• Ich habe mir zu Beginn meiner Ahnenforschung sagen lassen von einem der es seit über 40 Jahren betreibt:
    Such Dein Kram selber beisammen und tausche Dich mit anderen Ahnenforschern aus, die, die Geld wollen sind in den wenigsten fällen seriös.


    Abgesehen von Gebühren oder Spenden für Kirchenarchive, Standesämter und anderen Archiven zahle ich auch nicht für übergebene Informationen, es sei den Transportkosten wie Porto fallen an.


    Und wenn ich in einem Archiv selbst suchen darf, nutze ich diese Möglichkeit auch aus. Spart ja auch eine Menge Stundenlohn ein.

  • Es bleibt erstaunlich, wie lange die Justiz braucht, um diesem Bauerfänger das Handwerk zu legen. :(


    Es sind nun doch schon einige Jahre, dass der "Steinadler-Verlag" sein Unwesen treibt. Aber außer dem Wechsel der Postfachanschrift nix gewesen.
    Wenn der so lange unbehelligt bleibt, ist es eher ein Anreiz für andere sich das Geld so einfach zu verdienen, so lange noch es Leute gibt, die so blauäugig sind, um den Stuss abzukaufen.


    Vor etwas 2 Jahren erhielten Bekannte ein ähnliches Schreiben, worin er Informationen zur Familie Ruperti anbot. Nur hatte der "Herr von der Aa" schlecht recherchiert, denn Herr Ruperti ist an einer Familiengeschichte Ruperti nicht interessiert, weil er eigentlich gar nicht Ruperti heißt, sondern Lottermoser - und sich den Künstlernamen Ruperti zugelegt hat.


    MfG

  • Hallo,


    ich habe vor über drei Jahren einen Brief erhalten, darin wurde die Chronik der Familie Bramigk angekündigt. Woher wußten die eigentlich, dass ich die Familie Bramigk erforsche? Davon wußte eigentlich niemand, ausser ein Herr Bramigk, den ich persönlich angeschrieben habe, um nachzufragen, ob er seine Vorfahren erforscht hat.


    Mir war das unheimlich. Allerdings habe ich von Herrn Bramigk selbst nichts mehr gehört.


    Gruß
    Martin

  • Die Verbraucherzentrale Berlin warnt vor Steinadler.


    http://www.verbraucherzentrale…ipte/pm_detail.php?id=381


  • Hallo,
    :banana:
    ich habe schon vor einem Jahr ein Angebot vom Steinadler bekommen. Ich wußte schon, daß das eine ? firma ist und habe das Prospekt sofort entsorgt. :dogrun:
    Der versucht halt mit allen Mitteln an unser Geld zu kommen.


    Viele Grüße
    Gudrun


    :computer:

  • Wappenschwindel, Wappenhandel


    Der Wunsch ein eigenes Wappen zu besitzen hat mit dem Ende des 18. Jahrh.,
    als die staatliche Überwachung der Wappenführung eingestellt wurde, zahlreiche betrügerische „Wappenhändler „ hervorgebracht.


    Diese sogenannten „Heraldischen Institute,, oder Wappen-Büros, siedelten sich meist in großen Städten an und machten mit der Eitelkeit vieler Zeitgenossen blühende Geschäfte. Sie entnahmen aus alten Sammlungen Wappenzeichnungen, setzten den Namen des Interessenten darunter und verkauften dies dann als das „alte „ Familienwappen des Kunden.


    Nach dieser Methode sind leider immer noch Firmen tätig. Diese operieren aus dem Ausland und sind mit dem deutschen Strafrecht leider nicht zu erreichen.
    Besonders hat sich hier eine Firma „Steinadler„ hervorgetan, ebenso wie eine amerikanische Firma, die ein sogenanntes „ Familienbuch„ vertreibt.
    Trotz vielfältiger Warnung in den Medien gelingt es immer wieder diesen dubiosen Firmen, ihre „Erzeugnisse„ an gutgläubige Kunden zu bringen.


    Bei den deutschen Staatsanwaltschaften stapeln sich die Anzeigen.


    (siehe auch: http://tipps.ahnenforschung.net/steinadler.html )

    Leider nutzen noch viele Unternehmen die Unkenntnis der Interessierten aus
    um hier mit ihren „Machwerken„ Umsätze zu machen.

    Auch erlebe ich immer wieder, dass ein Kunde mir voll Stolz „sein altes Familienwappen„ präsentiert das schon seit Generationen in der Familie existiert.
    Oft genug kann man dann schon an der Zeichnung erkennen woher dies Wappen stammt. Das Problem ist nun dem Kunden zu vermitteln, dass dies angeblich alte Familienwappen eine Fälschung ist. Die Enttäuschung darüber ist naturgemäß dann sehr groß.
    Ein weiterer Betrug ist es dem Kunden vorzuspielen, dass dies „alte Familienwappen „ welches durch „reinen Zufall „ gefunden wurde, in der großen „Europäischen Wappensammlung „ eingetragen sei oder im „ Deutschen Archiv für Wappenkunde„.
    Diese beiden Sammlungen haben nie existiert.
    Auch wird oftmals das „Mailänder Wappenbuch„ genannt, ebenso ein Schwindel. Die hierbei verwendeten Wappenbeschreibungen sind reine Dichtungen die meist in der Behauptung gipfeln: ....der Wappenstifter ist adeliger Herkunft...hat an Turnieren teilgenommen....usw..


    Neue Fälschung: Das Wappen stammt von einer US Firma "HALBERT'S" und wurde zusammen mit einem "FAMILIENBUCH" verkauft. Die Bestandteile des Wappens passen nicht zusammen: Schottischer Esquire-Helm, Blason, Elefantenrüssel statt Hörner. Als Quelle wurde der seriöse Rietstap genannt. Das Wappen ist unter dem angegebenen Namen dort aber nicht auffindbar. Das Wappen wirkt "zusammengestückelt" und die Helmzier ist verkümmert.

    Ganz besonders tauchen auch auf Messen und Ausstellungen solche dubiosen Wappenhändler auf. Auch mit Prospektwerbung werden die meist unwissenden Kunden, mit großsprecherischen Versprechungen, angelockt.
    Selbst in Kaufhäusern werden Kunden geworben. Mittels Computer wird in minutenschnelle „Geforscht „ und aus irgendwelchen kopierten Sammlungen ein Wappen, das den Namen des Kunden trägt, als dessen „altes Familienwappen „ angeboten und verkauft.
    Wenn überhaupt ein schriftlicher Kaufvertrag zustande kommt steht irgendwo im Kleingedruckten der Hinweis, dass dies natürlich ohne Gewähr ist und der Kunde selber den Nachweis erbringen muß, dass das ihm ausgehändigte Wappen zu seiner Familie gehört.
    Damit ist der Händler aus dem „Schneider „...und der gutgläubige Kunde hat ein Wappen...was das Papier nicht wert ist.

    Eine andere Spezies die sich auf dem Markt tummeln:
    Sogenannte „Heraldische Firmen „ mit teilweise sehr hochtrabenden Firmenbezeichnungen, die zwar korrekte Arbeit abliefern aber die Arbeit in Wirklichkeit von seriösen freien Heraldikern und Genealogen erstellen lassen um dann mit enormem Aufschlag diese Arbeiten unter eigenem Namen weiter zu veräussern. Aufschläge mit bis zu 300% und mehr, sind keine Seltenheit.


    Diese Firmen sind in Wirklichkeit Makler die keinerlei Risiko dem Kunden gegenüber eingehen und jegliche Verantwortung scheuen.


    Hiervor kann nur gewarnt werden.

    Wappen-Billet.de
    M.d.WL.
    M.d.MWH.

  • Mich wundert wirklich, dass der Kerl nicht schon längst hinter Schloss und Riegel sitzt - aber wie man ja unlängst im Mannesman-"Prozess" gesehen hat, kann man sich in dieser korrupten Republik ja mittlerweile fast alles erlauben, ohne das es irgendwelche Folgen hätte. Mon Dieu, wie mich das alles "anätzt" :sauer:

  • @ Matthias ! :D


    Dieser "linke Vogel" sitzt anscheinend auf den Antillen und läßt es sich dort gutgehen mit den Geldern der gutgläubigen Kunden. :-(
    Und hier besteht leider keine Ausliefermöglichkeit !

    Wappen-Billet.de
    M.d.WL.
    M.d.MWH.

  • Hallo,


    was ich nicht so ganz begreife, ist, das dem noch keiner die Konten dicht gemacht hat (Staatsanwaltschaft). Der Eigentümer der Firma wäre dann verpflichtet, nachzuweisen, das die Gelder nicht aus Betrügereien stammen, Neueingänge würden sofort zurückgezahlt und sofern eine Anzeige vorliegt, bekommt die Person das Geld wieder zurück ( sofern was auf dem Konto vorhanden ist).


    Oder befindet sich das Konto auch irgendwo im Ausland ?


    Gruß
    Michi

  • Hat jemand einen link zum Steinadler-Verlag?


    Nachdem ich dies hier und diverse andere Kommentare gelesen hatte, wollte ich eigentlich deren hp mal ganz freundlich besuchen.
    Aber offensichtlich bin ich schon zu blöd die passende url zu finden. :(

  • Bei diesem betrügerischen "Verlag" handelt es sich
    einwandfrei um eine Briefkastenfirma die irgendwo im Ausland sitzt
    und für die deutsche Staatsanwaltschaft nicht zu erreichen ist ! ;( !

    Wappen-Billet.de
    M.d.WL.
    M.d.MWH.

  • Hallo Gudrun,
    ich würde mich freuen, wenn du mir evtl. nochmal genau deinen fall schilderst. ich recherchiere gerade genau zu diesem fall und suche noch 2 personen, die sich dazu äußern könnten.
    Viele Grüße klara

  • Hallo Klara,
    :banana:
    ich bin auf diese windige Firma nicht reingefallen. Wo der Mann meine Adresse her hatte, weiß ich nicht.
    Der Prospekt wanderte sofort in die Mülltonne.
    :dogrun:
    Viele Grüße
    Gudrun
    :computer:

  • Eine Internet-Adresse vom "Steinadler-Verlag" gibt es nicht !


    Soweit überprüfbar ist hat dieser dubiose "Verlag" die Adressen aus den Telefonbüchern !
    Die im sogenannten "Familienanhang" genannten "Familienangehörigen" sind lediglich Namensgleiche Adressen aus Telefonbüchern !


    Die "Chronik" der Familie besteht aus allgemeinen Schilderungen über das Wappenwesen. Was aber sehr oberflächlich gehalten ist und im Grunde nichts aussagekräftiges beinhaltet.


    (siehe auch: http://tipps.ahnenforschung.net/steinadler.html )


    Schaut auch zur weiteren Erläuterung hier rein:


    http://www.heraldik-heraldry.org/


    unter FÄLSCHUNGEN !

    Wappen-Billet.de
    M.d.WL.
    M.d.MWH.

  • Hallo


    So sehe ich das auch: Es gibt keine andere Möglichkeit als: Herr von der Aa sucht seine Adressen aus dem Telefonbuch. Es sind immer wieder sehr renomierte Forscher, die Post von dem Steinadlerverlag bekommen.


    P.S. Ich stehe mit meinem Namen überall als Foscher angeschlagen. Egal, ob Archiv, Vereinigung oder Internet, dennoch habe ich Post von diesem Herren bekommen. ( War doch irgendwie lustig.. :D )

  • Hallo,
    sleep:
    von einem Telefonbuch konnte dieser Herr Aa meine Adresse nicht gehabt haben. Ich stehe nämlich gar nicht im Telefonbuch drin. Er wird halt die Ahnenforscherseiten durchsucht haben. Anders kann ich mir das nicht vorstellen.
    Daß er aber Ahnenforscher anschreibt, die ja meistens wissen, das das nicht geht, finde ich schon auch lustig. Außer Spesen für den guten Mann, nichts gewesen.
    Mein Mülleimer ist groß.


    :dogrun:
    Viele Grüße
    Gudrun


    :computer: