um mich da mal selbst zu zitieren:

    Quote

    Weiter war Herzog von Leuchtenberg der Fürstentitel, den Maximilian I. Joseph von Bayern seinem Schwiegersohn Eugène Beauharnais nach dem Sturz Napoleons 1817 mit dem gleichnamigem Landgrafentum und dem Fürstentum Eichstätt als Standesherrschaft zusprach. (Quelle: de.wikipedia.org).


    Das alte/erste Geschlecht derer von Leuchtenberg ist zwar ausgestorben, ob das zweite Geschlecht, das den Titel von Maximilian I. verliehen bekommen hat, auch ausgestorben ist, kann ich nicht sagen.
    Da ich mit dieser Familie in keinster Weise etwas zu tun hatte noch wirklich an ihr interessiert bin, habe ich mir auch nicht die Mühe gemacht, das weiter zu erforschen.
    Nachkommen der Beauharnais jedenfalls müsste es heute noch geben, der Titel selbst ist irgendwann zu den Romanow übergegangen.
    Siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Anastasia_von_Montenegro
    Diese Romanow-Linie existierte zumindest bis 1974 (Sergei Georgiwitsch Romanov (1890 - 1974)), mir ist nicht bekannt, ob Sergei Georgiwitsch Kinder hatte.


    Klar, anmelden kann man alles. Ob es dann auch bestätigt wird, ist die zweite Frage.


    Rossi

  • Zur Information


    Die Nachkommen des Fürsten Nikolai Romanowsky, 4. Herzog von Leuchtenberg und Fürst von Eichstätt, und der Gräfin Nadeshda Beauharnais geb. Annenkow führen gemäß Kaiserlich russischer Adelslegitimation vom 11./23. November 1890 noch heute den Titel und Namen HERZOG bzw. HERZOGIN v. LEUCHTENBERG (vgl. Nicolas Enache, La descendance de Pierre le Grand, Paris 1983).


    Freundliche Grüße vom Rhein

  • Danke für die Information.
    Demnach gibt es heute noch Personen, die den Titel "von Leuchtenberg" rechtmäßig führen.
    Nur sitzen die vermutlich in Russland oder wo auch immer und wissen gar nicht, dass ihr Name da verkauft wird.
    Analog könnte ich also auch für die Marke "Herzog von Berlichingen" beim deutschen Patentamt eine Anmeldung beantragen und symbolische "Herzog von Berlichingen" Urkunden an edle und edelwillige Spender verkaufen.
    Der einzige Unterschied, den ich da sehe, ist, dass die Familie von Berlichingen diesem Treiben höchstwahrscheinlich wesentlich schneller auf die Schliche kommen würde als die Romanowskys.


    Rossi

  • Hallo,


    da der Thread wieder ausgegraben ist, hier auch noch etwas von mir.


    Zu Rossis Anmerkung. Mittlerweile habe ichs aus erster Hand, nachdem einige hier schon einmal von einem "Möchtegern" angeschrieben wurden und ich darüber eine Bemerkung an anderer Stelle ins Forum schrieb. Nun hat mich das Oberhaupt der fürstliche Familie kontaktiert, nachdem er unsere Beiträge gelesen hat.


    Die Familie lebt nicht in Russland sondern in Deutschland und sie wissen um den ebay-Handel. Aber darüber ist man, bei soviel Dummheit der Käufer, erhaben. Viel spannender bei unserem späteren langen Telefonat war die sehr interessante Familiengeschichte.


    Allerdings wurde ich auch darauf hingewiesen, dass es durchaus nicht so einfach ist, einen Namen beim Patentamt zu registrieren. Wäre also zu hinterfragen, ob der "Graf von Leuchtenberg" denn wirklich angemeldet wurde oder das alles auch schon eine Geschichte für sich ist. Ansonsten ist der Titel-Handel bei ebay wirklich die Oberlachnummer, besonders wenn sich jemand damit auch noch auf seiner Webseite schmückt.


    Viele Grüße
    Hina

    "Der Mensch kennt sich selbst nicht genügend, wenn er nichts von seiner Vergangenheit weiß." Karl Hörmann

  • Ich bin immer wieder erstaunt darüber, was manche Mitglieder hier für ein Umfangreiches Wissen über Adelsgeschlechter haben, selbst von denen mit denen sie eigentlich nix zu tun haben.
    Schütteln Sie das einfach so aus dem Ärmel, oder haben Sie so gut sortierte Aufzeichnungen? Ich bin ja schon froh wenn ich meine Verwandschaftsverhältnisse zu den knapp 500 Leuten in meiner Ahnereihe EINIGERMAßEN auf die Reihe kriege!!


    Zum Thema: Besonders die Sache mit den Schottischen Landbesitzertiteln war, zumindest eine Zeitlang, bei Jugendlichen sehr beliebt gewesen. Also wirklich ein reiner Partygag! Aber man ärgert sich dann doch irgendwie das man nicht selber auf solche Geschäftsideen kommt! :]


    Grüße


    Salich

  • Hallo Salich,


    es sind gut sortierte Aufzeichnungen bei Adels, mein Ärmel ist nicht so groß :) .


    Ich denke, es ist wirklich viel schwieriger 500 Verwandte zu sortieren, als bei 500 Adeligen durchzublicken. Da forschen recht viele, die sich rege untereinander austauschen und es gibt sehr viele Veröffentlichungen. Alleine das Genealogische Handbuch des Adels umfasst 137 dicke Bände zu adeligen Familien, fein säuberlich sortiert in Adelige Häuser A (sog. Uradel), Adelige Häuser B (Briefadel), Freiherrliche Häuser, Gräfliche Häuser, Fürstliche Häuser. Die hat man natürlich nicht im Bücherschrank, nur die Register. Dazu kommt noch der Zugriff auf sehr umfassende Datenbanken. Zudem sollte man ein einigermaßen gutes Geschichtswissen haben. Hin und wieder unterläuft einem natürlich auch ein Fehler aber dank der emsigen Adelsforscher, wird der auch meist recht schnell aufgedeckt. Das Glück haben Ahnenforscher bürgerlicher Familien eher selten.


    Ideal ist es immer, wenn die Familie recht schnell Anschluss an den höheren oder "Uradel" hat. Da braucht man letztendlich nur noch die fertigen Stammbäume der Familien abzuschreiben - denn die hatten in der Regel fast immer welche. Das Glück hatte ich, ich stamme aus einer adeligen/hochadeligen Familie (es waren dann nur mal eben 20.000 Vorfahren einzugeben :O ), wobei es dann natürlich im Mittelalter oder auch schon früher an den Nachweisen hapert. Man ist auf Sekundärquellen angewiesen, da die Archive natürlich nicht die Originalquellen rausrücken. Schwieriger ist es allerdings beim Adel, wenn man zwar früh auf Adel stößt, dann aber feststellt, die sind erst ein oder zwei Generationen vorher in den Adelsstand erhoben worden. Da landet man dann ganz schnell wieder bei der bürgerlichen Familie und liest sich durch die Kirchenbücher.


    Ich stelle mir so eine Party richtig lustig vor, wenn der Lord mit dem Baron und dem Conte auf der Jagd nach der schicken Cindy in der Großstadt sind - und ihr schönstes Ruhrpottdeutsch zum besten geben :D . Für solche Gags habe ich durchaus etwas übrig. Ich lache gerne und sehe das mit dem Adel alles andere als verbissen. Allerdings kenne ich da auch ganz andere, die ihre Kinder im Kindergarten mit Titel Vornamen und Familiennamen anreden lassen oder meine Großmutter, die von den Kindern und Enkeln gesiezt wurde 8| .


    Tja, die beste Geschäftsidee taugt nur für denjenigen, der sie gut vermarktet - nicht für denjenigen, der sie hat. Leider bin ich auch im Marketing eine Null.


    Viele Grüße
    Hina

    "Der Mensch kennt sich selbst nicht genügend, wenn er nichts von seiner Vergangenheit weiß." Karl Hörmann

  • Ich lache gerne und sehe das mit dem Adel alles andere als verbissen. Allerdings kenne ich da auch ganz andere, die ihre Kinder im Kindergarten mit Titel Vornamen und Familiennamen anreden lassen oder meine Großmutter, die von den Kindern und Enkeln gesiezt wurde 8| .

    Ein reiner Zufall waren meine ersten Begegnungen mit dem Adel. Nur hab ich das erst viele Jahre später überhaupt verstanden. Ich war in einer Schulklasse, in der die geballte Kraft des Adels vorhanden war. :D
    Nur davon hab ich ehrlich gesagt als Kind gar nichts mitbekommen. Ich fand nur die Namen äusserst komisch, daran kann ich mich noch erinnern. Das Verhältnis war auch völlig normal und wir haben natürlich viel Quatsch gemacht.
    In der Klasse war ein Graf, eine Comtess, ein Freiherr und noch 2 andere, bei denen mich mein Gedächtnis im Stich lässt.


    Schade, dass wir nach 3 Jahren umgezogen sind, so dass ich diese Schulfreunde aus den Augen verloren hab...

  • Das Verhältnis war auch völlig normal und wir haben natürlich viel Quatsch gemacht.


    Na, Sascha da hast Du ja bestimmt viel gelacht damals!


    Ich hatte mal in meinem Bekanntenkreis eine Frau von K....., ist bei ihr nur angeheiratet, aber wenn ich sie begrüßte sagte ich immer:" Guten Tag Frau K.....".
    Was meinst Du was sie rausgehauen hat?


    ...ich heiße "von K....." und ich fand das so lustig das ich ihr immer antwortete: "ja ich bin die Doreen "von" der Straße".
    Ich fand es toll das sie sich ärgerte, wobei ich nicht weiß warum, denn sie war nicht die geborene "von K.....", aber ihr Mann war das ganze Gegenteil, denn der bestand nicht darauf.
    Ich werd Dir im Chat mal sagen was Herr von K..... beruflich gemacht hat als Adliger, Sascha...beim nächsten Chat, wenn ich pünktlich reinkomme...grins


    LG Doreen


    Ps. ein Herzog von Leuchtenberg hat sich bei mir mal gemeldet und die Adresse stimmt inzwischen natürlich nicht mehr ...aber er war auch nur zu seinem Titel durch einen Kauf gekommen und ist es nicht durch echtadlige Vererbung. Aber wenn jemand sowas kauft...nun ja jedem Tierchen sein pläsierchen...wenn man es braucht

    "Wissen ist Macht" (Heinrich Barth März 1850)
    Nüscht wissn, macht aba ooch nüscht! (der Berliner)
    Je mehr man weiß, desto weniger weiß man nichts! (Ich)